Herschdorf entdecken: Wandern und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Herschdorf
Herschdorf verbindet Wanderangebote mit einer lokal verankerten Baugeschichte. Ein vorgeschlagener Rundweg führt zu einem Denkmal auf 809 m Höhe; weitere Wege verlaufen in unterschiedliche Richtungen. Mit dem Wichelpfad gibt es außerdem eine ausdrücklich für Familien mit Kindern geeignete Option. In der Kirche „Zum Lamme Gottes“ kommen historische Baugeschichte und gelegentliche Konzerte hinzu.
Wanderwege rund um Herschdorf
Drei Wanderparkplätze befinden sich in Herschdorf und Willmersdorf direkt am Langen Berg. Der vorgeschlagene Rundweg zum Lange-Berg-Denkmal beginnt am Wanderparkplatz Langer Berg in Herschdorf. Von dort führt er entlang der gelben Markierung zum Denkmal auf 809 m Höhe und über den Panoramaweg zurück zum Wanderparkplatz Herschdorf. Die gesamte Strecke ist etwa 6 km lang. Das Denkmal ist das konkrete Ziel der Runde; für den Rückweg ist der Panoramaweg vorgesehen.
Der Pilzsteig führt von Herschdorf in Richtung Neustadt am Rennsteig. Ein weiterer vorgeschlagener Wanderweg verläuft von Herschdorf über Dröbischau in Richtung Barigau und folgt den Wanderwegweisern. Auch die Thüringer Naturparkroute führt über Herschdorf; die Aussichtspunkte geben den Ausschlag für diese Streckenführung. So stehen unterschiedliche Wegverläufe zur Auswahl, ohne dass sie alle auf dasselbe Ziel ausgerichtet sind.
Rund um Herschdorf sind Mountainbike-Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade auf nicht ausgewiesenen Wegen möglich. Zwischen Herschdorf und Gillersdorf liegt der Wichelpfad, der für Familien mit Kindern geeignet ist. Diese Angebote sprechen unterschiedliche Interessen an: Der Rundweg führt zu einem benannten Denkmal, während der Wichelpfad eine ausdrücklich familiengeeignete Möglichkeit bietet. Für Mountainbike-Touren wiederum sind verschiedene Schwierigkeitsgrade genannt.
Kirche und Konzerte in Herschdorf
Die Kirche „Zum Lamme Gottes“ am Langen Berg in Herschdorf wurde von 1687 bis 1691 erbaut. Zuvor war die zu kleine und baufällige Vorgängerkirche abgerissen worden. Gelegentlich finden in der Kirche Konzerte verschiedener Genres statt. Wer ein Konzert in die Reise einbeziehen möchte, sollte konkrete Termine vorab prüfen, denn die Veranstaltungen finden nur gelegentlich statt.
Großbreitenbach: Landschaft und Baugeschichte
Das übergeordnete Reiseziel Großbreitenbach ist ein staatlich anerkannter Erholungsort. Großbreitenbach liegt rund 50 Kilometer südlich von Erfurt und etwa 15 Kilometer südöstlich von Ilmenau. Die Stadt erstreckt sich auf einer Hochfläche zwischen dem Langen Berg, dem Tal der Schwarza und dem Höhenwanderweg Rennsteig.
Die St. Trinitatiskirche Großbreitenbach hat 600 Plätze und ist die größte Fachwerkkirche Thüringens. Sie wurde ab 1679 als Ersatz für die baufällige Johanniskirche erbaut. Diese war 1570 errichtet worden und stürzte 1771 bis auf ihren Kirchturm ein. Die St. Trinitatiskirche entstand nach den Bauplänen des sachsen-gothaischen Landesbaumeisters Andreas Rudolphi und wurde 1690 eingeweiht.
Auch an der Bauform lässt sich die Kirche wiedererkennen: Sie ist vollständig verschiefert, und auf dem steilen Dach des breiten Kirchenschiffs sitzt ein markanter sechseckiger Dachreiter. Das hölzerne Taufgestell stammt aus dem Jahr 1677 und wurde aus der alten Johanniskirche übernommen. Damit erzählt die Ausstattung von der Vorgängerkirche, während Bauform und Einweihungsdatum die Geschichte des späteren Kirchenbaus einordnen.
Bei der Wahl einer Unterkunft können Sie zunächst überlegen, ob Herschdorf zu Ihrem geplanten Mix aus Wandern, familiengeeigneten Wegen und Ortsgeschichte passt. Der Rundweg mit Start in Herschdorf, der zwischen Herschdorf und Gillersdorf verlaufende Wichelpfad und die örtliche Kirche bieten dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte. So lässt sich die Ortswahl an den Aktivitäten ausrichten, die für Ihre Reise den Ausschlag geben.
Weitere Reiseziele entdecken: Gehren, Kirchheim, Möhrenbach, Gräfenroda, Stadtilm, Pennewitz, Altenfeld, Wipfratal.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ilm-Kreis.