Klings – Rhön-Rundweg, Holzkunst und Dorfkirche
Unterkünfte in Klings
Ein Wanderweg mit Kunst und Mundart, eine neuromanische Dorfkirche und eine sagenumwobene Linde im näheren Umfeld geben Klings mehrere konkrete Anknüpfungspunkte. Der Rhön-Rundweg Klings verläuft auf einem Plateau über dem Premiumwanderweg „DER HOCHRHÖNER“. Die Kirche ergänzt den Wanderschwerpunkt um Ortsgeschichte; die Linde ist ein eigener Zielpunkt außerhalb von Klings. Im übergeordneten Reiseziel Kaltennordheim kommen weitere Kultur- und Wanderoptionen hinzu.
Der Rhön-Rundweg Klings: Wandern mit Holzkunst und Mundart
Der Rhön-Rundweg Klings ist 7,9 km lang; sein Einstiegspunkt ist das Gemeindezentrum. Prüfen Sie vor dem Start die örtliche Beschilderung auf mögliche spätere Änderungen. Die Länge gibt einen konkreten Anhaltspunkt für die Planung des Wandertags.
Der Weg ist Teil der „Rhöner Holzkunstrouten“ und führt an Skulpturen zu den Themen Natur und Wandern sowie an Rhöner Mundartstelen vorbei. Am Rundweg steht auch die Skulptur „Wanderrast“ der Holzbildhauermeisterin Kerstin Genschow aus Klings. Die Holzkunst und die Stelen setzen unterschiedliche Akzente: Neben den Motiven Natur und Wandern begegnet Ihnen entlang der Route auch Rhöner Mundart.
Dorfkirche und Hexenlinde
Die Dorfkirche Klings wurde 1879 im neuromanischen Stil neu errichtet und erneut geweiht. Das Baujahr und die Stilbezeichnung geben diesem Kulturpunkt einen klar umrissenen historischen Bezug. So stehen neben dem thematisch gestalteten Rundweg auch die Baugeschichte der Kirche und ihre erneute Weihe als eigene Aspekte der Ortsgeschichte.
Im näheren Umfeld von Klings, etwa 4 km entfernt, steht die Hexenlinde an der Landesgrenze zwischen Hessen und Thüringen. Der Baum ist etwa 800 Jahre alt und aus vielen Sagen bekannt. Als Ziel außerhalb des Ortes ergänzt er die örtlichen Stationen um einen weiteren, eigenständigen Bezugspunkt im Umfeld.
Weitere Kultur- und Wanderziele im übergeordneten Reiseziel Kaltennordheim
Im übergeordneten Reiseziel Kaltennordheim lassen sich zwei Kirchen anhand ihrer Baugeschichte unterscheiden. Die Kilianskirche in Kaltennordheim wurde im 14. Jahrhundert als Nachfolgebau einer Holzkirche errichtet. Die Nikolaikirche in Kaltennordheim entstand 1597 als zweite und größere Kirche innerhalb der Stadt. Damit stehen ein mittelalterlicher Nachfolgebau und eine später errichtete zweite Stadtkirche als unterschiedliche historische Anknüpfungspunkte nebeneinander.
Die Museumsscheune des Heimatmuseums Kaltennordheim zeigt historische landwirtschaftliche Geräte und Darstellungen des bäuerlichen Alltags. Dazu gehören Backen, Milchverarbeitung und Vorratshaltung. Dieser Schwerpunkt richtet den Blick auf Geräte und Tätigkeiten des früheren Landlebens und ergänzt die sakrale Architektur um Themen des Alltags.
Auch die Rhön-Rundwege in Kaltennordheim bieten unterschiedliche Planungsangaben. Der Rhön-Rundweg Kaltennordheim 1 ist 11,0 km lang, dauert etwa vier Stunden und ist leicht bis mittelschwer; er beginnt unter anderem am Rathaus Kaltennordheim. Der Rhön-Rundweg Kaltennordheim 2 beginnt ebenfalls am Rathaus und führt zunächst entlang der Felda durch die Stadt. Teilweise verläuft er durch das etwa 50 Hektar große Naturschutzgebiet Große Hardt. Bei Weg 1 helfen Länge, ungefähre Dauer und Schwierigkeitsgrad bei der Tagesplanung; bei Weg 2 prägen der anfängliche Verlauf an der Felda und der Abschnitt durch das Schutzgebiet die Streckenbeschreibung.
Auf dem Gelände der ehemaligen Merlinsburg in Kaltennordheim wurde das Amtshaus von 1752 bis 1754 errichtet. Eine weitere Möglichkeit, Geschichte in Kaltennordheim einzuordnen, ist die Stadtführung „Auf alten Spuren“: Sie wird auf Anfrage angeboten und führt unter anderem zur Kilianskirche, durch die historische Altstadt und zur erhaltenen Stadtmauer.
Der „Heiratsmarkt“ in Kaltennordheim findet zu Pfingsten statt und wird noch heute jährlich veranstaltet. Erstmals wurde der Markt 1563 durchgeführt; im 19. Jahrhundert entwickelte er sich zum Volksfest in der Thüringer Rhön. Wenn Sie den Markt einplanen möchten, prüfen Sie den Termin für das jeweilige Jahr.
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