Haselund zwischen Moor, Radroute und Freibad
Unterkünfte in Haselund
In Haselund treffen Radfahren, Moorlandschaft und ein Freibad auf einen landwirtschaftlich geprägten Ort. Das ergibt unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung: Sie können eine Radtour in den Mittelpunkt stellen oder im Sommer Zeit im Freibad verbringen. Auch der Blick auf die Landwirtschaft und die Geschichte des Moores macht den Charakter des Ortes greifbar.
Mit dem Rad durch Moorlandschaft
Die Radroute führt über die Schulstraße und die Brooker Straße und quert dann die Bundesstraße 200 in Richtung Haselundfeld. Sie verläuft durch das Kollunder Moor und das Moorgebiet von Brook; außerdem führt sie Richtung Kollundfeld durch reizvolle Landschaft. Ein Stopp an einem Biotop gehört ebenfalls zur Route. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Beschilderung und die Straßenbedingungen.
Das Kollunder Moor ist über Haselunds Grenzen hinaus bekannt. Zugleich erzählt es von einer früheren Nutzung der Landschaft: Vor allem in der Nachkriegszeit wurde dort Torf als Brennstoff gewonnen. Haselunds landwirtschaftliche Flächen werden als Grünland genutzt, daneben wird Futtermais angebaut. Diese Nutzungen bilden einen anderen Zugang zur Landschaft als die Radroute: Sie zeigen, wie Moor und Landwirtschaft den örtlichen Charakter mitbestimmen.
Freibad und praktische Orientierung
Das Freibad Haselund liegt nahe der Grundschule. Sein großes Becken bietet Platz für Sportschwimmer; hinzu kommen vier Sprungblöcke und ein separates Babybecken. Im Sommer ist das Bad ein Treffpunkt für Bewegung und Erholung und eignet sich für einen entspannten Familienausflug. Da es sich um ein saisonales Angebot handelt, prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten.
Haselund liegt direkt an der Bundesstraße 200 zwischen Husum und Flensburg. Der Haltepunkt Haselund-Brook Wendeplatz ist eine Möglichkeit des öffentlichen Verkehrs; wenn Sie mit dem Bus planen, prüfen Sie den aktuellen Fahrplan. Für den örtlichen Grundbedarf bietet der MarktTreff etwas Orientierung: Der Spingel-Lebensmittelmarkt wurde zu einem MarktTreff erweitert, der Grundbedarf bereitstellt. Für die Wahl einer Unterkunft können diese verschiedenen Reiseinteressen eine Rolle spielen: Radroute, Freibad oder die weitere Entdeckung Nordfrieslands.
Nordfriesland als größerer Rahmen
Nordfriesland eröffnet einen anderen landschaftlichen Blick: Der Kreis verfügt über 441 Kilometer Küste. Zu den fünf nordfriesischen Inseln im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer gehören unter anderem Sylt, Föhr und Amrum. Außerdem umfasst Nordfriesland zehn Halligen, die als besondere Landschaftsformation im Nationalpark liegen. Das Nordfriesische Wattenmeer ist ein offizielles Naturschutzgebiet und gehört zum Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.
Auch Natur- und Kulturangebote der Region erweitern die Auswahl. Das Infozentrum Schlüttsiel bietet eine naturkundliche Ausstellung und fast täglich Führungen zum Wattenmeer und Naturschutz; bei geeignetem Wetter schließt sich eine Führung auf dem Seedeich an. Am Hauke-Haien-Koog lässt sich eine artenreiche Vogelwelt beobachten. Die 50 Hektar große Hallig Südfall weist eine weitgehend natürliche Landschaft auf und liegt in der Schutzzone 1 des Nationalparks. Betreten werden darf sie nur im Rahmen geführter Touren: zu Fuß auf einer geführten Wanderung oder mit den Wattenkutschern.
Für Radtage in Nordfriesland gibt es weitere klar benannte Möglichkeiten: Die Beltringharder Route ist 27 Kilometer lang und beginnt in Lüttmoorsiel. Die Stollberg-Koog-Tour führt über 35 Kilometer und startet in Reußenköge am Amsinck-Haus.
Weitere Reiseziele entdecken: Sönnebüll, Sankt Peter-Ording, Bohmstedt, Ahrenviöl, Stedesand, Breklum, Kolkerheide, Behrendorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nordfriesland.