Eching: Heide, Schutzgebiete und Seen
Unterkünfte in Eching
Eching vereint ausgedehnte Heide- und Naturschutzgebiete mit Seen und einem Heimatmuseum. Das Ortsbild bietet unterschiedliche Naturthemen: Pflanzen, die als Relikte der Eiszeit gelten, erhaltene Heidelandschaft und Möglichkeiten zum Baden oder Spazierengehen. So können Sie Ihre Aufenthaltstage danach ausrichten, ob Sie vor allem Naturgebiete erkunden oder Zeit am Wasser verbringen möchten.
Heide und geschützte Landschaften
Die 26 Hektar große Garchinger Heide liegt im Südosten von Eching. Zu den Pflanzen, die dort als Relikte der Eiszeit gelten, zählen Küchenschelle, Adonisröschen und Stängelloser Enzian. Das Mallertshofer Holz mit Heiden setzt einen anderen landschaftlichen Akzent: Das 620 Hektar große Naturschutzgebiet im Süden von Eching wurde 1995 ausgewiesen. Dort sind naturnahe Reste der Heidelandschaft sowie vielfältige Tier- und Pflanzengesellschaften erhalten geblieben, darunter gefährdete und rückläufige Arten.
Die Garchinger Heide und das Mallertshofer Holz liegen auf Echinger Flur im Schutzgebiet Natura 2000. Auch die Echinger Lohe liegt auf Echinger Flur in diesem Schutzgebiet. Die drei benannten Gebiete geben der Naturlandschaft Echings ein klar erkennbares Profil; das Mallertshofer Holz verbindet dabei die Heidelandschaft ausdrücklich mit dem Schutz gefährdeter Arten.
Seen und Wege in der Gemeinde
Im Gemeindegebiet liegt das überörtliche Erholungsgebiet am Hollerner See zwischen Eching und Kreuzhof an der B 13. Zum ersten Bauabschnitt gehören Liegewiesen, ein Badestrand, eine Wasserwachtstation, ein Kiosk und ein großer Parkplatz. Am weitläufigen Gelände liegen der gepflegte Badestrand und naturnahe Bereiche nur wenige Meter voneinander entfernt. Wenn Sie einzelne Angebote einplanen möchten, prüfen Sie vor dem Besuch deren aktuellen Betrieb.
Am Echinger See wird in den Sommermonaten gebadet; außerhalb der Badesaison lädt das große Gelände zum Spazierengehen ein. Damit ist der Jahreszeitpunkt ein hilfreicher Anhaltspunkt für die Tagesplanung: Im Sommer steht das Baden im Vordergrund, außerhalb der Badesaison der Spaziergang. Eine weitere Möglichkeit in der Gemeinde bietet das FFH-Gebiet Isarauen im Ortsteil Dietersheim, das zum Radfahren oder Spazierengehen einlädt.
Heimatmuseum und weitere Themen in Freising
Das Echinger Heimatmuseum wurde 1995 eröffnet und ergänzt das Naturprofil um einen kulturellen Aspekt der Ortsgeschichte.
Im übergeordneten Reiseziel Freising kommen weitere Landschafts- und Kulturthemen hinzu. Das Ampertal im Landkreis Freising ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und wird zum Wandern und Fahrradfahren genutzt. Es beherbergt zahlreiche besonders schützenswerte Tier- und Pflanzenarten, darunter vier der 16 in Bayern vom Aussterben bedrohten Libellenarten.
Auch Freisings historische Altstadt bietet konkrete Orientierung für kulturinteressierte Tage: Rund um den Marienplatz stehen Bürger- und Domherrenhäuser von der Gotik bis zum Barock; dort befindet sich außerdem eine Mariensäule aus dem Jahr 1674. Der Freisinger Mariendom auf dem Domberg besitzt eine Krypta und die Bestiensäule. Im Stadtmuseum Freising werden rund 350 ausgewählte Objekte und Objektgruppen zur Geschichte der Stadt präsentiert.
Für Kunst und Bewegung gibt es in Freising unterschiedliche Formate. Der Kunstpfad Weihenstephan führt über den Campus an fast 30 zeitgenössischen Werken regionaler und international anerkannter Künstlerinnen und Künstler vorbei. Er besteht aus zwei Rundgängen, die jeweils etwas mehr als eine Stunde dauern. Der etwa zwei Kilometer lange Walderlebnispfad im Freisinger Forst setzt mit 23 Stationen, Schautafeln, Informationen und Spielangeboten einen anderen Schwerpunkt. So lassen sich ein Kunstspaziergang und ein Rundweg mit Stationen anhand ihrer Themen und der jeweils angegebenen Dauer unterscheiden.
Weitere Reiseziele entdecken: Fahrenzhausen, Hohenkammer, Mauern, Langenbach, Attenkirchen, Hallbergmoos, Au In Der Hallertau, Moosburg an der Isar
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