Egenhofen: Kirchenkunst, Mühlengeschichte und Glonnau
Unterkünfte in Egenhofen
Egenhofen und sein näheres Umfeld bieten verschiedene Anknüpfungspunkte für Kultur- und Naturinteressierte: sakrale Kunst in der Pfarrkirche, Mühlengeschichte und ein Waldgebiet auf Gemeindeebene. Die Orte und Themen setzen unterschiedliche Schwerpunkte – von einem einzelnen Kunstwerk über historische Bauwerke bis zu einer Wanderroute.
Mühlen- und Kirchengeschichte
Im näheren Umfeld von Egenhofen liegt die Furthmühle. J. A. Lindt aus Grafing errichtete sie 1828; sie war die ehemalige Hofmarksmühle von Weyern. Im übergeordneten Reiseziel Fürstenfeldbruck bewahrt die Furthmühle ihre Getreidemühlen- und Sägewerksmaschinen im ursprünglichen und funktionsfähigen Zustand. Baugeschichte und erhaltene Technik zeigen dabei zwei verschiedene Seiten der Mühle: ihre frühere Rolle und den Bestand ihrer Maschinen.
In der Pfarrkirche St. Leodegar in Egenhofen befindet sich eine lebensgroße Grablegungsgruppe. Sie wurde um 1726 in Auftrag gegeben und wird Andreas Faistenberg zugeschrieben. Die Datierung und die vorsichtig formulierte Zuschreibung gehören zu den besonderen Details dieses Kunstwerks.
Im näheren Umfeld, in Wenigmünchen, hat die Pfarrkirche St. Michael einen spätgotischen Kern, der 1730 barock verändert wurde. Ebenfalls in Wenigmünchen liegt der 1740 errichtete Kalvarienberg mit Grabkirche, Kreuzwegstationen und Kreuzigungsgruppe. So stehen in Wenigmünchen eine Kirche mit verschiedenen Bauphasen und ein Ensemble aus mehreren religiösen Elementen nebeneinander. Wer sich für Sakralarchitektur interessiert, kann diese unterschiedlichen Formen in den Blick nehmen.
Glonnau und Wanderplanung
Die Glonnau ist das größte zusammenhängende Waldgebiet der Gemeinde Egenhofen. Eine konkrete Wandermöglichkeit nennt der Wander- und Radführer der Gemeinde von 2021: Die Route „Runde 3: In die Glonnau“ ist 9,7 Kilometer lang, ihre angegebene Dauer beträgt 2 Stunden 25 Minuten. Sie beginnt an der Feuerwehr in Egenhofen. Länge, Zeitangabe und Startpunkt geben Ihnen feste Eckdaten, um die Tour in Ihre Tagesplanung einzuordnen. Wenn Sie mit Kindern reisen, hilft die genannte Dauer als Orientierung für den Zeitbedarf; ob die Runde in den geplanten Tag passt, entscheiden Sie anhand Ihres eigenen Tempos und Programms. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen.
Weitere Perspektiven im übergeordneten Reiseziel Fürstenfeldbruck
Im übergeordneten Reiseziel Fürstenfeldbruck gibt es weitere Themen für die Reiseplanung. Ein ausgeschilderter Rundweg durch das Haspelmoor beginnt am Bahnhof Haspelmoor. Das gibt der Wanderplanung einen anderen Ausgangspunkt als die Runde in die Glonnau; die beiden beschriebenen Routen lassen sich so anhand ihrer jeweiligen Startpunkte unterscheiden.
Für Kulturinteressierte befindet sich das Museum Fürstenfeldbruck in einer ehemaligen Klosterbrauerei. Es beleuchtet unter anderem das Wirken der „weißen Mönche“ des Zisterzienserordens. Auf dem Klosterareal Fürstenfeld gilt die Abteikirche Mariä Himmelfahrt als eine der prächtigsten Barockkirchen des Landes. Museum und Kirche setzen unterschiedliche Akzente: Hier steht die Geschichte des Ordens im Mittelpunkt, dort die barocke Architektur.
Das Veranstaltungsforum Fürstenfeld veranstaltet Märkte, Messen und Bälle sowie Aufführungen von Alter Musik und Klaviersommer bis zu Blues, Jazz, Tanz, Show und Kabarett. Für ein konkretes Programm sollten Sie die Veranstaltungstermine prüfen, denn einzelne Veranstaltungen wechseln. Damit können Sie Ihre Interessen – etwa Architektur, Musik oder Wandern – als Ausgangspunkt für die weitere Reiseplanung nehmen.
Weitere Reiseziele entdecken: Fürstenfeldbruck, Gröbenzell, Maisach, Grafrath, Olching, Emmering, Alling, Mammendorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Fürstenfeldbruck.