Pittenhart: Salzstraße, Römergeschichte und Chiemseeblick
Unterkünfte in Pittenhart
Salzstraße, Römergeschichte und ein Blick auf den Chiemsee geben Pittenhart einen konkreten historischen und landschaftlichen Rahmen. Zum Bild gehören sowohl dauerhaft überlieferte Spuren als auch eine wiederkehrende Wallfahrt. Wer den Ort für eine Reise in Betracht zieht, kann so zwischen Ortsgeschichte, Landschaft und einem besonderen Termin im Jahreslauf unterscheiden.
Salzstraße und Landschaft
Der Verlauf der historischen „Güldenen Salzstraße“ lässt sich heute noch durch das gesamte Gemeindegebiet von Pittenhart verfolgen. Einen anderen Zugang zur Landschaft bietet die als „Kanabe“ bezeichnete Erhebung im Höhenberg: Von dort eröffnet sich ein schöner Blick auf den Chiemsee. Außerdem liegt Pittenhart nahe dem Naturschutzgebiet Seeoner Seen und den Naturschutzgebieten der Eggstätter Seenplatte. Diese Bezüge setzen unterschiedliche Akzente – vom historischen Verlauf im Gemeindegebiet bis zu den nahe gelegenen Schutzgebieten.
Kirchenkunst und römische Bezüge
In der Pfarrkirche St. Nikolaus in Pittenhart befinden sich Figuren des heiligen Erasmus vom Meister von Seeon aus der Zeit um 1430. Der linke Seitenaltar der Kirche wurde 1766 von Johann Georg Lindt geschaffen. Die beiden Werke verweisen auf unterschiedliche Epochen der örtlichen Kunstgeschichte.
Auch römische Geschichte ist an mehreren Pittenharter Orten Thema. Am Höhenberg befindet sich ein römischer Kultort. Im unteren Geschoss von Schloss Oberbrunn ist bis heute eine Römersäule integriert, die vermuten lässt, dass an dieser Stelle einst ein römisches Kastell stand. Vor dem Wirtshaus „Alte Zollstation“ weisen eine Skulptur eines Ochsengespanns mit Wagen und eine Informationstafel auf Pittenharts Lage an der Trasse der Römerstraße von Salzburg nach Augsburg hin. Das Alter der „Tafern von Pittenhart“ in der Alten Zollstation reicht vermutlich in eine Zeit vor 1200 zurück. Der Pittenharter Beitrag zum Gesamtprojekt „Römerregion Chiemsee“ wurde an der Kirche im Ortszentrum öffentlich übergeben. Im näheren Umfeld entstand der Pestfriedhof im Jahr 1634.
Wallfahrt nach Maria Eck
Jedes Jahr Ende September findet eine große Wallfahrt von Pittenhart nach Maria Eck statt. Die Pfarrgemeinde bezeichnet sie als eine seit vielen hundert Jahren bestehende Tradition. Anders als die Kunstwerke und historischen Orte hat dieses Thema einen wiederkehrenden Zeitpunkt im Reisejahr. Wenn Sie sich dafür interessieren, prüfen Sie vor der Reise den Termin und die Informationen zur Teilnahme.
Pittenhart im größeren Reiseziel Traunstein
Im übergeordneten Reiseziel Traunstein weitet sich der Blick auf den Landkreis: Dort liegen der Chiemsee und der Waginger See sowie in den Chiemgauer Alpen über 170 Almen und Gipfel von bis zu 2.000 Metern Höhe. Auch die Stadt Traunstein bringt einen eigenen kulturhistorischen Bezug zur Salzgeschichte ein. Die erhaltenen Salinenhäuser und die Salinenkapelle geben Einblick in diese Geschichte; die Salinenkapelle ist die größte Kapelle Deutschlands.
Pittenhart bietet dafür konkrete Themen wie den Verlauf der Salzstraße, Kirchenkunst, römische Bezüge und den Chiemseeblick vom Kanabe. Wenn Sie zusätzlich die Seen und die Chiemgauer Alpen oder die Salzgeschichte der Stadt Traunstein in Ihre Reiseplanung einbeziehen möchten, gehört auch der größere regionale Rahmen zu Ihrer Abwägung. Suchen Sie nach Unterkünften in Pittenhart, wenn dessen Ortsgeschichte und Landschaft den Kern Ihrer Reise bilden sollen.
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