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Gleima entdecken

Unterkünfte in Gleima

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Ortsgeschichte Gleimas beginnt mit einem ungewöhnlichen Bild: Der Ort besteht aus zwei Ortsteilen, die früher nur durch einen Holzbohlenweg über den Teichdamm miteinander verbunden waren. Dieser historische Zusammenhang gibt dem Wappen eine besondere Lesart: Auch dort stehen Zeichen für die beiden Ortshälften im Mittelpunkt. Wer sich für die Geschichten hinter Ortszeichen interessiert, kann in Gleima Siedlungsform und Symbolik als zwei miteinander verknüpfte Zugänge zur Ortsgeschichte betrachten.

Wappen und Ortsgeschichte

Das Wappen zeigt ein gestürztes Hufeisen, zu dessen beiden Seiten je ein Stern steht, sowie eine Linde im Hufeisen. Das Hufeisen symbolisiert Glück und soll die beiden Sterne zusammenfügen; die Sterne stehen für die Ortshälften. Die Linde galt als Symbol der Gerechtigkeit, und unter ihr wurde nicht selten Gericht gehalten. So treffen im Wappen die Verbindung der Ortsteile und eine historische Vorstellung von Gerechtigkeit aufeinander. Für Besucherinnen und Besucher mit Interesse an Ortsgeschichte bietet das Motiv mehrere Lesarten: Es verweist sowohl auf die Gliederung Gleimas als auch auf einen früheren Gerichtsbrauch.

Im übergeordneten Reiseziel Remptendorf

Remptendorf, das übergeordnete Reiseziel, ist eine Einheitsgemeinde mit einer Fläche von etwa 100 km² und liegt mitten im Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale. Die Wanderwege in der waldreichen Gegend von Remptendorf führen zu Aussichtspunkten mit weitem Blick über die Berge und Täler des Thüringer Schiefergebirges. Aufmerksame Wanderer können in Remptendorf außerdem Grenzsteine aus vergangenen Zeiten entdecken. Aussichten und historische Grenzzeichen setzen unterschiedliche Akzente: Die einen richten den Blick auf die Landschaft, die anderen auf Spuren früherer Grenzziehungen.

In Gahma steht die Wehrkirche, die vermutlich aus dem 12. Jahrhundert stammt und unter Denkmalschutz steht. Kirche und Grenzsteine stehen für unterschiedliche historische Spuren: Hier ist es geschützte Baukultur, dort sind es Markierungen aus vergangenen Zeiten. Zusammen mit den Aussichtspunkten ergibt sich für Remptendorf eine Wahl zwischen Landschaftserlebnis und verschiedenen Zugängen zur Geschichte.

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Die Ziemestalbrücke: Bauwerk und Besuchsregel

Ein weiteres eigenständiges Thema ist die Ziemestalbrücke. Sie gehört zur Gemeinde Remptendorf und ist ein 115 Meter langer und 32 Meter hoher Viadukt der Bahnstrecke Triptis–Marxgrün in Thüringen. Erbaut wurde sie zwischen 1893 und 1895; die Brücke ist eingleisig und besteht vollständig aus Stahl. Während Wanderwege Landschaft und Aussichtspunkte in den Vordergrund rücken, konzentriert sich das Interesse hier auf ein einzelnes Bauwerk und seine Einordnung in die Eisenbahnstrecke. Für die Besuchsplanung ist die Zugangsregel wichtig: Unbefugten ist das Besteigen und Betreten der Ziemestalbrücke sowie der Bahnstrecke generell untersagt.

Unterkunft nach dem gewünschten Schwerpunkt wählen

Richten Sie die Suche nach Unterkünften nach Ihren Reiseinteressen aus. So beginnt die Wahl der Basis mit den Erlebnissen, die Ihnen wichtig sind.

Weitere Reiseziele entdecken: Burglemnitz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Remptendorf.

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