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Weitramsdorf entdecken

Unterkünfte in Weitramsdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Weitramsdorf lässt sich über Kirche, Landschaft und Tierwelt entdecken: St. Nikolaus verbindet eine markante Bauform mit lokaler Kirchengeschichte, Wege führen zur Schwarzen Heide mit Fernblick, und Tambach ergänzt das Bild um Schloss und Wildpark Tambach. Damit können Sie Baukunst, Wandern und Tierwelt als unterschiedliche Schwerpunkte Ihrer Reise betrachten.

St. Nikolaus: Bauform, Innenraum und Geschichte

St. Nikolaus in Weitramsdorf ist ein Saalbau mit Dachreiter und angebauter Sakristei. Im Innenraum prägen zweistöckige Emporen und eine Holzkanzel des Bildhauers Karl Groß den Raum. Der Name der Kirche erinnert an die ehemalige Kirche in Schlettach. Sie war von der Reformation bis zum Dreißigjährigen Krieg Pfarrkirche. Die Einweihung von St. Nikolaus wird jedes Jahr am dritten Sonntag im Oktober gefeiert.

St. Nikolaus erreichen Sie ohne Treppen über den Zugang am Friedhof. Der Zugang ist für Rollstuhl und Rollator geeignet, allerdings recht steil; der Weg über den Friedhof ist etwas beschwerlich. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die Bedingungen des Zugangs.

Schwarze Heide: Wanderung und Fernblick

Die zweistündige Wanderung „Schwarze Heide“ führt von Weitramsdorf zunächst über einen ehemaligen Kirchsteig zum Aussichtspunkt. Auch der Rundwanderweg „Rund um Weitramsdorf (Teil 1)“ führt zur Schwarzen Heide. Von dort reicht der Fernblick über Weitramsdorf und Weidach bis zur Veste Coburg. Die Sicht kann je nach Jahreszeit, Vegetation und Wetter variieren. Wenn Sie den Tagesablauf planen, bietet die zweistündige Wanderung einen konkreten Zeitrahmen. Wegbedingungen können sich ändern; informieren Sie sich vor Ihrer Tour über den aktuellen Zustand.

Tambach: Schloss und Wildpark

Das barocke Schloss befindet sich im Ortsteil Tambach von Weitramsdorf. Der Wildpark Tambach liegt im 50 Hektar großen Schlosspark in Tambach. Dort leben mehr als 250 Wildtiere, darunter Wölfe, Luchse, Elche und Waschbären. Für die Planung bietet der Wildpark einen eigenen Schwerpunkt neben der Wanderung zur Schwarzen Heide. Die Zahl und der Tierbestand können sich ändern; informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über den aktuellen Stand.

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Lokale Geschichten und Grenzgeschichte

Der Kreuzstein am Bürgersteig im Thüringer Viertel von Weitramsdorf verweist auf eine weitere Sage. Im näheren Umfeld symbolisieren die Dreiherrensteine die Grenzregelung zwischen dem Bistum Würzburg und dem Herzogtum Sachsen-Coburg im Trappstadter Rezeß von 1599. So begegnen Ihnen neben der Kirchengeschichte auch örtliche Überlieferungen und ein historischer Bezug zur Grenzregelung.

Weitere Kulturthemen im übergeordneten Reiseziel Coburg

Im übergeordneten Reiseziel Coburg zeigt das Museum der Deutschen Spielzeugindustrie in Neustadt bei Coburg die Geschichte der deutschen Spielzeugindustrie von der Heimarbeit bis zur Fabrikproduktion. Seine internationale Trachtenpuppensammlung umfasst rund 800 Exponate aus über 100 Ländern; Mitmachangebote und Museumsrallye ergänzen die Sammlung. In Ahorn ist die Alte Schäferei eine 1713 errichtete barocke Gutsschäferei. Dort werden Geräte aus dem bäuerlichen und handwerklichen Bereich, bemalte Möbel sowie weitere Zeugnisse des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha gezeigt.

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Entdecken Sie auch Ahorn, Großheirath, Rödental, Itzgrund, Dörfles-Esbach, Grub Am Forst, Bad Rodach und Weißenbrunn A.Forst.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Coburg.