Zum Inhalt

Mehring entdecken: Kirchen, Wege und Kultur

Unterkünfte in Mehring

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Mehring verbindet eine lange Kirchengeschichte mit Wegen, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Pfarrkirche St. Martin und der Gemeindeteil Hohenwart geben Kulturinteressierten konkrete Ziele; der Marienwanderweg und der Benediktradweg führen zu verschiedenen Arten, die Gegend zu erkunden.

Kirchengeschichte in Mehring

Die bestehende Pfarrkirche St. Martin wurde 1445 erbaut und 1965 stilgleich verlängert. Mehring gehört zu den ältesten Pfarreien im Bistum Passau; die Kirche ist dem heiligen Martin geweiht. Baujahr und spätere Erweiterung bieten Interessierten an Architekturgeschichte zwei konkrete Anhaltspunkte, an denen sich die Entwicklung des Kirchenbaus nachvollziehen lässt.

Ein weiterer Kirchenbau liegt in Hohenwart, einem Gemeindeteil von Mehring: Die Nebenkirche St. Nikolaus ist eine spätgotische Tuffsteinkirche mit einem Flügelaltar aus der Zeit um 1500. Bei St. Martin fallen das überlieferte Baujahr und die stilgleiche Verlängerung ins Auge, bei St. Nikolaus die Kombination aus Tuffstein und dem ungefähr fünf Jahrhunderte alten Altar. So unterscheiden sich die beiden Kirchen nicht durch eine Rangfolge, sondern durch die Bau- und Ausstattungsdetails, auf die Sie Ihren Blick richten können.

Wander- und Radwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Der Marienwanderweg führt durch Mehring und umfasst die Besichtigung der spätgotisch-barocken Pfarrkirche St. Martin aus dem 15. Jahrhundert. Damit verbindet diese Route den Weg durch den Ort mit einem konkreten Kulturpunkt. Der Benediktradweg führt durch Hohenwart in Mehring und lässt sich mit dem Walderlebnispfad Klosterau verbinden. Während beim Marienwanderweg die Besichtigung der Kirche dazugehört, bietet der Benediktradweg die genannte Verbindung mit einem Walderlebnispfad. Diese Unterschiede helfen bei der Wahl, ob Sie eher eine Route mit Kirchenbezug oder eine Kombination aus Radweg und Pfad suchen.

Altötting als übergeordnetes Reiseziel

Der Blick auf das übergeordnete Reiseziel Altötting eröffnet weitere Themen für die Reiseplanung, die nicht mit den einzelnen Angeboten in Mehring gleichzusetzen sind. Der Landkreis Altötting liegt an Inn und Salzach. Sein Landschaftsbild prägt eine etwa zehn Kilometer breite Ebene, in der der Inn fließt und die im Norden und Süden von einer üppig grünen Hügellandschaft begrenzt wird. Zusammen mit dem Landkreis Mühldorf gehört der Landkreis Altötting zur Tourismusregion Inn-Salzach. Die Besucherinformationen der Region umfassen unter anderem Rad- und Pilgerwege, Museen und Badeseen.

Anzeige

Auch Naturschutzgebiete zeigen verschiedene Facetten dieses übergeordneten Reiseziels. Das international bedeutsame Feuchtgebiet und Naturschutzgebiet Unterer Inn zwischen Haiming und Neuhaus dient durchziehenden, überwinternden und brütenden Sumpf- und Wasservögeln als Lebensstätte. Dort brüten mehr als 25 verschiedene Vogelarten, die an Wasser- und Feuchtgebiete gebunden sind. Die Dachlwand am Inn liegt nordwestlich von Marktl und umfasst Teile der Gemeinden Marktl, Erlbach und Perach. Das Gebiet ist etwa 206 Hektar groß und wurde 1986 von einem Landschaftsschutzgebiet in ein Naturschutzgebiet umgewandelt.

Kultur und Natur im weiteren Reiseziel

In Altötting ist die Basilika St. Anna die größte Kirche der Stadt und fasst mehr als 8.000 Menschen. Ein anderer historischer Akzent liegt in der Gnadenkapelle: Ihr Oktogon entstand vermutlich um das Jahr 700 und gilt vermutlich als Deutschlands ältester Zentralbau. In der Schatzkammer Altötting befindet sich das Goldene Rössl, das 1404 in den Pariser Hofwerkstätten gefertigt wurde. Im Bruder-Konrad-Museum können Besucherinnen und Besucher die Alte Pforte und die Sterbezelle von Bruder Konrad besichtigen. Diese Orte stehen für unterschiedliche Zugänge zu Geschichte: Kirchenbau, Architekturgeschichte, ein Kunstwerk und Räume, die mit Bruder Konrad verbunden sind.

Für Naturerlebnisse gibt es im Altöttinger Gries einen Naturlehrpfad mit zehn Mitmach-Stationen entlang eines Bachlaufs. Der Rundweg dort ist ungefähr 1,4 Kilometer lang. Eine ganz andere Wegdimension bietet eine beliebte Variante des Innradwegs: Sie verläuft ab Neuötting durch Altötting und den ausgedehnten Öttinger Forst zur Herzogstadt Burghausen, weiter vorbei am Zusammenfluss von Inn und Salzach nach Marktl. Der Abschnitt in der Region Inn-Salzach ist gut 75 Kilometer lang. Vor der Tour sollten Sie mögliche aktuelle Umleitungen prüfen.

Auch Wasser- und Burgziele ergänzen die Auswahl im übergeordneten Reiseziel Altötting. Der Peracher Badesee ist einer der Badeseen, die der Landkreis Altötting aufführt; prüfen Sie vor dem Besuch Ausstattung und Bedingungen. Die Burg Burghausen ist 1.051 Meter lang und verfügt über sechs Burghöfe. Zwischen dem ungefähr 1,4 Kilometer langen Rundweg im Altöttinger Gries und dem gut 75 Kilometer langen regionalen Abschnitt des Innradwegs liegen sehr unterschiedliche Weglängen. Das ist eine hilfreiche Orientierung, wenn Sie für Ihre Reise verschiedene Arten von Ausflügen abwägen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Emmerting.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.