Geisenfeld entdecken: Heidelandschaft, Kunst und Kirchengeschichte
Unterkünfte in Geisenfeld
Geisenfeld vereint markante Natur, moderne Kunst im Freien und eine vielschichtige Kirchengeschichte. Sie können den Ort aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernen: auf Wanderwegen durch eine seltene Heidelandschaft, bei einem Kunstspaziergang oder anhand sakraler Kunst und Geschichte. Für die Wahl einer Unterkunft hilft die Frage, welche dieser Themen Ihren Aufenthalt prägen soll.
Heidelandschaft und Wanderwege
Nördlich von Geisenfeld liegt das knapp 150 ha große Naturschutzgebiet „Nöttinger Viehweide - Badertaferl“. Es ist eine in der Donauniederung seltene Heidelandschaft; ausgeschilderte Wanderwege führen durch das Gelände. Die Fläche verbindet damit einen klar umrissenen Landschaftseindruck mit einem konkreten Anlass zum Wandern. Beachten Sie bei einem Besuch die Regeln des Naturschutzgebiets.
Kunstspaziergang und Sinnesgarten
Ein Kunstspaziergang durch die Innenstadt und die Ilmauen führt zu den modernen Open-Air-Kunstwerken Grüner Mann, Storchendenkmal und Nepomuk-Statue sowie zum Begehbaren Baum. Er endet im Sinnesgarten. Dort führen Barfußwege über Holzplanken, Kiesel und Sand; duftende Kräuterbeete mit Lavendel, Rosmarin und Minze ergänzen den Garten. So stehen auf dem Spaziergang benannte Kunstwerke und Sinneseindrücke durch unterschiedliche Oberflächen und Kräuter nebeneinander.
Kirchengeschichte und Kunst
Die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt erzählt von mehreren Epochen. Graf Eberhard II. und seine Gemahlin Adelheides stifteten sie; jahrhundertelang war sie die Klosterkirche der 1030 gegründeten Benediktinerinnen-Abtei. Im Chorraum wurden 1516 spätgotische Fresken ausgemalt. Ein Teil der 1602 überputzten Malereien wurde 1971 wieder freigelegt; die freigelegten Fresken gelten als kunsthistorische Besonderheit.
Im nördlichen Seitenschiff der Kirche befindet sich die Anna-Kapelle mit dem spätgotischen Gnadenbild der Anna-Selbdritt. Das Bild wird bis heute in einer kleinen lokalen Wallfahrt verehrt. Ein weiterer kunsthistorischer Blick gilt dem gut erhaltenen romanischen Portal der Pfarrkirche St. Ulrich Ainau. Es zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Landkreis und wird von Kunstsachverständigen hoch geschätzt.
Wochenmarkt und Heimatmuseum
Ab Mitte Mai gibt es in Geisenfeld einen Wochenmarkt mit regionalen Produkten und Direktvermarktern. Das Hallertauer Hopfen- und Heimatmuseum vereint unterschiedliche Einblicke in Handwerk, Geschichte und Natur: Die Sammlung umfasst historische Werkzeuge des Hopfenbaus, eine Schusterei, einen Kramerladen und eine Schmiede ebenso wie eine paläontologische Abteilung, archäologische Funde und regionale Trachten. Sie wird in reduzierter Form gezeigt; Besuche sind nach Vereinbarung möglich.
Im übergeordneten Reiseziel Pfaffenhofen An Der Ilm
Im südlichen Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm ist die Landschaft von tertiärem Hügelland mit sanften Höhen und Tälern geprägt. Für Radfahrende gibt es im Landkreis gut ausgeschilderte Wege in den Flusstälern und Thementouren mit dem Fahrrad rund um Spargel und Hopfen. In vielen Gemeinden laden Themenwanderwege und Spazierpfade zu einem Aufenthalt in der Natur ein. Ergänzend werden Stadtführungen durch historische Gassen, Hopfenhofführungen und Kräuterführungen für Naturliebhaber angeboten.
Zum regionalen Kulturangebot zählt das Deutsche Hopfenmuseum in Wolnzach. Es vermittelt mehr als 1.000 Jahre Hopfengeschichte, zeigt alte Hopfen-Waagscheine und führt in die Tätigkeit des Bierbrauens ein.
Wenn Sie Unterkünfte in Geisenfeld suchen, richten Sie Ihre Auswahl nach dem Schwerpunkt, der Ihren Aufenthalt prägen soll: Heidelandschaft und Wanderwege oder Kunst, Kirchen und örtliche Kultur.
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