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Clingen entdecken

Unterkünfte in Clingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Clingen lässt sich über konkrete Details entdecken: Quellwasser am Börnchen, die Geschichte früherer Mühlen und markante Spuren der Stadtgeschichte geben dem Ort verschiedene Akzente. Wer sich für Natur und Vergangenheit interessiert, findet kleine Beobachtungen am Wasser ebenso wie bauliche Zeugnisse.

Wasser und Mühlengeschichte

Beim Börnchen sprudelt eine Quelle in einen von Tuffsteinen eingefassten Teich. Eine Ruhebank steht daneben. Das Wasser des Börnchen fließt in ein angelegtes Biotop. Quelle, Teich und Biotop bilden ein anschauliches Thema für alle, die auf Wasserläufe und ihre Gestaltung achten; die Bank bietet zugleich eine Sitzgelegenheit am Börnchen.

Zu Clingens früheren Mühlen zählten fünf: die Pfaffenhofmühle, die Neumühle, die Ölmühle, die Papiermühle und die Pulvermühle. Besonders vielschichtig ist die Geschichte der Pulvermühle, die später Neue Ölmühle genannt wurde. Sie war eine Öl- und Schrotmühle und lieferte ab 1922 lange Zeit den Strom für die Beleuchtung Clingens. An diesem Beispiel treffen Mühlenbetrieb und lokale Stromversorgung aufeinander.

Spuren der Stadtgeschichte

Der Domänenhof in Clingen ist zumindest teilweise der Hauptbau des Schlosses. Inschriften bezeugen seinen unteren Teil als alt. Nahe der Kirche umfasst ein erhaltener Abschnitt der alten Stadtmauer einen kleinen Turm mit zwei Schießscharten. Auf dem Vorplatz steht das Denkmal des Männergesangsvereins „Loreley“, ein Nachbau des Loreleyfelsens. So begegnen in Clingen unterschiedliche Formen baulicher Erinnerung: vom Mauerabschnitt mit seinen Schießscharten bis zum Denkmal in Gestalt eines bekannten Felsmotivs.

Das Gerinne ist ein beschädigter Aquädukt und nur vom Sportplatz aus erreichbar. Da sich sein Zustand ändern kann, prüfen Sie vor einem Besuch die aktuelle Situation. Im Tierpark Kleine Wartburg in Clingen können Besucher die Tiere füttern; erkundigen Sie sich vor der Reise nach den aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

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Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Kyffhäuserkreis

Im übergeordneten Reiseziel Kyffhäuserkreis kommen weitere Natur- und Geschichtsthemen hinzu. Die Barbarossahöhle ist eine Anhydrithöhle zwischen den Ortsteilen Rottleben und Steinthaleben der Gemeinde Kyffhäuserland. Fünf Bergleute entdeckten sie 1865 im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Kupferschieferbergbaus. Ihren Namen erhielt die Höhle nach der Sage vom wiederkehrenden Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Gesteinsart, Bergbaugeschichte und Namenssage eröffnen unterschiedliche Zugänge zu diesem Ort.

Das Erlebnisbergwerk Sondershausen bietet ganzjährig Führungen in 670 Metern Tiefe an, darunter eine etwa zweistündige Lkw-Tour durch das unterirdische Labyrinth. Zum Erlebnisbergwerk gehört außerdem der tiefste Konzertsaal der Welt, in dem regelmäßig Konzerte und Kabarett stattfinden. So treffen dort unterirdische Führungen und Kulturveranstaltungen aufeinander.

In Westgreußen liegt das Archäologische Freilichtmuseum Funkenburg mit der deutschlandweit einmaligen Rekonstruktion einer germanischen Siedlung auf einem markanten Bergsporn über dem Helbetal. Zu den museumspädagogischen Aktivprogrammen gehören Töpfern, Backen, Wollbearbeitung, das Knüpfen von Fischernetzen und Bogenschießen. Eine andere Art des Entdeckens bietet die Modellbahn Wiehe: Die Ausstellung ist ganzjährig geöffnet und umfasst 12.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

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Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Westgreußen, Steinthaleben, Oberheldrungen, Roßleben, Bendeleben, Sondershausen, Helbedündorf, Heldrungen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kyffhäuserkreis.