Biesenthal: Wege, Wasser und Geschichte
Unterkünfte in Biesenthal
Biesenthal lässt sich auf mehreren Maßstäben entdecken: auf einer Runde am Wukensee, auf einer längeren Wanderung durch das Biesenthaler Becken oder mit Blick auf die Geschichte der Stadt. Wenn Sie eine Unterkunft in Biesenthal suchen, überlegen Sie zuerst, ob bei Ihrer Reise vor allem Wandern, Wasser, Radfahren oder Kultur im Mittelpunkt stehen soll. Die unterschiedlichen Streckenlängen und Themen helfen, die eigenen Interessen einzuordnen.
Wanderwege und Wassererlebnisse
Die Rundwanderung durch das Biesenthaler Becken ist etwa 12 Kilometer lang und beginnt und endet in Biesenthal am Heideberg. Unterwegs führt sie durch Mischwälder mit stattlichen Buchen und an den von Erlenbrüchen gesäumten Ufern des Hellsees entlang. Wald und Seeufer prägen so gemeinsam den Charakter dieser längeren Runde. Der Natura Trail Biesenthaler Becken führt ebenfalls durch das Natura-2000-Gebiet Biesenthaler Becken.
Eine andere Streckenlänge bietet der Weg, auf dem sich der Wukensee zu Fuß umrunden lässt: Er ist 2,5 Kilometer lang. Damit können Sie eine kompaktere Seerunde einer ausgedehnteren Wanderung gegenüberstellen, ohne Gehzeiten daraus abzuleiten. Am Strandbad Wukensee in Biesenthal gibt es eine Steganlage mit Wasserrutsche und Sprungturm. Weg und Strandbad eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Wasser: einmal beim Rundgang, einmal mit den genannten Einrichtungen am Strandbad.
Mit dem Rad oder der Bahn nach Biesenthal
Auch Radreisende finden eine konkrete Orientierung: Die erste Etappe des Radwegs Berlin–Usedom führt über 41 Kilometer vom Berliner Zentrum nach Biesenthal. Die Strecke verbindet damit zwei klar benannte Endpunkte und bietet einen eigenen Maßstab für die Reiseplanung. Für die Bahnanreise ist Biesenthal an die Verbindung zwischen Berlin und Stralsund angebunden, die von der Deutschen Bahn beziehungsweise der ODEG bedient wird. Prüfen Sie für Ihren Reisetag den aktuellen Fahrplan.
Kirchen, Friedhof und Aussichtsturm
Die evangelische Stadtkirche wurde von 1763 bis 1767 wiederaufgebaut; dabei entstand ein schlichter spätbarocker Neubau. Vermutlich war sie eine dreischiffige Feldsteinkirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Zusammen mit der katholischen St.-Marien-Kirche und dem jüdischen Friedhof steht sie für die historische religiöse Vielfalt und Toleranz der Stadt. Der jüdische Friedhof stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Diese drei Orte geben der Stadtgeschichte einen kulturellen Schwerpunkt neben den Natur- und Wassererlebnissen.
Ein weiterer historischer Orientierungspunkt ist der Kaiser-Friedrich-Turm auf dem alten Askanier-Schlossberg in Biesenthal. Er verfügt über eine Aussichtsplattform. Der Turm ergänzt die Kirchen und den Friedhof um ein anderes Thema: die Geschichte des Schlossbergs und den Blick von seiner Plattform.
Auch das übergeordnete Reiseziel Barnim
Im übergeordneten Reiseziel Barnim treffen weitere Kultur- und Technikthemen aufeinander. Das Kloster Chorin ist ein Schlüsselwerk der norddeutschen Backsteingotik. Das Schiffshebewerk Niederfinow ist das älteste noch arbeitende Schiffshebewerk Deutschlands. Auch der Finowkanal hat eine besondere Stellung: Er ist Deutschlands älteste noch schiffbare künstliche Wasserstraße. Auf dem Finowkanal sind Kanutouren möglich, auf dem Werbellinsee werden Seerundfahrten angeboten.
Für längere Wege bietet Barnim ebenfalls andere Maßstäbe als die Ortsrunden in Biesenthal. Der 143 Kilometer lange Rundwanderweg „Rund um die Schorfheide“ führt durch den Naturpark Barnim. Das Radwanderwegenetz im Landkreis Barnim umfasst 610 Kilometer; Radfahren im Naturpark Barnim gehört zu den Besucheraktivitäten. Der Geopark Eiszeitland am Oderrand erstreckt sich im Nordosten Brandenburgs über die Landkreise Uckermark und Barnim. Prüfen Sie bei konkreter Routenplanung die aktuellen Wegeinformationen.
Weitere Reiseziele entdecken: Parsteinsee, Liepe, Marienwerder, Melchow, Ahrensfelde, Breydin, Eberswalde, Chorin.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barnim.