Hohenbrunn entdecken: Wald, Wege und Geschichte
Unterkünfte in Hohenbrunn
Hohenbrunn liegt zwischen München und dem Bayerischen Oberland, in einer Lichtung, die von einem Gürtel geschützten Bannwalds umgeben ist. Seen und die Berge des Voralpenlands liegen in der Umgebung. So treffen Waldlandschaft und regionale Ausflugsmöglichkeiten auf eine Gemeinde mit eigener Ortsgeschichte – ein reizvoller Rahmen, wenn Sie Naturerlebnisse mit Kultur und einem Abstecher ins Hallenbad verbinden möchten.
Wald erleben auf dem Hohenbrunner Rundwanderweg
Der Hohenbrunner Rundwanderweg führt auf gut ausgeschilderten Wegen durch den Wald und verbindet Naturerlebnis, Bewegung und spielerisches Lernen. Er ist für Familien und Kinder ebenso vorgesehen wie für Wanderer und Radwanderer. Rund 23 Mitmachstationen vermitteln Wissenswertes über den Wald und laden zum Mitmachen ein. Das macht den Weg zu einer gemeinsamen Entdeckungstour, bei der nicht nur das Zurücklegen einer Strecke im Mittelpunkt steht.
Für die Tour stehen eine kurze Schleife von rund 4,5 Kilometern und eine lange Schleife von rund 8,5 Kilometern zur Wahl. Streckenlängen und Stationszahl können sich ändern, wenn die Route erweitert oder angepasst wird. Prüfen Sie deshalb vor dem Aufbruch die aktuellen Wegangaben.
Ortsgeschichte und Architektur
Schriftliche Hinweise auf Hohenbrunn reichen bis in die Jahre 780 und 814 zurück; 814 gilt als Gründungsjahr der Gemeinde. Ein sichtbarer Bezug zur älteren Ortsgeschichte ist die spätgotische Dorfkirche Sankt Stephanus. Ihr Turm erhielt 1680 eine barocke Zwiebelhaube. Die Verbindung aus spätgotischem Kirchenbau und späterer Turmgestaltung bietet einen konkreten Anknüpfungspunkt, wenn Sie sich für die historischen Schichten des Ortes interessieren.
Besondere Orte und wechselnde Besuchsmöglichkeiten
Die MUNA erstreckt sich über Hohenbrunn und Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Auf dem 180 Hektar großen früheren Militärgelände befinden sich 120 oberirdische Bunker. Das Areal ist normalerweise eingezäunt und für die Öffentlichkeit geschlossen; an ausgewählten Tagen werden geführte Touren angeboten. Ein Besuch ist daher an diese Tourtermine gebunden. Wenn Sie die MUNA einplanen möchten, prüfen Sie die Termine vorab.
Das Hallenbad Riemerling öffnet seine Türen für die Öffentlichkeit. Öffnungszeiträume und vorübergehende Schließungen können sich ändern, daher empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die aktuellen Zeiten. Für Gäste des Sportcampus und des Hallenbads bietet das Café O.K. eine kleine Auswahl an Getränken und Speisen; auch dort können sich Angebot und Betrieb ändern.
Den passenden Ausgangspunkt wählen
Hohenbrunn hat S-Bahn- und Busverbindungen nach München und in umliegende Gemeinden. Die einzelnen Ortsteile und Siedlungen sind bestimmten Stationen zugeordnet: Für Riemerling ist es der Bahnhof Ottobrunn, für Hohenbrunn Dorf und die Siedlung Grasbrunner Weg der Bahnhof Hohenbrunn und für die Luitpoldsiedlung der Bahnhof Wächterhof. Einige Ortsteile sind vergleichsweise abgelegen. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, lohnt sich deshalb der Blick auf die genaue Adresse und darauf, welche Verbindung für Ihre geplanten Wege passt. Fahrpläne und Verbindungen sollten Sie vor der Anreise aktuell prüfen.
Die Wahl des Ausgangspunkts hängt auch davon ab, welche Seiten Hohenbrunns Sie entdecken möchten: Wald und Rundwanderweg bieten einen aktiven Aufenthalt, Sankt Stephanus einen historischen Akzent, während Hallenbad und Café eine andere Möglichkeit für die Tagesplanung eröffnen.
Weitere Reiseziele entdecken: Grasbrunn, Straßlach-Dingharting, Aschheim, Taufkirchen, Unterföhring, Neubiberg, Ottobrunn, Ismaning.
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