Griesstätt zwischen Kunst, Geschichte und Wegen
Unterkünfte in Griesstätt
Griesstätt bietet mehrere Zugänge zur Orts- und Gemeindegeschichte: Kunstwerke stehen an konkreten Plätzen im Ort, Kirchen erzählen von unterschiedlichen Bauzeiten, und Wander- sowie Radwege führen durch das Gemeindegebiet. Wer hier eine Unterkunft sucht, kann zunächst überlegen, ob der Aufenthalt eher von Kunst und Geschichte oder von Touren zwischen mehreren Orten geprägt sein soll.
Kunstwerke an markanten Plätzen
Vor der Pfarrkirche in der Dorfmitte steht der Marienbrunnen, das wohl bemerkenswerteste Werk des Künstlers in Griesstätt. Vor der Grundschule befindet sich außerdem die Bronzeskulptur Johannes der Täufer von Hans Huschka. Sie zeigt das Alte und das Neue Testament sowie Johannes den Täufer als Mittler dazwischen. Die Darstellung gibt dem Werk ein erzählerisches Motiv, während der Brunnen einen anderen Akzent im Ortsbild setzt. Auch die Eingangstafel am Rathaus gehört zu Huschkas Werken in Griesstätt. Zusammen ergeben Brunnen, Figur und Tafel unterschiedliche Beispiele für Kunst an benannten Plätzen des Ortes.
Spuren der Geschichte und Kirchenbau
Der Name Griesstätt wird erstmals 924 in einer Urkunde Herzog Arnulfs von Bayern erwähnt, der sogenannten „Rihni-Urkunde“. Im Jahr 1205 schenkte Erzbischof Eberhard II. von Salzburg die Kirche zu Griesstätt dem benachbarten Kloster Attel. Diese beiden Daten markieren unterschiedliche Stationen der überlieferten Ortsgeschichte: die frühe Erwähnung des Namens und eine spätere Verbindung zwischen Kirche und Kloster.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Gemeindegebiet, in Altenhohenau. Die Klosterkirche St. Peter und Paul ist ein barocker Neubau von etwa 1670/75, in den ältere Teile seit 1235 einbezogen wurden. Sie ist mit Werken von hoher künstlerischer Bedeutung von Matthäus und Ignaz Günther verbunden. In Holzhausen steht die Filialkirche Maria Schnee, ein kleiner barocker Saalbau aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit westlichem Dachreiter und Ausstattung. Die beiden Kirchen bieten verschiedene architektonische Anhaltspunkte: St. Peter und Paul verbindet den barocken Neubau mit älteren Teilen, Maria Schnee ist als kleiner Saalbau beschrieben.
Wanderungen und Radwege im Gemeindegebiet
Im nördlichen Gemeindegebiet führt eine Wanderung über Altenhohenau, Kerschdorf, Streifl, Moosham und Kettenham nach Griesstätt. Eine südliche Route verläuft über Kettenham, Bergham, Holzhausen, Untermühle und Edenberg ebenfalls nach Griesstätt. Kettenham kommt in beiden Folgen vor; die weiteren genannten Orte unterscheiden die nördliche und südliche Linienführung.
Durch das Gemeindegebiet verlaufen sowohl der Innradweg als auch der Mozartradweg. Die Ostvariante des Innradwegs führt über Vogtareuth und Griesstätt bis zur Altstadt von Wasserburg am Inn, die zu sieben Achteln vom Inn umflossen wird. Für diese Etappe sind 65 Kilometer angegeben. Damit stehen neben den Wanderungen zwischen Orten im Gemeindegebiet auch benannte Radwege und eine längere Etappe auf dem Innradweg zur Auswahl.
In der Gemeindeverwaltung Griesstätt liegen zahlreiche Wander- und Radkarten aus; welche Ausgabe gerade bereitliegt, kann wechseln. Wenn Sie eine Unterkunft in Griesstätt suchen, hilft die Unterscheidung zwischen den konkreten Kunst- und Geschichtsorten im Ort und den Wegen durch das Gemeindegebiet bei der Reiseplanung. Richten Sie die Wahl des Unterkunftsortes an den Erlebnissen aus, die für Ihren Aufenthalt im Vordergrund stehen; die Karten können bei der Orientierung zu den genannten Routen unterstützen.
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