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Marienfließ: Kloster, Heide und Quellweg

Unterkünfte in Marienfließ

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Marienfließ verbindet sandgeprägte Natur mit einer markanten Klostergeschichte. Im Natura-2000-Gebiet Marienfließ haben sich auf nährstoffarmen Sandböden großflächige Sandtrockenrasen und trockene Sandheiden entwickelt. Diese offenen, trockenen Landschaftsräume geben dem Ort einen eigenen Naturakzent; hinzu kommen der Klosterpark an der Stepenitz und der Klosterpfad Quellweg. Für die Reiseplanung ergibt sich damit eine Verbindung aus Naturerlebnissen und Kulturerbe.

Sandheide, Park und Quellweg

Der Klosterpark Marienfließ erstreckt sich über 3,5 Hektar entlang der Stepenitz. Als Naturdenkmale ausgewiesene Bäume säumen ihn. Bänke laden zum Verweilen ein, die Streuobstwiese bietet Naturerlebnisse. Der Klosterpfad Quellweg beginnt und endet an der Brücke hinter der Stiftskirche an der Stepenitz. Er führt durch ein Heidegebiet und Wald zu einem stillen Quellgebiet. Für die Tagesplanung unterscheiden sich so ein Aufenthalt im Park und die Wegführung des Quellwegs durch Heide und Wald.

Klostergeschichte und Radfahren

Das Klosterstift Marienfließ wurde 1231 von Johann Gans zu Putlitz erbaut und ist das älteste Zisterzienserinnenkloster der Prignitz. In der Marienfließer Stiftskirche sind Wappen und Epitaphe der Adelsfamilien der Prignitz bewahrt. Der Radweg „Gänsetour“ führt durch Krempendorf, einen Ortsteil der Gemeinde Marienfließ, und ergänzt diese Themen um einen konkreten Bezug zum Radfahren.

Prignitz: weitere Natur- und Kulturthemen

Im übergeordneten Reiseziel Prignitz kommt zur Sandlandschaft von Marienfließ eine weitere Naturperspektive hinzu. Der brandenburgische Teil des länderübergreifenden Biosphärenreservats „Flusslandschaft Elbe – Brandenburg“ umfasst etwa 53.000 Hektar und befindet sich fast vollständig im Landkreis Prignitz. So lassen sich ein konkreter Ortsfokus und ein weitläufiger regionaler Naturraum als unterschiedliche Themen der Reiseplanung betrachten. Die Prignitz verfügt über 1.100 Kilometer ausgewiesenes Radwegenetz und 17 empfohlene Radtouren, die regionale Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten aufgreifen. Prüfen Sie die Netzangaben vor Ihrer Planung.

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Auch kulturell bietet das übergeordnete Reiseziel Prignitz verschiedene Schwerpunkte. Die Plattenburg ist Norddeutschlands einzige erhaltene Wasserburg und gab der Gemeinde Plattenburg ihren Namen. In Bad Wilsnack steht die spätgotische Hallenkirche St. Nikolai, weithin als Wunderblutkirche bekannt, im mittelalterlichen Wallfahrtsort. In der Museumsfabrik Pritzwalk vermittelt eine Dauerausstellung die Geschichte der Industrialisierung im ländlichen Raum; in der Museumsdruckerei und der Handweberei können Besucher selbst aktiv werden.

Für aktive Tage gibt es in der Prignitz außerdem unterschiedliche Wasserangebote. Auf der Elbe sind für erfahrene Paddler Touren mit Tierbeobachtungen im Biosphärenreservat möglich. Das BUND-Besucherzentrum Burg Lenzen bietet geführte Kanutouren auf der Löcknitz für Familien, Erwachsene und Schulklassen an; Termine werden auf Anfrage vereinbart. Diese unterschiedlichen Angebote können Ihnen helfen, den regionalen Teil Ihrer Reise nach Naturbeobachtung oder geführtem Paddeln auszurichten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Prignitz.