Welden
Unterkünfte in Welden
Welden verbindet sakrale Kunst mit Geschichten aus der Region und Wegen, die verschiedene Arten des Unterwegsseins eröffnen. Die Pfarrkirche Mariä Verkündigung und die Kapelle zu den 14 Nothelfern stehen für unterschiedliche historische Schichten; Lindenallee, ehemalige Bahntrasse und Mitmach-Stationen setzen weitere Akzente.
Kirchenkunst und Geschichte in Welden
Die Pfarrkirche Mariä Verkündigung steht am Standort einer romanischen Kirche. Von ihr zeugen noch die Fundamente von Chor und Turm. Eine erhaltene Glocke wird auf etwa 1250 datiert, trägt die Namen Lucas, Marcus, Matheus und Johannes und zählt zu den ältesten Glocken des Landkreises. Auch das Deckengemälde hat beachtliche Maße: Sein Durchmesser beträgt 13,5 Meter. Matthäus Günther schuf es 1732 für 300 Gulden. Baugeschichte, Glocke und Gemälde eröffnen jeweils einen eigenen Blick auf die Geschichte der Kirche.
Die spätgotische Kapelle zu den 14 Nothelfern steht weithin sichtbar auf einer Anhöhe mitten im Weldener Friedhof. Die 1495 erbaute Kapelle diente Menschen aus Welden und der Umgebung bei Krankheit und Not als Wallfahrtsort. 1680 erhielt sie einen Barockaltar, eine barocke Ausstattung und ein Deckenfresko, das Welden darstellt. Der Barockaltar wurde 1967 durch einen Brand zerstört. So treffen an der Kapelle historische Nutzung, spätgotische Bauform und barocke Bildwelt aufeinander.
Auch die Ganghofer-Geschichte lässt sich in Welden aufgreifen. Die 2005 eröffnete Ganghofer-Stätte Welden befindet sich im Gasthof Hirsch. Ihre Dauerausstellung „Lebensräume - die Ganghofers im Schwäbischen Holzwinkel“ widmet sich dem Leben und Wirken der Familie in und um Welden. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.
Zu Fuß und auf der ehemaligen Bahntrasse
Auf dem Theklaberg säumen Linden den Fußweg zur Theklakirche. Der damalige Revierförster August Ganghofer pflanzte die Allee 1869; sie gilt als Naturdenkmal. Ein anderer Weg führt durch Wälder und Felder: Der Weldenbahnradweg verläuft auf dem Fundament der 1903 entstandenen Weldenbahn und fernab der Straßen nach Aystetten, Horgau, Adelsried und Welden. Damit stehen in Welden ein Fußweg zur Theklakirche und eine Radroute auf der früheren Bahntrasse für unterschiedliche Ausflugspläne.
Die Ludwig-Ganghofer-Lausbubenweg-Tour führt über den Burgstall Schneeburg. Am Ludwig-Ganghofer-Lausbubenweg gibt es fünf Mitmach-Stationen: Dort können Sie unter anderem Ludwigs verschollenen Schatz ausgraben, Eier wie Ludwig stehlen und den Wald von einem Aussichtsturm aus betrachten. Wenn Sie mit Kindern planen, geben die Aufgaben einen konkreten Anhaltspunkt dafür, ob ein Ausflug mit Mitmach-Stationen zu den Interessen Ihrer Reisegruppe passt.
Weitere Wanderideen im übergeordneten Reiseziel Augsburg
Wer auch das übergeordnete Reiseziel Augsburg in den Blick nimmt, findet dort weitere eigenständige Wanderideen. Der LandArt-Kunstpfad Bonstetten ist ein 5,65 Kilometer langer Rundwanderweg. Auf dem Kunstpfad erklärt der Künstler Hama Lohrmann persönlich seine Skulpturen. Eine andere thematische Route ist der drei Kilometer lange Meditationsweg von der Zisterzienserinnenabtei Oberschönenfeld zum Weiherhof am Waldrand des Schwarzachtals. Kunst und Meditation setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte für weitere Planung im Reiseziel Augsburg.
Nutzen Sie Welden als Suchziel, wenn diese örtlichen Themen Ihren Reiseplan prägen. Die gewünschte Mischung aus Kultur und Aktivitäten gibt Ihnen eine klare Orientierung für die Wahl Ihrer Reisebasis.
Weitere Reiseziele entdecken
Weitere Reiseziele entdecken: Heretsried, Lechfeld, Fischach, Kutzenhausen, Diedorf, Dinkelscherben, Altenmünster, Königsbrunn.
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