Münstertal/Schwarzwald: Sakralgeschichte, Bergbau und Belchen
Unterkünfte in Münstertal/Schwarzwald
Im Münstertal/Schwarzwald treffen sakrale Geschichte, Bergbau und eine markante Berglandschaft aufeinander. St. Trudpert wurde 1192 zum Wallfahrtsort erhoben; die barocke Pfarrkirche und das Kloster gehen auf eine Gründung im 9. Jahrhundert zurück. Das Museum Münstertal widmet sich der Bergbau-, Forst- und Siedlungsgeschichte des Tals. Mit dem Besuchsbergwerk Teufelsgrund, dem Familienpfad und dem Belchen kommen unterirdische Erkundung, Bewegung und Landschaft als weitere Themen hinzu. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich so eine vielseitige Mischung: Sie können Kulturgeschichte, aktive Stationen und Bergwelt unterschiedlich gewichten.
Sakrale Geschichte und das Museum Münstertal
Die barocke Pfarrkirche St. Trudpert ist gemeinsam mit dem Kloster der vierte Sakralbau an diesem Ort. 1192 erhob Papst Cölestin III. St. Trudpert zum Wallfahrtsort. Baugeschichte und Wallfahrtsgeschichte gehören hier zusammen und bieten einen konkreten Zugang zu Münstertals religiöser Vergangenheit.
Das Museum Münstertal behandelt die Bergbau-, Forst- und Siedlungsgeschichte des Münstertals im Schwarzwald. Es wurde 1980 als Waldmuseum gegründet und 2015 unter dem Namen „Museum Münstertal – Museum für Bergbau-, Forst-, Siedlungs- und Heimatgeschichte des Münstertals“ im Rathaus Münstertal eröffnet. Schon die beiden Namen setzen unterschiedliche Akzente: Auf das Waldmuseum folgte ein Titel, der Bergbau, Forst, Siedlung und Heimatgeschichte aufführt. Die Themen des Museums ergänzen die sakralen Bauwerke um weitere Aspekte der Geschichte des Tals.
Ein weiteres Gewerbe in Münstertal ist die Gerberei Böhnisch, eine Gerberei und ein Fellgeschäft. Sie unterscheidet sich thematisch von der Kirchen- und Museumsgeschichte und ergänzt die Facetten des Ortes um das Gerberhandwerk.
Besuchsbergwerk, Familienpfad und Berglandschaft
Im Besuchsbergwerk Teufelsgrund beträgt die Temperatur ganzjährig 8 °C; eine Jacke und festes Schuhwerk sind empfehlenswert. Das ist ein praktischer Hinweis für die Vorbereitung auf den Besuch, unabhängig von der Jahreszeit.
Der Familienpfad Münstertal setzt einen anderen Akzent: An seinen Aktionsstationen gibt es Möglichkeiten zum Klettern, Weitspringen, zielgenauen Werfen und Murmelspielen. Die Tätigkeiten bieten eine Auswahl verschiedener Bewegungs- und Geschicklichkeitsaufgaben. Wenn Sie mit Kindern planen, können Sie so einschätzen, ob diese Art von Aktivität in Ihre Reiseplanung passt.
Der Belchen überragt mit 1.414 m das darunterliegende Tal und die Region. Während St. Trudpert und das Museum kulturgeschichtliche Themen setzen, bildet der Belchen einen landschaftlichen Bezugspunkt. So stehen im Münstertal unterschiedliche Interessen nebeneinander, von Sakralbauten und Ortsgeschichte bis zur Berglandschaft.
Weitere Möglichkeiten im Breisgau-Hochschwarzwald
Im übergeordneten Reiseziel Breisgau-Hochschwarzwald kommen weitere Freizeitmotive hinzu. Im Badeparadies Schwarzwald in Titisee herrschen an 365 Tagen im Jahr sommerliche Temperaturen; dort gibt es echte Palmen und türkisblaues Wasser. Das Rutschenuniversum Galaxy im Badeparadies bietet mehr als 25 Attraktionen und Wasserspaß für Groß und Klein. In der Fundorena umfasst das Angebot einen Trampolinpark auf drei Ebenen. Die Fundorena X Mind Arena besteht aus sechs Stationen; außerdem gibt es dort die hauseigene Snack-Bar „Chicco’s Lounge“.
Damit stehen im übergeordneten Reiseziel unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl: Wasserspaß in Titisee und Bewegungsangebote in der Fundorena ergänzen die Kultur- und Landschaftsthemen Münstertals. Viele Orte im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sind mit der Bahn erreichbar; mit der kostenlosen KONUS-Gästekarte können Nahverkehrszüge und -busse im gesamten Schwarzwald kostenlos genutzt werden.
Weitere Reiseziele entdecken: Ihringen Am Kaiserstuhl, Heitersheim, Heuweiler, Sankt Märgen, Ballrechten-Dottingen, Wittnau, Merzhausen, Pfaffenweiler.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Breisgau-Hochschwarzwald.