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Oberstimm: Kastell und römische Bootswracks

Unterkünfte in Oberstimm

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Römische Geschichte in Oberstimm verbindet militärische Organisation mit archäologischen Funden. Das um 40 n. Chr. eingerichtete Kastell und die römischen Bootswracks aus Oberstimm setzen dabei unterschiedliche Akzente. Auch für die Reiseplanung gibt es einen konkreten Orientierungspunkt: die Straßenlage.

Römisches Kastell und Bootswracks

Das römische Kastell von Oberstimm wurde um 40 n. Chr. eingerichtet. Es übernahm überregionale Versorgungsaufgaben für andere Militärplätze in der Region. Im Kastell lag eine teilberittene Kohorte mit etwa 500 Mann. Damit treten sowohl die über den einzelnen Standort hinausreichende Aufgabe als auch die ungefähre Größe der Einheit hervor.

Bei Ausgrabungen wurden 1986 zwei hölzerne Bootswracks aus der Zeit um 100 n. Chr. entdeckt. Die römischen Bootswracks aus Oberstimm sind die besterhaltenen römischen Militärschiffe nördlich der Alpen. Datierung, Material und Erhaltungszustand geben den Funden einen eigenen Platz neben der Geschichte des Kastells: Hier geht es um militärische Schiffe und archäologische Überlieferung, nicht um die Versorgungsaufgaben der Einheit.

Der Barthelmarkt: Ursprung und Termin

Der heutige Barthelmarkt entstand aus einem Pferde- und Tierhandelsmarkt. Er findet jedes Jahr an dem Augustwochenende statt, das den letzten Sonntag im August einschließt, und dauert von Freitag bis einschließlich Montag. Wenn Sie den Markt in Ihre Reiseplanung einbeziehen, prüfen Sie die jeweiligen Veranstaltungstage.

Anreise und Unterkunftswahl

Oberstimm liegt direkt an der B13 und der B16 sowie nur wenige Fahrminuten von der Autobahn A9 München–Nürnberg entfernt. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, können Sie diese Straßenlage als Orientierung in Ihre Auswahl einbeziehen und mit Ihren eigenen Anreiseplänen abgleichen.

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Kelten- und Römerzeit im übergeordneten Reiseziel Manching

Im übergeordneten Reiseziel Manching steht auch die keltische Geschichte im Blick. Der Keltenwall um das frühere Manching war ein Ringwall mit vier Zugangstoren und umschloss die Siedlungsfläche oval. Er war 7,5 Kilometer lang und 2,25 Kilometer breit; Teilstücke des bis zu vier Meter hohen Walls sind noch sichtbar. Die Maße vermitteln eine Vorstellung von seiner Ausdehnung.

Die keltischen Vindeliker siedelten seit etwa 450 v. Chr. östlich der Paar und südlich des ehemaligen Hauptarms der Donau in Manching. Der Archäologische Lehrpfad Manching verläuft entlang des im 2. Jahrhundert v. Chr. errichteten Keltenwalls. Er ist als Rundweg angelegt und beginnt direkt am kelten römer museum. An elf Standorten informieren 20 Tafeln über die keltische und römische Vergangenheit.

Das kelten römer museum in Manching präsentiert auf 1.200 m² Originalfunde, anschauliche Modelle, Teilrekonstruktionen im Maßstab 1:1 und interaktive Elemente zur Zeit der Kelten und Römer. Da sich Ausstellungsinhalte verändern können, lohnt sich vor einem Besuch ein Blick auf die aktuellen Informationen.

Auch das Flugmuseum Messerschmitt befindet sich in Manching. Seine Sammlung umfasst acht flugfähige Maschinen, die den Namen Messerschmitt tragen; welche Flugzeuge gezeigt werden, kann variieren. Wegen der Lage auf dem Airbus-Standortgelände ist das Museum nur eingeschränkt öffentlich zugänglich. Führungen finden etwa einmal im Monat statt, die Teilnehmerzahl ist begrenzt und es gelten bestimmte Auflagen. Die Teilnahme muss abschließend bestätigt werden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Manching.

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