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Enkering zwischen Anlauter und Rumburg

Unterkünfte in Enkering

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Enkering liegt in einem schmalen Anlautertal zwischen zwei Höhenzügen. Fluss, Wanderwege und historische Bauwerke geben dem Ort unterschiedliche Seiten: An der Anlauter führt ein Spaziergang an restaurierten Häusern und Gasthöfen vorbei; die Ruine Rumburg und die Pfarrkirche St. Ottmar erzählen von der Geschichte des Ortes. Der Wasserspielplatz setzt einen eigenen Akzent und macht das Wasser zum Thema eines Ausflugs.

Wandern und Wasser erleben

Der Burgenweg im Anlautertal ist eine 18 km lange Rundtour mit einer Gehzeit von etwa fünf Stunden. Länge und Zeitangabe bieten einen konkreten Rahmen für die Tagesplanung. Von Enkering führt außerdem ein Wanderweg hinauf zur Ruine Rumburg. Wer lieber durch den Ort und am Fluss entlang spaziert, findet an der forellenreichen Anlauter eine andere Art, Landschaft und Ortsbild miteinander zu verbinden.

Der Wasserspielplatz in Enkering verbindet Mühlbach und Sollache über einen neu angelegten, mäandrierenden Bachlauf. Stauwehre und eine archimedische Schraube laden dazu ein, das Wasser spielerisch zu erkunden. So stehen neben den Wanderwegen auch ein ausdrücklich dem Wasser gewidmeter Ort und der Spaziergang am Fluss als unterschiedliche Erlebnisse im Mittelpunkt.

Rumburg und die Geschichte des Ortes

Die Ruine Rumburg liegt auf dem Schlossberg an einer steilen, stark bewaldeten Bergzunge nordwestlich oberhalb von Enkering. Die Burg wurde erstmals 1361 urkundlich erwähnt. Ihre Anlage umfasst eine gut erhaltene Hauptburg und eine Vorburg, die durch einen tiefen und breiten Graben abgetrennt ist. Von der Vorburg ist nur noch ein Bodendenkmal erhalten. Damit zeigt sich an der Rumburg nicht nur eine einzelne Ruine, sondern auch ein Unterschied im Erhaltungszustand ihrer beiden Bereiche.

Ein weiteres, viel älteres Zeugnis liegt östlich von Enkering auf dem Schellenberg: Dort befand sich im 9. Jahrhundert v. Chr. eine befestigte Anlage. Die beiden historischen Zeitpunkte lassen sich klar unterscheiden – die Anlage auf dem Schellenberg gehört in die vorchristliche Zeit, während die Rumburg erstmals 1361 urkundlich erwähnt wurde.

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Auch die katholische Pfarrkirche St. Ottmar besitzt markante architektonische Details. Ihr Turm trägt ein Satteldach und einen Treppengiebel. Zur barocken Ausstattung gehören Altäre, eine Kanzel und ein Orgelgehäuse. Die starke Ummauerung des Friedhofs an der Kirche diente früher Befestigungszwecken. Architektur und frühere Verteidigungsfunktion treffen hier im selben Kirchenumfeld aufeinander.

Anreise und Wahl des Aufenthalts

Enkering ist vom Bahnhof Kinding aus mit der RBA-Buslinie 9224 erreichbar. Wenn Sie diese Verbindung nutzen möchten, prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan. Für die Wahl Ihrer Unterkunft können Sie überlegen, welchen Schwerpunkt Sie setzen möchten: die längere Rundtour, den Spaziergang an der Anlauter oder die historischen Ziele im Ort.

Ein eigener Blick auf Kinding

Im übergeordneten Reiseziel Kinding bietet die Kirchenburg Mariä Geburt einen eigenen Zugang zur Baugeschichte. Sie ist eine sehr gut erhaltene spätmittelalterliche Wehranlage und die größte Kirchenburg im Bistum Eichstätt. Sie liegt im Nordteil von Kinding am Berghang; Friedhof und Pfarrkirche Mariä Geburt sind tagsüber frei zugänglich. Auch die Steinerne Brücke in Kinding ist ein eigenständiges Ziel: eine fünfbogige spätbarocke Brücke aus regionalem Jurastein. Sie ist von geschützten Biotopbeständen umgeben, in denen sich Vögel beobachten und besondere Pflanzen entdecken lassen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kinding.

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