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Prem: Moorlandschaft, Wege und Kirchenkultur

Unterkünfte in Prem

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Prem verbindet eine voralpine Landschaft aus Wiesen, Seen, Weiden und Moorlandschaften mit Kulturspuren, die unterschiedliche Seiten des Ortes zeigen. Das Premer Moor lässt sich zu Fuß erkunden; die Pfarrkirche St. Michael erzählt mit ihren romanischen und gotischen Bauteilen von mehreren Bauphasen. Hinzu kommen die Königsfilzhütte mit Originalwerkzeug aus der Zeit des Torfstichs und Wege, die Prem mit einem überregionalen Netz verbinden.

Hochmoor und voralpine Landschaft

Wiesen, Seen und Weiden prägen die Umgebung von Prem ebenso wie Moorlandschaften. Das Premer Moor ist eine Hochmoorlandschaft mit vielfältiger Pflanzen- und Tierwelt. Bei einer Wanderung können Sie das Moor zu Fuß erleben und diesen Landschaftsraum als eigenen Schwerpunkt in die Reiseplanung aufnehmen. Der Kontrast zwischen dem offenen Landschaftsbild der Wiesen und Weiden und der Hochmoorlandschaft gibt Naturinteressierten verschiedene Eindrücke, ohne dass dafür ein weiterer Programmpunkt nötig ist.

Wander- und Radtouren rund um Prem

Prem ist durch drei Fernwanderwege an ein weiträumiges, überregionales Wegenetz angeschlossen: den König-Ludwig-Weg, den LechErlebnisweg und die Heilige-Landschaft Pfaffenwinkel. Für die Tourenplanung können Sie sich zunächst daran orientieren, ob Sie eine Wanderung oder eine Radtour bevorzugen. Im Naturpark Lechaue besteht außerdem die Möglichkeit zum Kneippschen Wassertreten. Die Radtour „Kulturtour zur Wieskirche“ führt nach der Lechbrücke durch Prem und weiter an den Weilern Schlöglmühle, Küchele und Häringen vorbei nach Ostern. Prüfen Sie die Routenangaben vor der Fahrt.

Kirche und Spuren des Torfstichs

An der Pfarrkirche St. Michael lassen sich verschiedene architektonische Epochen unterscheiden: Der Turm stammt aus der Romanik, Chor und Langhaus weisen in die Gotik. 1755 wurde die Kirche unter Abt Marianus II. umfassend restauriert. Wer sich für Baugeschichte interessiert, findet hier mehrere historische Bezüge an einem Ort. Eine andere Geschichte erzählt die Königsfilzhütte: Die Torfhütte der Familie Heißerer befindet sich unter Hausnummer 26 in Prem. Im Inneren ist Originalwerkzeug aus der Zeit des Torfstichs zu sehen. Zugleich dient die Hütte Wanderern als Brotzeitplatz; Geschichte und eine Rastmöglichkeit treffen hier aufeinander.

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Weitere Eindrücke im übergeordneten Reiseziel Weilheim-Schongau

Auch das übergeordnete Reiseziel Weilheim-Schongau bietet unterschiedliche thematische Anknüpfungspunkte. Weilheim-Schongau liegt in der Reiseregion Pfaffenwinkel. Im Westen wird Weilheim-Schongau vom Lech begrenzt, im Kerngebiet fließt die Ammer, und an der Ostgrenze verläuft die Loisach. Wer sich für Kirchen und Architektur interessiert, kann auch die Wieskirche bei Steingaden in den Blick nehmen: Sie ist seit 1983 UNESCO-Welterbestätte und wurde von Dominikus Zimmermann zwischen 1745 und 1754 erbaut. Dort laden Gottesdienste, Sommerkonzerte und stille Einkehr ein; Termine können variieren.

Für eine andere Art von Ausflug steht der etwa 5 Kilometer lange Erdfunkstelle-Wanderweg bei Raisting. Er beginnt am Bahnhof Raisting und führt auf einem Rundweg durch die Erdfunkstelle, vorbei an den großen Satellitenschüsseln und am Industriedenkmal Radom mit der historischen Antenne 1. Die Länge ist ungefähr angegeben; auch die Wegbedingungen können variieren. Als weiteres Kulturthema bewahrt das Bergwerksmuseum Penzberg die Erinnerung an den dortigen Pechkohlebergbau, der von 1796 bis 1966 betrieben wurde. Das Museum bietet mehrsprachige Führungen für internationale Gäste, Familien und Schulklassen an. So können Sie bei der Reiseplanung unterschiedliche Schwerpunkte setzen, während Prem mit Moor, Fernwanderwegen und örtlicher Geschichte einen eigenen Ausgangspunkt für Ihre Überlegungen bildet.

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Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Steingädele, Urspring, Wildsteig.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Steingaden.