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Tegernheim: Geologie, Weintradition und Kirchenkunst entdecken

Unterkünfte in Tegernheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Drei geologische Großeinheiten unterschiedlichen Alters treffen in der Tegernheimer Schlucht aufeinander. Tegernheim lässt sich über sehr unterschiedliche Themen kennenlernen: den Geopfad, den Rundwanderweg „Pfarrwörth“, spätgotische Kirchenkunst und eine Weinbautradition, die bis in die Römerzeit reicht.

Geologie und Wege in der Tegernheimer Schlucht

Der Geopfad Tegernheimer Schlucht führt über sieben Stationen mit Einblicken in die Erdgeschichte. Drei Stationen für junge Forscher umfassen ein Insektenhotel, einen Rastplatz mit Kletterspaß und einen Holzweg für kluge Köpfe. So stehen geologische Themen und konkret benannte Stationen für junge Entdecker innerhalb desselben Weges nebeneinander. Üblicherweise finden auf dem Geopfad von Mai bis November am zweiten Sonntag jedes Monats um 14:30 Uhr Führungen statt. Wenn Sie eine Führung einplanen, prüfen Sie vor dem Besuch die konkreten Termine und organisatorischen Angaben.

Eine andere Wanderoption ist der OR3-Rundwanderweg Tegernheim „Pfarrwörth“: Die 6,5 Kilometer lange Route beginnt und endet an der Fahrradstation an der Donaustraße am Damm in Tegernheim. Sie verläuft am Ufer der Almgrube entlang, einer ehemaligen Kiesgrube, die sich die Natur zurückerobert hat, und führt zu einer Vogelbeobachtungsstation. Während der Geopfad seine Einblicke in sieben Stationen gliedert, bietet der OR3 eine längenmäßig umrissene Rundwanderung mit festem Start- und Endpunkt.

Kirchenkunst und stille Orte

Das Wappen der Gemeinde Tegernheim stellt den romanischen Wehrturm der Pfarrkirche Tegernheim dar. Im Tympanon des hochgotischen Portals der Pfarrkirche Mariä Verkündigung ist Christus als Salvator dargestellt, flankiert von Alpha und Omega. Seine zum Segen erhobene rechte Hand ist abgebrochen. Die Kirche bewahrt zahlreiche spätgotische Skulpturen: einen heiligen Urban, eine Muttergottes, eine Kreuzigungsgruppe, eine Rosenkranzmadonna und die zwölf Apostel am Hochaltar. Das alte Türblatt des Portals stammt wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert und ist an der Außenseite vollständig mit Eisen beschlagen.

Einen anderen Akzent setzt die Marienkapelle am Tegelweg. Seit vier Jahrzehnten versammeln sich dort Menschen vor dem Bild der Schwarzen Madonna von Tschenstochau zu Gebet und stillen Bitten. Damit stehen in Tegernheim sehr unterschiedliche Formen religiöser Kunst und Praxis nebeneinander: die figürlichen Werke der Pfarrkirche und die Gebete an einem Marienbild.

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Weinbautradition und saisonale Genüsse

An den zur Donau abfallenden Hängen besteht bei günstigen Boden- und Klimaverhältnissen eine seit der Römerzeit gepflegte Weinbautradition. Einen festen Wochenrhythmus hat der Bauernmarkt: Er findet jeden Samstag am Szczytnaer Weg nördlich des Netto-Markts statt. Die saisonalen Öffnungszeiten können sich ändern; prüfen Sie die Besuchszeiten vorab. Im Sommer können Besucher an der Beerenmeile am Hohen Sand in Tegernheim verschiedene Beerensorten kaufen oder selbst pflücken.

Für die Reisezeit ergibt sich ein konkreter Vergleich: Der Markt folgt dem Samstag, die Beerenmeile ist ein Sommerangebot und Führungen auf dem Geopfad finden üblicherweise monatlich statt. Wenn eines dieser Erlebnisse den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll, prüfen Sie vorab die saisonalen Marktzeiten und die konkreten Führungsdaten.

Orientierung mit dem Bus

Die barrierearme Haltestelle „Tegernheim Martin-Luther-Kirche“ wird von den RVV-Linien 5, 36/37 und 63 bedient. Da sich Verbindungen ändern können, prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan.

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