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Untermühlhausen: Sieben Quellen, Radroute und Dorfgeschichte

Unterkünfte in Untermühlhausen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Untermühlhausen bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise: die als Naturdenkmal geschützten „Sieben Quellen“ mit angrenzendem Hangwald, eine ausgeschilderte Radroute und religiöse wie ortsgeschichtliche Stationen. Die Geschichte des Ortes lässt sich nach Aufzeichnungen bis um 740 zurückdatieren; die Rassokapelle kam 1957 hinzu. Für die Suche nach einer Unterkunft hilft es, zuerst zu entscheiden, ob Sie die Zeit eher für eine Radfahrt, einen Spaziergang oder kulturgeschichtliche Eindrücke einplanen möchten.

Natur und Wege bewusst einplanen

Die „Sieben Quellen“ und der angrenzende Hangwald sind als Naturdenkmal geschützt. Der Weg bei den Quellen ist aus Sicherheitsgründen bis Oktober 2026 gesperrt. Wenn Sie die Quellen in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie vor dem Besuch den aktuellen Wegestatus. Südwestlich von Untermühlhausen verläuft außerdem ein Wanderweg. Auch dafür sollten Sie die aktuellen Zugangsbedingungen prüfen, denn sie können sich ändern.

Die ausgeschilderte Radroute „Kaufering – Weil und zurück“ führt durch Untermühlhausen, wo der Verlorene Bach entspringt. Anschließend verläuft sie auf einem ruhigen Radweg durch das Tal des Verlorenen Baches bis nach Geretshausen. Der Bach ist im Bereich der Ortsteile Untermühlhausen und Epfenhausen sowie im weiteren Verlauf in Richtung Weil mit PFAS belastet. Die Oberflächenwasserproben, auf denen der Hinweis beruht, stammen aus November 2019.

Kirche, Ortsgeschichte und Rassokapelle

Die katholische Pfarrkirche St. Benedikt befindet sich in Untermühlhausen. Im Bereich der Kirche und ihres Vorgängerbaus sind untertägige Befunde aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit vorhanden. Aus Aufzeichnungen lässt sich zudem schließen, dass Untermühlhausen bereits um 740, zur Zeit der Gründung des Klosters Benediktbeuern, bestand. Diese frühe zeitliche Einordnung und die Befunde am Kirchenstandort eröffnen verschiedene Zugänge zur Ortsgeschichte.

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Die Rassokapelle liegt am Burgselberg in Untermühlhausen. Sie wurde Anfang 1957 gebaut und Ende Mai desselben Jahres eingeweiht. Alljährlich um den 19. Juni, den Namenstag des heiligen Rasso, findet ein Bittgang mit heiliger Messe an der Kapelle und einer Station am Rasso-Gedenkstein statt. Bei schlechtem Wetter wird er in der Pfarrkirche St. Benedikt abgehalten. Wenn Sie diesen Termin in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, prüfen Sie das konkrete Veranstaltungsdatum für das gewünschte Jahr. Im übergeordneten Reiseziel Penzing wurde die Frauenkapelle, auch Feldkapelle genannt, am südlichen Ortsrand 1722 von Simon Erhart, Priester zu Bergen, und dem Wagner Johann Wiedemann aus Penzing erbaut und gestiftet. Ihre Baugeschichte reicht damit deutlich weiter zurück als die der Rassokapelle in Untermühlhausen.

Die Rassokapelle verbindet eine konkrete Ortsgeschichte mit einem wiederkehrenden Termin; Radroute und Wanderweg bieten andere Schwerpunkte für die Reiseplanung. Beziehen Sie bei diesen Vorhaben auch den jeweiligen Wegestatus und die Zugangsbedingungen ein.

Weitere Reiseziele entdecken: Ramsach, Oberbergen, Epfenhausen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Penzing.

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