Waldhausen entdecken
Unterkünfte in Waldhausen
Waldhausen lenkt den Blick auf die Baugeschichte der Kirche St. Martin: Die Friedhofskapelle und die Filialkirche stehen für unterschiedliche Formen und Zeitstufen kirchlicher Architektur. Für eine Reise mit kulturellem Schwerpunkt bietet der Ort damit einen konkreten Zugang über Baukörper, Stile und Datierungen. Wer gern nachvollzieht, wie sich eine Kirche über mehrere Bauphasen entwickelt, findet hier mehr als eine einzelne Jahreszahl.
Kirchenbaugeschichte an St. Martin
Die Friedhofskapelle an der Kirche St. Martin in Waldhausen stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und wurde neugotisch überformt. Auch die Filialkirche zeigt verschiedene Bauphasen: Ihr Turmunterbau stammt aus dem Spätmittelalter, während das neugotische Turmobergeschoss dem späten 19. Jahrhundert angehört. Langhaus und Chor errichtete Friedrich F. Haindl 1950.
Die Begriffe helfen, diese Angaben räumlich einzuordnen: Turmunterbau und Turmobergeschoss bezeichnen den unteren und oberen Teil des Turms. Das Langhaus ist der Hauptraum einer Kirche, der Chor der liturgisch hervorgehobene Bereich. Neugotisch verweist auf die spätere Wiederaufnahme gotischer Gestaltungsformen. So lassen sich die einzelnen Bauabschnitte voneinander unterscheiden, statt Turm, Kirchenraum und Kapelle als eine einzige Bauzeit zusammenzufassen.
Radfahren und Wandern in Schnaitsee
Der ausgeschilderte Schnaitseer Radrundweg führt rund um Schnaitsee und kann in beide Richtungen befahren werden. Ab Schnaitsee ist er etwa 37 Kilometer lang. Die Strecke verläuft überwiegend auf Nebenstraßen, die meist asphaltiert und teilweise geschottert sind. Wenn der Untergrund für Ihre Routenwahl wichtig ist, prüfen Sie die aktuellen Bedingungen vor der Fahrt.
Auch die Wanderwege in Schnaitsee bieten konkrete Orientierung: Sie beginnen am Rathaus oder am Fernsehturm. Beim Radweg geben Rundkurs, ungefähre Länge und Straßenbelag Hinweise zur Planung; bei den Wanderwegen sind die beiden Startpunkte der erste Anhaltspunkt. Damit lassen sich unterschiedliche Aktivitätspläne vergleichen, ohne eine Geh- oder Fahrzeit vorauszusetzen.
Architektur und Ausblicke in Schnaitsee
Am Aussichtsturm in Obernhof sind Panoramakarten angebracht. Das südliche Panorama in Schnaitsee reicht über das Chiemseebecken in die Zentralalpen bis zum Großglockner. Damit stehen neben den Kirchenbauformen auch Ausblicke als eigene Reiseinteressen zur Wahl.
Die Kirchtürme in Schnaitsee unterscheiden sich in ihrer Gestalt: Der Kirchturm des Ortes ist seit jeher mit seiner markanten Doppelzwiebel ein Wahrzeichen; der Turm der St.-Elisabeth-Kirche ist spitz, die St.-Anna-Kirche hat einen Dachreiter. Die kleine Nebenkirche St. Elisabeth steht südwestlich nahe der Pfarrkirche und wurde 1495 als Stiftung der Elisabeth-Bruderschaft erbaut. Doppelzwiebel, spitze Turmform und Dachreiter liefern einen knappen Vergleich unterschiedlicher architektonischer Merkmale; das Jahr 1495 ergänzt ihn um einen konkreten historischen Bezug.
Wassererlebnis am Weitsee
Das Seebad am Weitsee in Schnaitsee verfügt über eine großzügige Liegewiese, Stege, einen Kiosk, Spiel- und Sportflächen, einen Sprungturm sowie einen flachen Badebereich für Kinder. Die Anlage verbindet damit verschiedene Bereiche für Aufenthalt und Aktivität. Der flache Badebereich für Kinder ist dabei ein konkret benannter Teil des Angebots; Sprungturm sowie Spiel- und Sportflächen setzen andere Schwerpunkte.
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