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Oberhaching entdecken: Geschichte, Landschaft und Bewegung

Unterkünfte in Oberhaching

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Oberhaching verbindet Ortsgeschichte mit einem markanten Landschaftsraum und Angeboten für aktive Tage. In Deisenhofen steht mit dem Wagnerhaus das letzte erhaltene Bauernhaus der Gemeinde. Im Hachinger Tal treffen Landschaftsschutz und ein durch Schmelzwässer geformter Geländeeinschnitt aufeinander; dazu kommen eine ganzjährig nutzbare Radhauptverbindung und das Naturbad Furth. So reichen die Themen für Ihre Reiseplanung von Architektur und lokaler Tradition bis zu Radfahren und Schwimmen.

Ein Bauernhaus als Fenster in die Ortsgeschichte

Das im 18. Jahrhundert errichtete Wagnerhaus steht am Hubertusplatz in Deisenhofen und trägt den Hofnamen „Zum Wagnerhanns“. Als für das oberbayerische Voralpenland typischer Einfirsthof vereint es Wohnhaus, Stall und Scheune unter einem flach geneigten Satteldach. Diese Zusammenführung macht die historische Hofform anschaulich: Wohnen und landwirtschaftliche Nutzung liegen unter einem Dach. Das Wagnerhaus ist das letzte erhaltene Bauernhaus Oberhachings. Der Förderverein führt Besucherinnen und Besucher durch die historischen Räume und organisiert regelmäßig kulturelle Veranstaltungen und Themenabende.

Ortsgeschichte, digitale Ansichten und Tradition

Zwei digitale Angebote setzen unterschiedliche Akzente. Die kostenfreie OHA-App bietet selbst geführte Touren durch die Geschichte der Gemeinde Oberhaching. Die Augmented-Reality-App „Oberhaching Zeitreise“ eröffnet einen anderen Zugang: Ihre digitalen Touren blenden historische Ansichten vor Ort bei Gebäuden, Plätzen und Straßen in die Kamera eines Smartphones oder Tablets ein. So können Sie Gemeindegeschichte als selbst geführte Tour erkunden oder frühere Ansichten an konkreten Motiven im Ortsraum entdecken.

Auch der Stephaniritt in Deisenhofen gehört zur örtlichen Tradition: Er findet jedes Jahr am 26. Dezember statt. Der Umzug mit Pferden führt rund um die Kirche St. Stephan; anschließend werden die Pferde gesegnet. Der Turm der Pfarrkirche St. Stephan gilt als Wahrzeichen der Gemeinde Oberhaching. Rund um die Kirche begegnen Ihnen damit sowohl ein wiederkehrender Brauch als auch ein prägendes Gemeindesymbol.

Talraum und Naturbad

Das Hachinger Tal ist im Gebiet der Gemeinden Oberhaching und Taufkirchen als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Das Gleißental und seine Verlängerung, das Hachinger-Bach-Tal, bilden gemeinsam einen etwa 25 Meter tiefen Landschaftseinschnitt. Entstanden ist diese Geländeform durch abfließende Schmelzwässer des Isargletschers. Die Landschaftsschutz-Ausweisung und die geologische Entstehungsgeschichte geben unterschiedliche Einblicke in den Talraum.

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Das Naturbad Furth setzt einen ganz anderen Schwerpunkt für den Aufenthalt. Es verfügt über ein 50 Meter langes Schwimmerbecken, ein Nichtschwimmerbecken und einen Springerbereich mit Sprungfelsen. Hinzu kommen ein Wassertrampolin und eine Wasserrutsche. Das Bad wird mit Quellwasser gespeist, kommt ohne chemische Zusätze aus und bereitet das Wasser rein biologisch auf. So finden sich in Oberhaching neben Ortsgeschichte und Landschaft auch konkrete Möglichkeiten für einen Tag rund ums Wasser.

Unterwegs sein und die passende Unterkunft suchen

Die Radhauptverbindung von Sauerlach über Deisenhofen bis Geiselgasteig ist nahezu eben, weitgehend kreuzungsfrei und ganzjährig nutzbar. Sie führt durch den Deisenhofener Forst bis zum S-Bahnhof Deisenhofen und weiter an die Münchner Stadtgrenze. Seit 2023 gibt es am Bahnhof Deisenhofen eine Mobilitätsdrehscheibe, die Busse, Bahnen, Radverkehr und Carsharing-Angebote verbindet und den Umstieg vom Auto erleichtert. Damit stehen für die Planung unterschiedliche Mobilitätsakzente nebeneinander: eine durchgehende Radverbindung und ein Umsteigepunkt für mehrere Verkehrsarten.

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