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Neustadt a.d.Waldnaab: Schlösser, Glasgeschichte und Natur

Unterkünfte in Neustadt An Der Waldnaab

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Neustadt a.d.Waldnaab verbindet Stadtgeschichte mit einer hügeligen Landschaft. Als Eingangstor zum Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald liegt der Ort in reizvoller Umgebung; zugleich ist Neustadt Teil des Goldsteigs. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich so eine Mischung aus Bauwerken, Museen und Wegen. Überlegen Sie bei der Suche nach einer Unterkunft, welche dieser Themen für Ihren Aufenthalt besonders wichtig sind.

Schlösser und Spuren der Stadtgeschichte

Der historische Stadtplatz wird von der Stadtpfarrkirche St. Georg sowie dem Alten und dem Neuen Schloss geprägt. Das Alte Schloss ist ein spätgotischer Bau mit erkennbaren baugeschichtlichen Zusammenhängen seit dem 15. Jahrhundert. Zu seinen markanten Merkmalen gehören ein dreigeschossiger Giebelbau und Erker. Hinter dem Schloss wurde ein kleiner Barockgarten angelegt; außerdem ist ein Teil der spätmittelalterlichen Stadtmauer erhalten.

Das Neue Schloss erzählt eine andere Baugeschichte: Unter Philip Hyazinth von Lobkowitz wurde es nach Plänen von Antonio della Porta in den Jahren 1698 bis 1702 begonnen, blieb jedoch unvollendet. Wer sich für die Geschichte der Schlösser und ihre Deckenmalereien interessiert, kann für das Alte und das Neue Schloss Führungen organisieren. Klären Sie die Organisation vor Ihrem Besuch lokal.

Museen und Kirchen

Das Stadtmuseum befindet sich in einem ehemaligen Schulhaus aus dem 17. Jahrhundert. Das Gebäude wurde in vierjähriger Bauzeit renoviert und 1989 seiner neuen Bestimmung als Stadtmuseum übergeben. Das Stadt- und Glasmuseum behandelt die Geschichte des Glases, das Leben der Glasmacher und die Stadtgeschichte; auch die Lobkowitzer und Kaiser Karl IV. gehören zu den Themen. Eine Dauerausstellung im zweiten Obergeschoss des Neuen Lobkowitz-Schlosses widmet sich der Schlossgeschichte, der Familie und ihrer fast 250-jährigen Regentschaft in Neustadt/WN und Umgebung.

Auch die Kirchen machen unterschiedliche Kapitel der Ortsgeschichte sichtbar. Die katholische Wallfahrtskirche St. Felix wurde von 1738 bis 1746 errichtet, ihre Innenausstattung 1765 vollendet. Von der Klosterkirche St. Felix reicht der Ausblick über Neustadt und die Umgebung in Richtung Weiden in der Oberpfalz. Die Wallfahrtskirche St. Anna liegt im Ortsteil Mühlberg. Die Stadtpfarrkirche St. Georg entstand vermutlich im 12. Jahrhundert, wurde 1340 erstmals erwähnt und 1737 neu erbaut.

Kurze Runde oder längere Strecke

Für einen kurzen Kultur-Rundgang gibt es den leichten Stadtrundgang Neustadt a.d. Waldnaab: Er ist 0,5 Kilometer lang und beginnt in Neustadt. Einen ganz anderen Umfang hat der Bockl-Radweg. Die 52 Kilometer lange Strecke führt von Neustadt a.d. Waldnaab nach Eslarn über eine ehemalige Bahntrasse. Neustadt ist außerdem Teil des Goldsteigs. Die kurze Ortsrunde und die längere Strecke setzen damit unterschiedliche zeitliche Schwerpunkte, ohne dass aus ihrer Länge eine bestimmte Geh- oder Fahrzeit folgt.

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Im übergeordneten Reiseziel Neustadt An Der Waldnaab ist der Bockl größtenteils asphaltiert und verkehrsfrei; die Steigungen überschreiten auf der Strecke nur selten drei Prozent. Der Bockl kann dort zu Fuß, mit dem Rad oder auf Inlineskates genutzt werden. Sein Start in Neustadt an der Waldnaab ist direkt per Bahn erreichbar. Züge fahren im Stundentakt bis zum Endbahnhof der Strecke Nürnberg–Neustadt an der Waldnaab, wo Sie direkt aufs Rad umsteigen können. Prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan.

Weitere regionale Themen

Über Neustadt hinaus bietet das übergeordnete Reiseziel Neustadt An Der Waldnaab weitere eigenständige Ausflugsziele. Der Basaltkegel Parkstein wurde 2003 in die Liste der 100 schönsten Geotope Bayerns aufgenommen und erhielt 2006 das Prädikat Nationaler Geotop. In Speinshart zählen die Klosterkirche mit ihrer Ausstattung im italienischen Hochbarock sowie das erhaltene historische Klosterdorf zu den kulturellen Themen der Region. Einen Naturkontrast dazu bildet der Doost: Dort durchströmt der Girnitzbach auf einem etwa 750 Meter langen Abschnitt ein Blockmeer aus mächtigen, gerundeten Granitblöcken. Mehrere Wanderwege führen von Neustadt/WN, Weiden oder Floß dorthin.

Auch die regionale Einkehr hat eine eigene Tradition: In Neustadt a.d. Waldnaab gibt es Zoiglstuben, eine für den Oberpfälzer Wald typische Form der Einkehr. Ihre Öffnung variiert; orientieren Sie sich für die Planung am Zoiglkalender.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neustadt An Der Waldnaab.