Forchheim entdecken: Kaiserpfalz, Wiesent und Kellerwald
Unterkünfte in Forchheim
Forchheim verbindet Baugeschichte in der Altstadt mit dem Wiesent-Ufer und der Bierkellertradition des Kellerwalds. Dazu kommen ein Freizeitgelände zwischen Wasserläufen, besondere Aussichten und Wege in die Fränkische Schweiz.
Kaiserpfalz und Altstadtgeschichte
Die Kaiserpfalz in der Forchheimer Altstadt ist ein fürstbischöfliches Schloss aus dem späten 14. Jahrhundert. Als Denkmal von nationaler Bedeutung ist sie besonders für ihre spätgotischen Wandmalereien bekannt. Das Pfalzmuseum Forchheim in der Kaiserpfalz umfasst drei Spezialmuseen: das Archäologiemuseum Oberfranken, das Stadtmuseum und das Trachtenmuseum in der Kapellenstraße 16. Im Stadtmuseum erzählen neun audiovisuelle Stadtbilder die Geschichte Forchheims über einen Zeitraum von 1.200 Jahren.
Das Erlebnismuseum Rote Mauer befindet sich in einer im Originalzustand erhaltenen Kasematte aus dem 16. Jahrhundert und vermittelt die Geschichte der Forchheimer Festung. Der Eingang liegt in der Wallstraße 19. Auch das Frechshaus am Rathausplatz erzählt von der langen Baugeschichte der Stadt: Seine ältesten Bauteile stammen aus dem frühen 15. Jahrhundert. Altes Fachwerk mit Geschossauskragungen prägt gemeinsam mit dem Rathaus die Häuserfront; das Frechshaus grenzt westlich an das Rathaus.
Ein weiterer Orientierungspunkt der Altstadt ist der Turm der St. Martinskirche. Er ist 57 Meter hoch, aus allen Himmelsrichtungen sichtbar und ein optischer Fixpunkt in Forchheim. Die über eine Treppe zugängliche St. Veits-Bastion bietet Ausblicke auf die darunterliegenden Stadtparkanlagen und weite Teile der Stadt.
Wiesent und Klein Venedig
„Klein Venedig“ bezeichnet den Abschnitt zwischen der Brücke in der Vogelstraße und der Spitalkirche. Am idyllischen Ufer der Wiesent sind dort die Forchheimer Fischkästen zu sehen. In diesem Bereich liegt in der Wiesentstraße auch die 1698 erbaute Kammerers Mühle. Wegen ihrer einseitigen Absenkung zur Wiesent wird sie „Schiefes Haus“ genannt.
Kellerwald und Forchheimer Feste
Der Forchheimer Kellerwald verfügt auf rund 20.000 Quadratmetern über 23 bewirtschaftete Bierkeller und zählt damit zu den größten Biergärten der Welt. Im Kellerwald findet auch das traditionelle Annafest statt, jedes Jahr von Ende Juli bis in den August hinein. Beim Annafest laden 23 Bierkeller und 14 fränkische Brauereien auf rund 10.000 Quadratmetern unter dem Blätterdach zum Verweilen ein. Die konkrete Gestaltung einzelner künftiger Ausgaben kann variieren.
Eine andere Veranstaltungsart bringt das Straßentheater-Festival ZirkArt nach Forchheim: Seit 2012 findet es alle zwei Jahre statt. Mit Neuer Zirkus richtet es sich an Theaterliebhaber, Familien und Eventfans; einzelne Ausgaben können sich unterscheiden. Wenn Veranstaltungen zu Ihren Reiseplänen gehören, prüfen Sie die Termine der jeweiligen Ausgabe.
Anreise und Ausflüge in der Region
Der Main-Donau-Radweg ermöglicht die Fahrradanreise nach Forchheim aus Richtung Norden und Süden. Über den Bahnhof Forchheim sowie die S-Bahn-Haltepunkte Kersbach und Forchheim Nord bestehen Verbindungen mit EuroCity, Intercity, Interregio, Regional-Express und S-Bahn; ICE-Verbindungen gibt es ab Bamberg. Prüfen Sie für Ihre konkrete Reise die aktuellen Fahrpläne.
Im Norden Forchheims liegt das Freizeitgelände Schleuseninsel, umgeben vom Regnitzarm und vom Rhein-Main-Donau-Kanal. Es bietet Möglichkeiten für einen Aufenthalt in der freien Natur. Als Eingangstor zur Fränkischen Schweiz bietet Forchheim außerdem Orientierung für Ausflüge in das weitere regionale Umfeld: Dort führen gut ausgeschilderte Wanderwege zu imposanten Felsformationen, und vom Walberla bieten sich Ausblicke auf Forchheim und die Umgebung. Der Wanderweg Kulturerlebnis Fränkische Schweiz verbindet auf mehr als 280 Kilometern im Landkreis Forchheim wegweisende Kulturprojekte.
Weitere Reiseziele entdecken: Ebermannstadt, Poxdorf, Obertrubach, Pretzfeld, Eggolsheim, Gosberg, Langensendelbach, Neunkirchen Am Brand.
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