Burlafingen entdecken
Unterkünfte in Burlafingen
Burlafingen lässt sich über Wasser und sakrale Kunstgeschichte entdecken: Ein Wasserlehrpfad behandelt die Renaturierung eines Flusses, während St. Konrad und die Antoniuskapelle historische und künstlerische Akzente setzen. So stehen unterschiedliche Interessen im Mittelpunkt – der Blick auf Gewässer und Uferlandschaft ebenso wie Baugeschichte und religiöse Kunst. Im übergeordneten Reiseziel Neu-Ulm kommen eigenständige Kultur- und Stadtthemen hinzu.
Wasserlandschaft und Wege
Der Burlafinger Wasserlehrpfad interpretiert die Renaturierung eines Flusses. Zu den behandelten Themen zählen ein kleines Biotop an einer Zusammenmündung, ein Rückhaltebereich, abgesenkte Ufer und eine naturnahe Uferlandschaft mit Baumgürteln. Damit richtet sich der Blick nicht allein auf das Wasser, sondern auch auf Rückhalt, Ufergestaltung und Lebensraum. Einzelne Installationen können sich verändern.
Im Gebiet Pfuhl/Burlafingen verläuft eine vorläufig auf 1,2 Kilometer angegebene Informationsrundroute entlang des Landgrabens und des Feldgrabens. Sie beginnt am Froschlachweg; fünf der elf Informationstafeln liegen entlang der Strecke. Die Längenangabe gibt eine kompakte Orientierung für die Tourenplanung.
Sakrale Kunst und Baugeschichte in Burlafingen
St. Konrad wurde in den späten 1950er Jahren errichtet und 1960 geweiht. Der Altar enthält Reliquien der heiligen Christina und des heiligen Manno; ein Mosaik bildet die Altar-Rückwand. Eine weitere historische Station ist die Antoniuskapelle im Burlafinger Wald, die 1987 eingeweiht wurde. Für einen Besuch oder Gottesdienst prüfen Sie die Besuchsmöglichkeiten bitte separat.
Kultur und Stadterlebnisse im übergeordneten Reiseziel Neu-Ulm
Das Edwin Scharff Museum liegt am Petrusplatz mitten in Neu-Ulm und vereint unter einem Dach ein Kunstmuseum und ein Kindermuseum. Die ständigen Ausstellungen widmen sich dem in Neu-Ulm geborenen Maler, Grafiker und Bildhauer Edwin Scharff sowie dem Künstler Ernst Geitlinger. Bei den Mach-Mit-Sonntagen können Besucherinnen und Besucher jeden Alters unter Anleitung des pädagogischen Teams in der Museumswerkstatt selbst kreativ werden. Die Programmdaten können sich ändern. Das Museum verbindet damit Kunstbetrachtung mit der Möglichkeit, in der Werkstatt selbst gestalterisch tätig zu werden.
Die digitale Kunsttour Neu-Ulm fasst 32 Kunstwerke, Orte und Architekturen in drei thematisch passenden Touren zusammen. Sie bietet einen eigenen Zugang zu den Kunst- und Architekturthemen der Stadt. St. Johann Baptist zählt zu den wichtigsten expressionistischen Sakralbauten Deutschlands. Auch die Bundesfestung Ulm/Neu-Ulm prägt den historischen Blick: Im Neu-Ulmer Abschnitt ist etwa die Hälfte der Anlage erhalten.
Das Glacis-Gelände der ehemaligen Bundesfestung Ulm ist heute ein bananenförmiger Stadtpark in Neu-Ulm. Zu den Glacis-Anlagen gehören eine kleine Seebühne, ein Biergarten und ein unmittelbar angrenzender Kinderspielplatz. Prüfen Sie die Einrichtungen vor Ihrer Reise vor Ort. Der Kollmannspark lädt rund um den Wasserturm von Neu-Ulm zum Flanieren ein.
Routen nach Länge und Schwerpunkt vergleichen
Die leichte Route „Festungs- und Donaublicke Neu-Ulm“ führt von der Schießhausallee zur Johann-Baptist-Kirche. Sie ist 4,30 Kilometer lang und dauert etwa eine Stunde und eine Minute. Im Vergleich zur vorläufig auf 1,2 Kilometer angegebenen Rundroute im Gebiet Pfuhl/Burlafingen ist sie länger; für sie liegt außerdem eine ungefähre Dauerangabe vor. Die Routendetails können sich ändern, prüfen Sie daher die aktuelle Information vor dem Start.
Für eine längere Radreise führt der Donauradweg über Ulm und Neu-Ulm. Für die gesamte Strecke sind 587 Kilometer und eine ADFC-Klassifizierung mit vier Sternen angegeben; diese Werte beziehen sich auf den Radweg insgesamt, nicht auf einen Abschnitt in Neu-Ulm. Routenlängen und Klassifizierungen können überarbeitet werden.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neu-Ulm.