Bärnau entdecken: Altstadt, Knöpfe und Moorweiher
Unterkünfte in Bärnau
Altstadtgeschichte, Knopfhandwerk und Wege am Wasser geben Bärnau verschiedene Facetten. Bei einem Rundgang durch die Altstadt lernen Sie Geschichte und Gegenwart der ältesten Stadt im Stiftland kennen. Das Deutsche Knopfmuseum setzt einen eigenen kulturellen Schwerpunkt: Es befindet sich seit 1998 im ehemaligen Kommunbrauhaus der Stadt.
Altstadtgeschichte und Knopfhandwerk
Das Museum zeigt Knöpfe aus vier Jahrhunderten und 26 verschiedenen Materialien. Maschinen und Geräte veranschaulichen frühere Methoden der Knopfherstellung. So begegnen Sie in der Sammlung sowohl einer großen Materialvielfalt als auch den Verfahren, mit denen Knöpfe früher gefertigt wurden.
Für den Altstadtrundgang gibt es Gruppenbuchungen und offene Führungen. Prüfen Sie vor Ihrer Planung die aktuellen Termine. Im Geschichtspark Bärnau-Tachov stehen Ihnen während Ihres Besuchs kostenlos Audioführungen auf dem eigenen Smartphone zur Verfügung; ein Download ist nicht erforderlich. Audioguides gibt es auf Deutsch, Tschechisch und Englisch.
Sport, Radwege und Wasser
Die Silberhütte liegt im Stadtgebiet Bärnaus auf etwa 850 Metern über dem Meeresspiegel. Ganzjährig ist sie ein Ausgangspunkt für sportliche Aktivitäten im Leistungs- und Freizeitbereich. Bei guter Schneelage steht dort außerdem ein Loipennetz von mehr als 50 Kilometern zur Verfügung. Die Loipen sind zwischen 2 und 18 Kilometer lang und können im klassischen Stil oder im Skating-Stil befahren werden. Damit stehen einem ganzjährig beschriebenen Sport-Ausgangspunkt Langlaufmöglichkeiten gegenüber, die ausdrücklich gute Schneelage voraussetzen.
Rund um Bärnau gibt es ein gut beschildertes Radwegenetz mit Routen für Genussradler und Leistungssportler. Der Grenzland-Naturlehrpfad grenzt an den Moorweiher und eignet sich zum Wandern. Am Moorweiher sind Rudern und Schwimmen möglich; er ist jederzeit frei zugänglich. Eine Badeaufsicht ist nicht vorhanden.
Zeugnisse im näheren Umfeld
Im näheren Umfeld Bärnaus liegt auf dem Steinberg die Tilly-Schanze, ein erhaltenes Bodendenkmal aus dem Dreißigjährigen Krieg. Die Befestigungsanlage wurde 1621 als Verteidigungswerk errichtet; die Schanze befindet sich etwa 300 Meter vom Grenzlandturm entfernt. Ebenfalls auf dem Steinberg führt der Wallfahrtsweg durch eine über 200 Jahre alte Allee aus Linden, Ulmen und Ahorn. Zu ihr gehören Kreuzwegstationen; die Allee ist als Naturschutzdenkmal ausgewiesen.
Tirschenreuth: Museen, Fischerei und regionale Küche
In Tirschenreuth verbindet das MuseumsQuartier das Fischereimuseum der Oberpfalz mit sechs weiteren spezialisierten Ausstellungen in einem ehemaligen Kloster. Dort können Besucher nahezu 1.000 Jahre Fischerei- und Fischzuchtgeschichte erkunden und heimische Fische in vier großen Aquarien sehen. Regelmäßig finden Sonderausstellungen, Vorträge, Lesungen und Konzerte statt. Einzelne Termine können sich ändern; prüfen Sie daher bei konkreter Planung das aktuelle Programm.
Im Zentrum des Fischhofparks in Tirschenreuth befinden sich die historische Fischhofbrücke und der Fischhof, das Amtsgericht. Kulinarisch ist der Landkreis Tirschenreuth vor allem für Zoigl, das Kultbier des Oberpfälzer Waldes, sowie für Karpfen aus den Teichlandschaften des „Landes der 1.000 Teiche“ bekannt.
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