Obersöchering: Kirchen, Häuser und Wege
Unterkünfte in Obersöchering
Obersöchering verbindet ein markantes bauliches Erbe mit Wanderwegen durch die Filze und einer Radroute, die durch den Ort verläuft. Die katholische Filialkirche Mariä Himmelfahrt, auch Liebfrauenkirche genannt, ist im Kern eine romanische Chorturmkirche aus der Zeit um 1200. In St. Peter und Paul setzt ein spätgotischer, eingezogener Polygonalchor einen anderen architektonischen Akzent. Historische Häuser und ein Kriegerdenkmal ergänzen das Bild. Für Bewegung gibt es eine nahezu flache Filzrunde, eine Wanderung um den Pollinger Weiher sowie die Riegseerunde für Radfahrende. Wer eine Unterkunft in Obersöchering sucht, kann zunächst entscheiden, ob Baugeschichte, Wandern oder Radfahren den Aufenthalt stärker prägen soll.
Kirchen und Baugeschichte
Die beiden Kirchen setzen unterschiedliche Zeit- und Formakzente. Mariä Himmelfahrt ist als Baudenkmal erfasst und im Kern eine romanische Chorturmkirche; die Bezeichnung Liebfrauenkirche ist ein weiterer Name für dasselbe Gotteshaus. Die ebenfalls als Baudenkmal erfasste katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul besitzt einen spätgotischen, eingezogenen Polygonalchor. Wer sich für Bauformen interessiert, findet so zwei konkrete, klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte in Obersöchering.
An der Habacher Straße 2 stehen unterschiedliche Zeugnisse nebeneinander: Das als Baudenkmal erfasste Kriegerdenkmal erinnert an den Ersten Weltkrieg und zeigt einen überlebensgroßen heiligen Sebastian auf hohem Postament, dazu ein kleines Brunnenbecken und Namenstafeln. An derselben Adresse befindet sich die als Baudenkmal erfasste Haustafel des früheren Pfarrhauses; sie trägt die Jahreszahl 1639.
Auch an der Hauptstraße erzählen die Bauformen von verschiedenen Gebäudetypen. Der als Baudenkmal erfasste Wohnteil des ehemaligen Bauernhauses in der Hauptstraße 2 ist ein zweigeschossiger Putzbau mit geschnitzter Hochlaube und vorgezogenem Satteldach in neugotischen Formen. Er ist mit 1869 bezeichnet. Der Gasthofbau in der Hauptstraße 4 ist als Baudenkmal erfasst: ein zweigeschossiger, langgestreckter Einfirsthof mit flachem Satteldach, dessen Kern aus dem späten 18. Jahrhundert stammt. Zusammen mit den Kirchen reicht das bauliche Spektrum damit vom romanischen Kern um 1200 bis zu den später datierten Häusern und Einzelheiten.
Zu Fuß und mit dem Rad
Die leichte, nahezu flache Rundwanderung durch die Filze bei Obersöchering ist 9,7 Kilometer lang und verläuft größtenteils auf geteerten Wirtschaftswegen. Distanz, Wegprofil und Untergrund geben dieser Tour ein klar umrissenes Gesicht. Eine weitere Möglichkeit ist die Wanderung „Pfaffenwinkel Obersöchering“: Sie startet am Parkplatz beim Sportplatz bei Obersöchering, führt rund um den Pollinger Weiher und kehrt zum Parkplatz zurück. Prüfen Sie vor dem Start die Bedingungen dieser Wanderung.
Die beiden Wanderrouten lassen sich nach unterschiedlichen Merkmalen auswählen: Bei der Filzrunde stehen Streckenlänge und Wegbelag im Vordergrund, bei der Wanderung „Pfaffenwinkel Obersöchering“ der benannte Startpunkt und der Verlauf rund um den Pollinger Weiher. Wer lieber mit dem Rad unterwegs ist, kann die Riegseerunde einbeziehen. Sie führt durch Obersöchering und anschließend auf einem Radweg in Richtung Habach und Sindelsdorf.
Eine Unterkunft nach dem Reiseplan wählen
Bei einem kulturgeschichtlichen Schwerpunkt stehen Kirchen, Denkmal und Häuser im Mittelpunkt; bei einem aktiveren Aufenthalt bieten die Wanderungen und die durch den Ort führende Radroute andere Orientierungspunkte. Die verschiedenen Routen müssen dabei nicht zu einem einzigen Ausflug zusammengefasst werden: Wählen Sie nach dem, was Sie während Ihres Aufenthalts erkunden möchten, und prüfen Sie die Lage der Unterkunft entsprechend Ihrem eigenen Plan.
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