Nohra entdecken: Landschaftspark, Natur und Geschichte
Unterkünfte in Nohra
Nohra verbindet die Natur- und Artenschutzthemen des Landschaftsparks mit markanten Spuren der Ortsgeschichte. Im Park prägen Weideflächen, Tiere und unterschiedliche Lebensräume das Bild; im Ort bieten der 38 Meter hohe Kirchturm und das Kolbsheimhaus eigene Anknüpfungspunkte. Wenn Sie einen Aufenthalt planen, können Sie so zwischen Naturbeobachtung und Geschichte wählen – oder beides in Ihre Reise einbeziehen.
Landschaftspark Nohra: Weideflächen und Lebensräume
Der Landschaftspark Nohra dient als Naherholungsgebiet und dem Natur- und Artenschutz. Auf seinem 160 Hektar großen Areal entwickelten sich Hecken, Feldgehölze und Baumgruppen von selbst. Hinzu kommen angelegte Kleingewässer, Lesesteinhaufen sowie Wald- und Offenlandstrukturen. Die Vielfalt dieser Landschaftselemente macht den Park für alle interessant, die bei einem Besuch nicht nur einzelne Tiere, sondern auch unterschiedliche Lebensräume wahrnehmen möchten.
Auch seltene Tier- und Pflanzenarten leben auf dem Stiftungsgelände im Landschaftspark. Dazu zählen der Steinschmetzer, das Rebhuhn und typische Wiesenpilzarten. Die Beispiele reichen vom Tierleben bis zu den Pilzen und geben dem Naturthema verschiedene Facetten. Zusammen mit den Gehölzen, Gewässern und offenen Bereichen entsteht ein Bild, das sich aus vielen unterschiedlichen Bestandteilen zusammensetzt.
Die Weideflächen sind ein weiterer prägender Aspekt: Vier Koppeln mit insgesamt über 70 Hektar dienen als extensive Weideflächen für Koniks und Exmoor-Ponys. Bis zu 25 Pferde werden im Landschaftspark ganzjährig im Freiland gehalten. Ihre extensive Haltung dient der Landschaftspflege und dem Naturschutz. Bei einem Rundgang durch den Landschaftspark lassen sich Wildpferde, polnische Koniks und Esel beobachten. So stehen die Tiere nicht nur für das Weidethema, sondern auch für eine konkrete Naturerfahrung im Park.
Kirchturm und Ortsgeschichte
In Nohra setzt der Kirchturm einen weithin sichtbaren Akzent: Er ist 38 Meter hoch. Die Kirche St. Peter wurde erstmals 1303 erwähnt. Damit verbindet sich die Ortsgeschichte mit einem konkreten historischen Bezugspunkt. Wer bei der Reise auch an Kultur und Geschichte interessiert ist, findet hier einen anderen Schwerpunkt als im Landschaftspark – ohne dass Natur- und Ortsthemen dasselbe erzählen müssen.
Eine weitere Verbindung von Geschichte und Gegenwart ist das Kolbsheimhaus, der Sitz der Stiftung Landschaftspark Nohra. 2009 wurde das Haus in der Nohraer Partnergemeinde Kolbsheim abgebaut und von Jugendlichen aus beiden Orten in einer gemeinsamen Aktion in Nohra wiedererrichtet. Seine Geschichte umfasst damit sowohl den Weg des Gebäudes zwischen den beiden Orten als auch die Zusammenarbeit junger Menschen. Zugleich hat das Haus heute eine konkrete Rolle als Sitz der Stiftung.
Welche Seite von Nohra interessiert Sie?
Für Ihre Reiseplanung können Sie sich an den unterschiedlichen Themen orientieren: Der Landschaftspark bietet Anknüpfungspunkte rund um Naturschutz, Weidelandschaft, Tiere und Lebensräume; Kirchturm, Kirche und Kolbsheimhaus führen zur Bau- und Ortsgeschichte. Überlegen Sie, welcher Schwerpunkt Ihren Aufenthalt prägen soll, wenn Sie nach einer Unterkunft suchen. So lässt sich Nohra als Reiseziel nach den Interessen auswählen, die Ihnen wichtig sind, statt Natur und Geschichte auf ein einziges Thema zu reduzieren.
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