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Rühstädt: Störche, Elbdeich und spätgotische Kunst

Unterkünfte in Rühstädt

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rühstädt verbindet die Beobachtung von Storchennestern mit einem markanten historischen Gegenpol: der spätgotischen Quitzow-Kirche. Der Ort lässt sich damit über zwei unterschiedliche Themen erschließen – die Landschaft des Elbvorlands und mittelalterliche Bau- und Bildkunst. Für die Naturbeobachtung zählt die Jahreszeit: Vom Walter Fritze Storchenblick aus sind die Nester von April bis August zu sehen.

Störche und Elbdeich erleben

Der Rühstädter Elbdeichrundweg führt durch Rühstädt und das Elbvorland auf den Deich; zurück verläuft er am Schlosspark entlang. Auf der Route liegt der Naturhaltepunkt „Walter Fritze Storchenblick“. Sein Balkon befindet sich an einem alten Speicher. Von dort können Sie von April bis August die vielen Storchennester Rühstädts beobachten. Der Rundweg verbindet so eine Wegführung durch Ort und Elbvorland mit einem konkreten Beobachtungsort.

Zum Naturthema passt die Ausstellung „Weltenbummler Adebar“ im NABU-Besucherzentrum Rühstädt, die der NABU Brandenburg betreibt. Zum Angebot des Zentrums zählen außerdem eine Live-Übertragung der Fütterung von Storchenjungen sowie Projekttage für Schulklassen, Ferienprogramme, Dorfführungen und thematische Veranstaltungen für verschiedene Altersgruppen. Geführte Rundgänge durch das Rühstädter Storchenland bietet das Team für Gruppen und nach Absprache an. Wenn Sie einen solchen Rundgang einplanen, stimmen Sie ihn vorab mit dem Team ab.

Spätgotische Kunst in der Quitzow-Kirche

Die Quitzow-Kirche in Rühstädt ist ein spätgotischer Backsteinbau aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. In der gewölbten Apsis hinter dem Altar befindet sich eine spätgotische Wandmalerei, die 1890 umfassend restauriert wurde. Zur Ausstattung gehört außerdem ein spätgotischer Flügelaltar aus der Mitte des 15. Jahrhunderts: Er zeigt die Marienkrönung, flankiert von Aposteln.

Architektur, Altar und Wandmalerei bieten unterschiedliche Blickwinkel auf die Kirche: vom Backsteinbau über das Bildprogramm bis zum Wandbild in der Apsis. Für Kulturinteressierte bildet diese Verbindung von Baugeschichte und konkreten Bildmotiven einen eigenen Schwerpunkt neben dem saisonalen Naturthema. Bei der Planung können Sie daher überlegen, ob die Storchennester, die spätgotische Kunst oder beide Interessen Ihren Aufenthalt in Rühstädt prägen sollen.

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Prignitz: weitere Natur- und Kulturthemen

Im übergeordneten Reiseziel Prignitz eröffnet sich eine zusätzliche regionale Perspektive. Der brandenburgische Teil des länderübergreifenden Biosphärenreservats „Flusslandschaft Elbe – Brandenburg“ umfasst etwa 53.000 Hektar und liegt fast vollständig im Landkreis Prignitz. Auch Radreisen haben in der Prignitz einen eigenen Rahmen: Die Region verfügt über 1.100 Kilometer ausgewiesenes Radwegenetz und 17 empfohlene Radtouren, die regionale Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten aufgreifen. Angaben zum Umfang des Radwegenetzes können sich ändern; prüfen Sie vor einer konkreten Tourenplanung den aktuellen Stand.

Ein anderer regionaler Akzent erwartet Sie in der Museumsfabrik Pritzwalk. Ihre Dauerausstellung widmet sich der Geschichte der Industrialisierung im ländlichen Raum. In der Museumsdruckerei und der Handweberei können Besucher selbst aktiv werden. So stehen innerhalb des übergeordneten Reiseziels unterschiedliche Themen nebeneinander: Naturbeobachtung und Kirchenkunst in Rühstädt, regionale Landschaft und Radtouren sowie Industrialisierung und Handwerk in Pritzwalk. Wenn Sie mehrere Interessen einbeziehen möchten, können Sie diese Schwerpunkte als verschiedene Zugänge zur Prignitz betrachten, ohne sie zu einem einzigen Ausflugsprogramm zusammenzufassen.

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Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Lanz, Perleberg, Pritzwalk, Wootz, Berge, Plattenburg, Wittenberge, Bad Wilsnack.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Prignitz.