Taubenheim/Spree: Sonnenuhren, Wege und Geschichte
Unterkünfte in Taubenheim/Spree
Taubenheim/Spree verbindet ein im Ortsbild sichtbares Sonnenuhrenthema mit Wegen am Taubenberg sowie Kirchen- und Baugeschichte. Sonnenuhren finden sich in Gärten und an Hauswänden und Giebeln; Naturpfad und Denkmalroute setzen andere Akzente. Für einen Aufenthalt eröffnet das eine Auswahl zwischen Entdeckungen im Ort, Landschaft und Kultur, ergänzt um Freibad und Freizeitanlage.
Sonnenuhren im Ortsbild
Ein Sonnenuhrenpfad führt durch den Ort und zeigt 36 verschiedene Sonnenuhren in Gärten sowie an Hauswänden und Giebeln. Taubenheim/Spree lässt sich außerdem auf einem 6,29 km langen, leichten Rundweg als Sonnenuhrendorf erkunden. Der Weg führt zu 53 historischen und modernen Sonnenuhren an Hauswänden, Giebeln und in Gärten. Sie können ihn individuell oder nach Anmeldung im Rahmen einer Führung erkunden.
Die beiden Wege bieten unterschiedliche Orientierungspunkte. Der Rundweg lässt sich über seine Länge, die leichte Einstufung und die Rundform einordnen; der Sonnenuhrenpfad richtet den Blick auf 36 Exemplare an verschiedenen Stellen im Ort. So können Sie wählen, ob Ihnen eine konkret bezifferte Strecke oder der Sonnenuhrenpfad durch Taubenheim als Ausgangspunkt für Ihre Erkundung lieber ist.
Wege am Taubenberg und Denkmale
Wanderwege führen über den Taubenberg, der mit 455,9 m die höchste Erhebung der Ortschaft Taubenheim ist. Der Naturlehrpfad Taubenberg führt am Schalenbruch vorbei: einem stillgelegten, mit Wasser gefüllten Steinbruch, der von steilen Felswänden umgeben ist und Rastplätze bietet. Damit gehören sowohl ein markanter Landschaftspunkt als auch die Höhenlage des Taubenbergs zu den konkreten Wegethemen.
Eine andere Orientierung gibt der Denkmalwanderweg Tour 2. Er erkundet den nördlichen Teil Taubenheims anhand seiner Denkmale; ein Abstecher führt zum Wachtberg. Der als Flächennaturdenkmal bezeichnete Wachtberg ermöglicht einen weiten Blick über Taubenheim. So unterscheidet sich der Schwerpunkt von dem des Naturlehrpfads: Hier stehen Denkmale und Aussicht im Mittelpunkt, dort führt der Weg am wassergefüllten Steinbruch vorbei.
Kirchengeschichte und Ortsbild
Die Kirche in Taubenheim gehörte 1524 gemeinsam mit der Kirche in Oppach zu den ersten lutherischen Landgemeinden der gesamten Oberlausitz, in denen die Reformation vollzogen und der Laienkelch eingeführt wurde. Eine spätere kirchliche Zeitmarke ist die Einweihung der nach Westen vollständig erweiterten Taubenheimer Hallen-Kirche: Sie fand am 19. November 1775 nach einer 18-jährigen Bauzeit statt. Die beiden Daten verweisen auf unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte: die Reformation in den Landgemeinden und die Baugeschichte der Hallen-Kirche.
Auch ein Gebäude prägt das Ortsbild: Das Wohn- und Geschäftshaus „Max Panitz“ ist ein Umgebindehaus in der Ortsmitte von Taubenheim. Es bietet einen baulichen Bezugspunkt zur Ortsgeschichte neben den kirchlichen Ereignissen. Zusammen geben diese Themen einen Eindruck davon, wie sich der Ort über religiöse Geschichte und prägende Gebäude erschließen lässt.
Weitere Freizeitorte
Das solar beheizte Freibad Erlebnisbad Weißbachtal setzt einen weiteren Akzent. In Bahnhofsnähe gibt es außerdem eine Freiluftausstellung landwirtschaftlicher Geräte mit einer Freizeitanlage. Das Freibad, die im Freien gezeigten Geräte und die Freizeitanlage ergänzen die Auswahl an Sonnenuhren, Wegen und geschichtlichen Themen um weitere konkrete Ziele für Ihre Reiseplanung.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sohland An Der Spree.