Georgenthal/Thüringer Wald: Klostererbe und Saurierpfad
Unterkünfte in Georgenthal/Thüringer Wald
Im Gemeindegebiet Georgenthal finden Sie sehr unterschiedliche Themen für eine Reise: Zeugnisse des früheren Klosters, den Saurier-Erlebnispfad und Unternehmungen am Hammerteich. Hinzu kommt die Landschaft des Ortsteils Georgenthal, dessen Gemarkung im Naturpark Thüringer Wald liegt und bis zum Rennsteig reicht. So stehen Kulturgeschichte, eine 4,5 Kilometer lange Route und Zeit am Wasser als verschiedene Schwerpunkte zur Wahl.
Der Saurier-Erlebnispfad und eine geführte Zeitreise
Der Saurier-Erlebnispfad führt über 4,5 Kilometer von Georgenthal über die Saurierfundstätte „Bromacker“ bis zur Lohmühle. Entlang der Strecke stehen Saurier, jeweils mit einer Informationstafel. Die Zahl der Saurierfiguren beträgt 17 oder 20. Der Pfad verbindet damit die Fundstätte mit den Saurierdarstellungen und Informationen entlang des Weges. Wenn Sie sich für die Urzeit interessieren, bieten Bromacker und die Tafeln verschiedene Anknüpfungspunkte für unterwegs.
Eine andere Möglichkeit, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, ist eine geführte Erfahrung: Nach vorheriger Buchung begleitet ein erfahrener GeoPark-Führer Besucher auf einer Reise in die Vergangenheit. Wenn Sie eine solche Tour erwägen, prüfen Sie Buchungs- und Tourdetails vor Ihrer Reise.
Unternehmungen am Hammerteich
Am Hammerteich können moderne Tretboote oder traditionelle Ruderboote ausgeliehen werden. Außerdem gibt es dort eine Teichpromenade mit Sitzbänken, die sich für Spaziergänge und eine Rast eignet. Damit stehen unterschiedliche Formen der Zeit am Hammerteich zur Wahl: eine Bootsaktivität, ein Spaziergang oder eine Pause auf einer Bank. Prüfen Sie die aktuelle Verfügbarkeit der Boote vor Ihrer Anreise.
Klostererbe im Gemeindegebiet
Vom einst dreischiffigen Kloster Georgenthal sind Säulenstümpfe und Mauerreste erhalten. Das Kornhaus ergänzt diese Spuren mit erhaltenen steinernen Bauteilen: Am Nordgiebel befindet sich eine Steinrosette, und im Lapidarium liegen Fundstücke aus der Klosterruine. Dazu zählen Schlusssteine, romanische Kapitelle, Gewölberippen, Gesimse und Fensterbögen. An solchen Elementen lassen sich unterschiedliche Formen historischer Baukunst betrachten. Die Ausstellung im Kornhaus kann nach Vereinbarung besichtigt werden.
Auch die Sankt Elisabethkirche erzählt von der früheren Nutzung des Gemeindegebiets. Sie diente einst den Bauern, die sich am Klostergelände ansiedelten, und den Klosterbediensteten als Kapelle. Ihr Baubeginn fällt in das Jahr 1235, in dem Elisabeth heiliggesprochen wurde. So stehen die erhaltenen Klosterreste, die Steinfragmente im Lapidarium und die Geschichte der Kirche für verschiedene Zugänge zur Vergangenheit: bauliche Spuren, einzelne Fundstücke und die Nutzung als Kapelle.
Landschaft und Orientierung für Ihre Reise
Die Gemarkung des Ortsteils Georgenthal liegt im Naturpark Thüringer Wald und erstreckt sich bis zum Rennsteig. Der Ortsteil liegt außerdem an der Deutschen Spielzeugstraße und ist staatlich anerkannter Erholungsort. Diese Bezüge ergänzen die Kulturgeschichte um Landschaft und touristische Orientierung. So wählen Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts, bevor Sie nach einer Unterkunft suchen.
Weitere Reiseziele entdecken
Weitere Reiseziele entdecken: Schwabhausen, Emsetal, Ohrdruf, Ballstädt, Günthersleben-Wechmar, Mühlberg, Wandersleben, Dachwig.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gotha.