Haßfurt am Main: Altstadt und Geschichte entdecken
Unterkünfte in Haßfurt
Haßfurt liegt unmittelbar am nördlichen Mainufer. In der Altstadt treffen verwinkelte Gassen, alte Häuser und markante Bauwerke aufeinander; beim Spaziergang eröffnen sich Blicke auf den Main und Entdeckungen aus vergangener Zeit. Die langgestreckte rechteckige Anlage ist noch erkennbar: Eine breit angelegte Hauptstraße durchzieht die Altstadt, zwei große Stadttürme begrenzen sie. So verbindet ein Spaziergang Flussblicke mit einem historischen Stadtbild.
Baugeschichte im Stadtbild
Die ehemalige fürstbischöfliche Zehntscheune wurde im 15. Jahrhundert errichtet und dient seit 1988 als Stadthalle. Tagungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen finden dort ihren Ort; die Stadthalle hat überregionale Bedeutung. Das Alte Rathaus wurde 1514–1516 an der Stelle eines Vorgängerbaus errichtet. Beide Gebäude stehen für unterschiedliche Kapitel der Haßfurter Baugeschichte.
Auch sakrale Baukunst und ihre Ausstattung gehören zum kulturellen Bild der Stadt. Das Dokumentationszentrum St. Michaelskapelle präsentiert Kirchenausstattungen aus der Zeit des Historismus, Entwurfszeichnungen zur Baugeschichte sowie Ausstellungsstücke aus der Ritterkapelle und der Pfarrkirche. Außerdem beschreibt es die Umgestaltung der benachbarten Ritterkapelle unter der Leitung von Karl Alexander Heideloff (1789–1865).
Die spätgotische Ritterkapelle ist ein Wahrzeichen Haßfurts. Die Grundsteinlegung ihres Chors erfolgte um 1390, die des Langhauses 1431. Am Marktplatz steht die spätgotische Stadtpfarrkirche. Sie beherbergt wertvolle Werke von Tilman Riemenschneider, darunter Johannes den Täufer, Maria mit dem Kind und die Frankenapostel. Ritterkapelle und Stadtpfarrkirche setzen unterschiedliche Akzente, wenn Sie Haßfurts Geschichte anhand seiner Bauwerke erkunden.
Altstadt, Radweg und Anreise
Ein Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der Haßfurter Altstadt eröffnet romantische Blicke auf den Main, verwunschene Winkel zwischen alten Häusern und Entdeckungen aus vergangener Zeit. Die langgestreckte Anlage und die Hauptstraße geben dabei eine Orientierung für den Blick auf das Stadtgefüge; die historischen Gebäude setzen eigene Ziele für die Erkundung.
Auch für Reisende, die Stadtbesuch und Strecke verbinden möchten, gibt es Anknüpfungspunkte: Auf dem Haßberge-Abschnitt des MainRadwegs ist Haßfurt ein Ort für eine Einkehr unterwegs. Zugleich gehört die Stadt zu den Orten mit Bahnhof entlang dieses Abschnitts und ist damit für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln relevant. Der Burgenwinkel-Express fährt von Haßfurt über Burgen, Ruinen und Schlösser, darunter die Burgruine Altenstein mit Burgeninformationszentrum, bis in die Mittelalterstadt Ebern. Wenn Sie diese Fahrt einplanen, prüfen Sie vorab den aktuellen Fahrplan und die Fahrtage.
Für die Wahl einer Unterkunft hilft es, den gewünschten Schwerpunkt festzulegen: Soll die Haßfurter Altstadt mit ihrer Baugeschichte im Mittelpunkt stehen, oder möchten Sie auch Natur- und Wanderthemen im übergeordneten Reiseziel Haßberge einbeziehen? Diese Frage verbindet die Suche mit den Erlebnissen, die Sie für Ihren Aufenthalt vorsehen.
Haßberge: Natur und weitere Entdeckungen
Im übergeordneten Reiseziel Haßberge zeigt sich ein anderer Schwerpunkt als in Haßfurts Altstadt. Der Naturpark Haßberge ist eine sanft hügelige Mittelgebirgsregion mit weiten Mischwäldern, Feldern und Wiesen, historischen Weinbergen und einer abwechslungsreichen Landschaft. Die Erlebnistouren im Naturpark Haßberge sind Halb- oder Ganztagestouren und führen als Rundwege zurück zum Ausgangspunkt. Auf dem Burgen & Schlösser Qualitätswanderweg lässt sich die Natur im Deutschen Burgenwinkel wandernd erleben.
Für längere Strecken bieten sich im übergeordneten Reiseziel Haßberge unterschiedliche Maßstäbe: Der Burgen- & Schlösserwanderweg ist 190 Kilometer lang und führt durch den Deutschen Burgenwinkel. Der Kelten-Erlebnisweg verläuft über 254 Kilometer von der Werra über die Gleichberge und die Haßberge durch den Steigerwald bis zum Aischgrund. Kürzer ist der Europäische Kulturweg Hutzeldorf in Fatschenbrunn: Der rund 6 Kilometer lange Rundweg erschließt das Dorf und seine Kulturlandschaft mit Hinweistafeln und Faltblättern.
Auch Kultur- und Aussichtspunkte prägen das übergeordnete Reiseziel Haßberge. Die Bettenburg gilt als Wahrzeichen der Haßberge. Die Schwedenschanze ist eine Ringwallanlage aus der Hallstattzeit; ihr Aussichtsturm krönt eine 487 Meter hohe Kuppe des Haßbergkamms. Von dort reicht der Blick über Mischwald auf das Grabfeld sowie zu den fernen Höhen der Rhön im Nordwesten und Thüringen im Norden.
Zu den regionalen Besonderheiten gehören außerdem die Hutzeln aus Fatschenbrunn: Birnen werden dort nach alter Tradition zu Dörrobst getrocknet. Eine Wanderung durch das Abt-Degen-Weintal lässt sich mit Frankenwein in Heckenwirtschaften und Weinstuben verbinden; einzelne Betriebe können wechseln. So stehen im übergeordneten Reiseziel Haßberge neben Wanderwegen auch lokale Traditionen und Weinkultur als eigene Entdeckungsfelder zur Auswahl.
Weitere Reiseziele entdecken: Wonfurt, Theres, Hofheim in Unterfranken, Zeil am Main, Sand am Main, Burgpreppach, Bundorf, Schindelsee.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haßberge.