Weida: Lederhandwerk und Kultur entdecken
Unterkünfte in Weida
Weida lässt sich über handwerkliche, historische und kulturelle Themen kennenlernen. Die Lohgerberei, die Stadtkirche Sankt Marien, die Osterburg und der Weidsche Kuchenmarkt setzen unterschiedliche Akzente für Ihren Aufenthalt.
Lederhandwerk und Orientierung
In der Lohgerberei können Besucher erfahren, wie viele Arbeitsschritte nötig sind, um aus Rinderhaut haltbares Sohlenleder herzustellen. Der besondere Blick richtet sich damit nicht nur auf das fertige Material, sondern auch auf den Herstellungsweg. Für Reisende, die gern nachvollziehen, wie ein vertrautes Produkt entsteht, ist das ein konkreter handwerklicher Schwerpunkt.
Die Tourist-Information befindet sich in der Schlosswache am Fuße der Osterburg. Sie bietet Informationen zu Gaststätten, Übernachtungen, Ausflugszielen sowie Wander- und Radtouren.
Kirche, Burg und Kuchenmarkt
Die Stadtkirche „Sankt Marien“ ist die ehemalige Klosterkirche des Franziskanerordens. Ihre frühere Funktion gibt dem Bau einen klaren historischen Bezugspunkt. Einen anderen kulturellen Schwerpunkt bildet die Osterburg in Weida. Sie beherbergt ein Museum, eine Galerie, ein Künstleratelier, Ausstellungs- und Veranstaltungsräume sowie gastronomische Einrichtungen. Prüfen Sie vor einem Besuch, welche Einrichtungen aktuell in Betrieb sind.
Beim Weidschen Kuchenmarkt werden traditionell zahlreiche Sorten selbstgebackenen Kuchens angeboten. Dazu tragen Bäckereien, Privatpersonen, Vereine und Nachwuchsbäcker bei. Die unterschiedlichen Mitwirkenden machen das Angebot zu einem kulinarischen Thema, das über einzelne Bäckereien hinausgeht. Wenn Sie gezielt wegen des Marktes planen, prüfen Sie die Veranstaltungstermine.
Im übergeordneten Reiseziel Greiz
Auch das übergeordnete Reiseziel Greiz bietet eigene Kulturthemen. Im Oberen Schloss in Greiz befindet sich seit 2010 die Dauerausstellung „Vom Land der Vögte zum Fürstentum Reuß älterer Linie“. Sie behandelt die Geschichte der Vögte, Herren, Reichsgrafen und Reichsfürsten Reuß sowie die damit verbundene kleinstaatliche Residenzkultur. Ein multimediales Geschichtserlebnis mit computeranimierter Baugeschichte und interaktiver Zeitreise ergänzt diesen historischen Zugang.
Im Unteren Schloss in Greiz befinden sich ein Museum und eine Textilschauwerkstatt. Die seit 1998 bestehende Werkstatt zeigt die Herstellung und Geschichte des Greizer Textilwesens; Kinder und Erwachsene können sich am manuellen Produktionsprozess beteiligen. Damit steht in Greiz neben der Ausstellung auch das praktische Mitwirken an einem Handwerk im Mittelpunkt.
Architektur und Parklandschaft setzen in Greiz weitere Akzente: Das Sommerpalais wurde als Sommerresidenz der Fürsten Reuß Älterer Linie erbaut und zählt zu den frühesten klassizistischen Gebäuden in Mitteldeutschland. Der Greizer Park liegt am Fuß des bewaldeten Schlossberges und ist ein Landschaftspark des 19. Jahrhunderts. Seine Gesamtanlage hat den Rang eines nationalen Kulturdenkmals. Zum Sommerpalais sind es zu Fuß 550 Meter von der Haltestelle Bruno-Bergner-Straße, 700 Meter von der Haltestelle Puschkinplatz und ein Kilometer vom Bahnhof Greiz. Prüfen Sie die Wegeangaben vorab.
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