Bordelum: Stollberg, Heide und Geschichte
Unterkünfte in Bordelum
Bordelum bietet Naturerlebnisse und Kulturgeschichte in einer Landschaft mit unterschiedlichen Prägungen. Zum Stollberggebiet gehören ausgedehnte Waldflächen, der Naturerlebnisraum Stollberg und das Naturschutzgebiet Bordelumer und Langenhorner Heide mit seinem Heide-Naturpfad. Im Westen der Gemeinde liegt Marschland. Die verschiedenen Eindrücke reichen damit von Wald und Heide bis zu den Spuren menschlicher Besiedlung.
Stollberg, Heide und Wege
Der 44 Meter hohe Stollberg ist der Ausgangspunkt der Besuchertour. Von der Route reichen weite Blicke über die Köge in Richtung der Inseln und Halligen; auch vom Stollberg selbst bieten sich Ausblicke auf die Landschaft und die nahen Halligen. Zugleich ist er ein Zugangspunkt, um Mittelnordfriesland zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. So können Sie den Blick auf die Landschaft mit einem aktiven Ausflug verbinden.
Eine 28 Kilometer lange Rundtour führt um den Stollberg und beginnt am Stollberg nahe Bordelum. Sie wird als leicht eingestuft. Da sich die Routenbedingungen ändern können, empfiehlt es sich, vor dem Aufbruch den aktuellen Wegezustand zu prüfen. Für die Orientierung am Stollberg ist außerdem die Besuchertour interessant: Sie beginnt auf dem Hügel und bietet unterwegs Aussichten über die Köge zu den Inseln und Halligen.
Im Naturerlebnisraum Stollberg geht es um die Entstehung der Landschaft sowie um Kultur- und Siedlungsgeschichte. Spiel- und Informationsstationen machen diese Themen anschaulich. Ein rekonstruiertes eisenzeitliches Dorf bietet Einblicke in das Leben und die Eisenverarbeitung um etwa 400 n. Chr. Damit stehen neben Naturbeobachtung auch historische Themen und spielerische Entdeckungen im Mittelpunkt.
Kulturgeschichte am Stollberg und in Bordelum
Die Heilige Quelle liegt im Naturerlebnisraum Stollberg und ist ein archäologisches Denkmal. Unter schattigen Bäumen lädt sie zum Verweilen ein. Historisch war sie Teil einer Kultstätte der vorchristlichen Friesen. Landschaft, Denkmal und Überlieferung treffen hier an einem benannten Ort zusammen.
Auch St. Nikolai zu Bordelum erzählt von verschiedenen Bauzeiten. Die Kirche steht außerhalb des Dorfes auf einem offenen Feld. Ihre Altarapsis und romanischen Fenster stammen aus dem 12. Jahrhundert. Im Chor befindet sich ein spätgotisches Gewölbe, während das Langhaus Renaissanceelemente aufweist. Die Architektur vereint so frühe und spätere Merkmale, die sich an unterschiedlichen Teilen des Kirchenbaus zeigen.
St. Nikolai besitzt einen freistehenden Glockenturm. Das heutige Glockenhaus stammt aus dem Jahr 1793 und enthält eine 1718 gegossene Glocke. Auch der Taufstein hat eine eigene Geschichte: Seine Form ist spätgotisch-friesisch; er stammt wahrscheinlich aus Rörbeck. Wenn Sie sich für Baugeschichte interessieren, bieten die Kirche und ihre Ausstattungsstücke unterschiedliche zeitliche Anknüpfungspunkte.
Zur Bordelumer Besuchertour gehört außerdem das Sterdebüller Geesthardenhaus, an dem traditionelle regionale Bauweise gut erkennbar ist. Weitere Erlebnisstationen der Tour sind eine Raseneisenerzfläche und ein rekonstruierter Renneisenofen. Der Findlingspfad erklärt, woher die großen Feldsteine stammen. Zusammen mit den Stationen im Naturerlebnisraum ergeben sich damit verschiedene Zugänge zu Landschafts-, Siedlungs- und Kulturgeschichte.
Eine Unterkunft nach den eigenen Reiseinteressen suchen
Für Ihre Suche nach einer Unterkunft in Bordelum hilft es, zunächst die eigenen Schwerpunkte zu setzen: die Heide und Waldlandschaft, die Rundtour am Stollberg, die Stationen im Naturerlebnisraum oder die Baugeschichte. So können Sie Ihre Reiseplanung an den Erlebnissen ausrichten, die Sie besonders interessieren.
Weitere Reiseziele entdecken: Aventoft, Grothusenkoog, Bargum, Stedesand, Oldersbek, Koldenbüttel, Risum-Lindholm, Bondelum.
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