Neuenmarkt: Eisenbahngeschichte im Ort entdecken
Unterkünfte in Neuenmarkt
Neuenmarkt erzählt Eisenbahngeschichte nicht nur im Museum: In unmittelbarer Nähe des Deutschen Dampflokomotiv Museums stehen eine katholische und eine evangelische Eisenbahnerkirche. Die Eisenbahn plante beide Kirchen; Eisenbahner errichteten sie in freiwilliger Leistung. Das Museum bewahrt mehr als 30 Dampflokomotiven in einer historisch gewachsenen Eisenbahnlandschaft. Kirchen und Sammlung zeigen verschiedene Seiten des Eisenbahnerdorfs – religiöse Bauwerke und die Präsenz der Dampflokomotiven.
Rundgänge, Ausstellung und Radroute
Ein rund drei Kilometer langer Rundgang durch Neuenmarkt erläutert den Teilnehmenden Besonderheiten aus der Geschichte des Eisenbahnerdorfs aus der Sicht eines Eisenbahnfreundes. Der Blick liegt damit auf dem Ort und seiner Geschichte; der Museumsrundgang führt dagegen durch die Ausstellung. Für den Rundgang durch Neuenmarkt sollen Teilnehmende ihren Wunschtermin mindestens zwei Wochen im Voraus mit dem Museum abstimmen; Einzelheiten sind dort zu bestätigen. Bei gebuchten Gruppenführungen durch die Museumsausstellung bittet der Betreiber um eine Anmeldung mindestens eine Woche im Voraus.
Die Eisenbahnlinie zwischen den Bahnhöfen Neuenmarkt-Wirsberg und Marktschorgast besteht bis heute; gebaut wurde sie zwischen 1844 und 1848. Für Radfahrende führt der Main-Radweg entlang des Weißen Mains von Himmelkron über Neuenmarkt, an Wirsberg vorbei in Richtung Kulmbach und weiter nach Mainleus.
Kulmbach als übergeordnetes Reiseziel
Im übergeordneten Reiseziel Kulmbach kommen weitere Natur- und Kulturthemen hinzu. Der Naturlehrpfad am Kulmbacher Rehberg ist etwa vier Kilometer lang und hat 21 Lernstationen. Der Frankenwaldsteigla „Rehbergweg“ ist ein 11 Kilometer langer Rundweg von der Plassenburg zum Rehberg, durch die Kulmbacher Altstadt und zurück zum Ausgangspunkt. Die beiden Wege unterscheiden sich bereits in ihrer Anlage: Hier steht ein Lehrpfad mit Stationen, dort eine längere Runde mit Altstadt und Rehberg im Verlauf.
Ein weiterer 11 Kilometer langer Rundweg verläuft zwischen Thurnau und Kasendorf. Beide Runden sind gleich lang, setzen aber unterschiedliche Ortsbezüge: Beim Rehbergweg gehören Plassenburg und Kulmbacher Altstadt zum beschriebenen Verlauf; die andere Route führt zwischen Thurnau und Kasendorf.
Auch Kultur lässt sich konkret wählen. Das Deutsche Zinnfigurenmuseum auf der Plassenburg umfasst mehr als 300.000 Einzelfiguren, angeordnet in rund 150 Dioramen. In Wonsees wurde Burg Zwernitz 1156 erstmals urkundlich als Stammsitz der Walpoten erwähnt; ihr Turm kann bestiegen werden und bietet einen weiten Blick über den Naturpark Fränkische Schweiz. Die Burg liegt unmittelbar am Felsengarten Sanspareil. Dort sind das Felsentheater im Hain, der Morgenländische Bau und der Küchenbau erhalten.
Das Bayerische Brauereimuseum widmet der Geschichte und Kunst des Bierbrauens mehr als 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche; ein Besuch endet mit einem Probierschluck aus der Gläsernen Museumsbrauerei.
Weitere Reiseziele entdecken
Neudrossenfeld, Wonsees, Presseck, Mainleus, Wirsberg, Untersteinach, Marktschorgast, Marktleugast
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kulmbach.