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Hartkirchen: Spätgotik, Gallus-Markt und Baggersee

Unterkünfte in Hartkirchen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hartkirchen spricht Reisende mit ganz unterschiedlichen Interessen an: Die Pfarrkirche St. Petrus bewahrt spätgotische Baukunst, der traditionelle Gallus-Markt setzt im Herbst eine lokale Markttradition fort, und der Baggersee Hartkirchen ergänzt diese Themen um eine weitere Facette.

Spätgotische Baukunst und Markttradition

Die heutige Pfarrkirche St. Petrus wurde im 15. Jahrhundert im Stil der Braunauer Spätgotik erbaut. Am Südportal steht die Jahreszahl 1474. Spätgotische Seitenkapellen und erhaltene Fresken aus der Bauzeit ergänzen das Bild; zu den dargestellten Motiven gehören der heilige Petrus und die Schutzmantelmadonna. So lässt sich die Kirche über mehrere konkrete Details einordnen: Baustil, Portal, Kapellen und Fresken zeigen verschiedene Seiten ihrer Bau- und Ausstattungsgeschichte.

Jeden Herbst findet in Hartkirchen der traditionelle Gallus-Markt statt. Er führt die historische Markttradition des Ortes fort und ist damit ein wiederkehrender saisonaler Anlass. Wenn der Markt den Grund Ihrer Reise bildet, prüfen Sie vorab den konkreten Veranstaltungstag. So können Sie den Herbsttermin bei Ihrer Planung berücksichtigen, ohne ihn mit den ganzjährig wiederkehrenden kulturellen Themen des Ortes gleichzusetzen.

Der Baggersee Hartkirchen

Mit dem Baggersee kommt ein anderes Thema hinzu. Dort gibt es Sanitäranlagen, Umkleidemöglichkeiten und einen Kiosk. Da sich deren Verfügbarkeit ändern kann, prüfen Sie vor dem Besuch, welche Einrichtungen verfügbar sind. Damit lässt sich die Entscheidung zwischen den örtlichen Schwerpunkten konkreter fassen: Die Kirche steht für Baukunst, der Gallus-Markt für einen Herbsttermin und der See für die genannten Einrichtungen.

Ergänzende Erlebnisse im übergeordneten Reiseziel Pocking

Auch Pocking bietet eigene kulturelle und landschaftliche Themen. Die archäologische Dauerausstellung „Drehscheibe Pocking“ wurde im Februar 2007 eröffnet und befindet sich in einem etwa 75 m² großen Nebenraum der Pockinger Stadtbücherei. Sie zeigt Funde aus mehreren Ausgrabungen nach der Entdeckung der hiesigen Römersiedlung im Jahr 1951. Außerdem behandelt sie Spuren von Kelten, Römern und Bajuwaren, die in den vergangenen drei Jahrtausenden die Pockinger Heide betreten haben. So reicht der Blick in der Ausstellung von den Funden bis zu den Menschen und Epochen, die mit dieser Landschaft verbunden sind.

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Ein anderes Pockinger Motiv ist die Bronzestatue „die sich wälzende Stute“, das inoffizielle Wahrzeichen der Stadt. Sie setzt einen eigenen Akzent neben der archäologischen Ausstellung: Hier steht ein einzelnes Kunstwerk im Mittelpunkt, dort die Geschichte anhand von Funden und Ausgrabungen.

Der Badesee am Römerturm an der Füssinger Straße verfügt über eine Liegewiese von 22.000 m² und eine Wasserfläche von etwa 30 ha. Der Römerturm ist rund 20 Meter hoch. Von seiner Plattform reicht der Rundumblick über das Rottal und bei Föhnwetter bis zu den Alpen. Zum Pockinger Kontext gehört außerdem der Bewegungsparcours für alle Generationen am Baggersee im Landschaftspark Schlupfing.

Möchten Sie auch die Pockinger Kultur- und Landschaftsthemen in Ihre Planung einbeziehen, nehmen Sie Pocking als übergeordneten Reisebezug hinzu. Welche dieser Themen für Sie maßgeblich sind, kann so die Wahl des Suchorts leiten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pocking.

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