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Chorin: Backsteingotik, Klostergeschichte und Amtssee

Unterkünfte in Chorin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Chorin vereint die Geschichte eines Zisterzienserklosters mit Konzerten, zeitgenössischer Kunst und dem Amtssee. Das gibt Ihrem Aufenthalt einen besonderen Schwerpunkt: Sie können sich mit Backsteinarchitektur und mittelalterlichem Klosterleben beschäftigen, eine Parkführung einplanen oder Zeit am Wasser vorsehen. Welche Mischung für Sie passt, hängt davon ab, ob Kultur, ein geführter Rundgang oder Schwimmen den Ausschlag gibt.

Klostergeschichte und Backsteingotik

Das Zisterzienserkloster Chorin entstand 1273. Die Dauerausstellung im Kloster behandelt den Bau des Backsteinklosters und die mittelalterliche Klosterwirtschaft im Kontext der Landesgeschichte bis zur Auflösung des Klosters im Jahr 1542. So begegnen Ihnen Architekturgeschichte und die wirtschaftliche Seite des Klosterlebens in einer gemeinsamen historischen Erzählung.

Im Infirmarium, dem ehemaligen Kranken- und Gästehaus der Mönche, wird zeitgenössische Kunst präsentiert. Die konkreten Ausstellungsinhalte können wechseln. Ein weiterer kultureller Akzent sind die Kapellenkonzerte: Seit 1992 findet die kammermusikalische Reihe jährlich statt. Auf dem Programm stehen geistliche und weltliche Musik vom Mittelalter bis zur Moderne; die einzelnen Konzertprogramme variieren.

Parkführung und Zeit am Amtssee

Die etwa 90-minütige Parkführung führt durch den Außenbereich, entlang der Überreste der ehemaligen Klostermühle, vorbei an der Westfassade des Klosters und weiter am Nettelgraben bis zum Amtssee. Sie endet am Friedhof. Damit ist der Rundgang eine eigene Möglichkeit, die Klosteranlage und ihre Umgebung zu Fuß zu erleben. Die Buchungsarrangements können sich ändern; prüfen Sie die Angaben daher vor Ihrer Planung.

Am Amtssee ist Schwimmen gestattet; in Chorin ist der See als Badestelle ausgewiesen. Er ist maximal 6,5 Meter tief. Wenn Sie dort schwimmen möchten, prüfen Sie die örtlichen Badebedingungen. Klostergeschichte und See bieten so zwei unterschiedliche Schwerpunkte für die Zeit in Chorin: einen kulturellen Besuch und eine Pause am Wasser.

Anreise und Unterkunftssuche

Mit der Bahnlinie RE3 ist der Bahnhof Chorin direkt vom Berliner Hauptbahnhof, vom Potsdamer Platz und von Gesundbrunnen sowie aus Richtung Angermünde erreichbar. Vom Bahnhof führt ein beschilderter Fußweg in etwa 25 Minuten zum Kloster Chorin. Für Ihre konkrete Verbindung lohnt sich vor der Abfahrt ein Blick in den Fahrplan.

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Bei der Suche nach Unterkünften in Chorin können Sie zunächst überlegen, welche Erlebnisse Ihren Aufenthalt prägen sollen: Ausstellung und Konzertreihe, die Parkführung oder das Schwimmen im Amtssee. So setzen Sie Ihre eigenen Prioritäten, bevor Sie die Angebote für den gewünschten Zeitraum vergleichen. Bei der konkreten Unterkunft prüfen Sie Lage und Verfügbarkeit im Buchungsschritt.

Chorin im übergeordneten Reiseziel Barnim

Im übergeordneten Reiseziel Barnim ist das Kloster Chorin ein Schlüsselwerk der norddeutschen Backsteingotik. Der weitere Barnim eröffnet zusätzliche Themen für Kultur- und Naturinteressen. Das Radwanderwegenetz im Landkreis Barnim hat eine Gesamtlänge von 610 Kilometern. Radfahren im Naturpark Barnim ist eine Besucheraktivität; der 143 Kilometer lange Rundwanderweg „Rund um die Schorfheide“ führt durch den Naturpark Barnim.

Auch die Wasserangebote im Barnim setzen eigene Akzente: Auf dem Werbellinsee werden Seerundfahrten angeboten, auf dem Finowkanal sind Kanutouren möglich. Der Finowkanal ist Deutschlands älteste noch schiffbare künstliche Wasserstraße. Als weiteres regionales Ziel steht das Schiffshebewerk Niederfinow für eine andere Art von Technikgeschichte: Es ist das älteste noch arbeitende Schiffshebewerk Deutschlands.

Weitere Reiseziele entdecken: Serwest, Biesenthal, Hohenfinow, Niederfinow, Breydin, Britz, Ahrensfelde, Liepe.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barnim.

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