Wachau entdecken: Schlosspark, Kultur und Natur
Unterkünfte in Wachau
Wachau verbindet einen historischen Schlosspark mit Kulturspuren vom Barock bis zur regionalen Alltagsgeschichte. Dazu kommen Gartenhistorie, Wandermöglichkeiten und ein Freibad. Welche dieser Themen Ihren Aufenthalt prägen soll, können Sie bei der Reiseplanung gegeneinander abwägen – vom Spaziergang mit Schlossblick bis zum Besuch eines Naturbads.
Schlosspark und Gartendenkmale
Der Schlosspark Wachau wurde nach seinem historischen Entwurf wiederhergestellt und bietet einen Spaziergang mit Blicken auf Schloss Wachau und die Kirche. Auch der zugehörige Obstgarten gehört zum Gartendenkmalensemble: Schlosspark und Obstgarten sind als Gartendenkmale verzeichnet. Die Verbindung aus gestalteter Parkanlage und historischen Bauwerken macht den Park zu einem passenden Einstieg, wenn Sie Wachaus Kulturerbe zunächst im Freien erkunden möchten.
Barocke Spuren und offene Kirche
Im Barockschloss Wachau sind das historische Vestibül, das Treppenhaus und der Weiße Saal erhalten. Hinzu kommen Reste barocker Deckenstuckaturen und Wandmalereien. Diese erhaltenen Raum- und Ausstattungsdetails geben dem Schloss eine konkrete architekturgeschichtliche Dimension; sie erzählen von der barocken Gestaltung ebenso wie von dem, was davon überliefert ist.
Auch die Kirche setzt einen eigenen Akzent: Sie beteiligt sich am Konzept „Offene Kirche“ und ist eine „Radwege-Kirche“. Vorbeikommende sind dort zu Ruhe, Besinnung und Gebet willkommen. Die Besuchsmöglichkeiten können von örtlichen kirchlichen Absprachen abhängen. So ergänzt die Kirche die kulturellen Themen um einen Ort für eine stille Pause.
Gartenhistorie und Wandern
Im Seifersdorfer Tal begann Christine von Brühl 1781 mit der Anlage eines vorromantischen empfindsamen Gartens. Zugleich ist das Tal Teil des Fernwanderwegs Lausitzer Schlange. Gartenhistorie und Wandern stehen hier nebeneinander: Wer sich für die Gestaltungsgeschichte interessiert, findet einen anderen Zugang als jemand, der vor allem die Einordnung in eine längere Wanderroute sucht. Prüfen Sie vor Ihrer Wanderung die aktuelle Routenführung.
Wasser und Bewegung im Freibad
Das Freibad Wachau ist ein quellgespeistes Naturbad und verfügt weiterhin über 50-Meter-Schwimmbahnen. Zu den aufgeführten Einrichtungen gehören Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Planschbecken, Liegewiesen, ein 3-Meter-Sprungturm, eine Rutsche, ein Volleyballplatz und ein Kiosk. Damit unterscheidet sich die Badeplanung deutlich von einem Kultur- oder Wandertag. Die Ausstattung kann sich durch künftige Sanierungen ändern; prüfen Sie vor Ihrem Besuch den aktuellen Stand.
Regionale Alltagsgeschichte und Veranstaltungen
Die Museumsscheune Kunaths Hof zeigt eine thematisch geordnete Sammlung regionaler landwirtschaftlicher Geräte und Haushaltsgegenstände aus den vergangenen 100 Jahren. Die Sammlung kann sich weiterentwickeln. Ein Besuch dieses Themas lenkt den Blick auf Alltags- und Arbeitsgeschichte und ergänzt die architektonischen Spuren am Schloss um Gegenstände aus dem häuslichen und ländlichen Leben.
Die Scheune wurde auch für öffentliche Veranstaltungen genutzt, darunter der Tag des offenen Denkmals, Schafwolllenz und die Wachauer Dorfweihnacht. Prüfen Sie vor Ihrer Planung die konkreten Termine und Zugangsmöglichkeiten.
Anreise und Orientierung
Mit dem Auto erreichen Sie Wachau über die A4-Ausfahrten Ottendorf-Okrilla oder Pulsnitz. Eine weitere Zufahrt führt über Radeberg durch die Dresdner Heide. Da sich Straßenverhältnisse und Verkehrsführung ändern können, empfiehlt sich vor der Fahrt ein Blick auf die aktuelle Verkehrslage.
Für Seifersdorf ist eine tägliche Bahnanreise über Ottendorf-Okrilla oder Radeberg mit anschließender Fahrradtour eine Möglichkeit. Fahrpläne und Anschlüsse können sich ändern; prüfen Sie die Verbindung vor Reisebeginn. Zur touristischen Orientierung in Wachau gehören Flyer zu Themenradrouten sowie Informationen zu touristischen Anlaufpunkten in der Umgebung und zu Veranstaltungen im Ort. Das Informationsangebot kann sich ändern.
Radfahren im Kreis Bautzen
Im übergeordneten Reiseziel Kreis Bautzen gibt es mehrere Radrouten mit unterschiedlichen Profilen. Die Bautzener Nordtour ist eine 43,1 Kilometer lange Rundtour von Bautzen über Quatitz, Großdubrau, Milkel, Klix und Malschwitz zurück nach Bautzen. Sie führt durch die Heide- und Teichlandschaft und über den Naturlehrpfad in Crosta. Die Berg- und Talroute ist eine regionale Rundtour durch das Westlausitzer Hügelland; der Krabatradweg führt als regionale Rundtour auf den Spuren des sorbischen Sagenhelden Krabat.
Auch Fernradwege bieten einen eigenen regionalen Maßstab: Die Mittellandroute führt von Zittau bis Aachen, und ein Teilabschnitt verläuft durch das Oberlausitzer Bergland im Kreis Bautzen. Der Spreeradweg reicht von seiner Quelle in der Oberlausitz bis nach Berlin; der Abschnitt von Taubenheim bis Zerre liegt im Kreis Bautzen. Als weiteres regionales Kulturthema hat der Oberlausitzer Fasching seine Hochburgen im Kreis Bautzen in den Städten Schirgiswalde und Wittichenau.
Welche Unterkunft passt zu Ihren Plänen?
So können Sie die Suche nach einer Unterkunft an der Art Ihrer Reise ausrichten, statt alle Themen gleich zu gewichten.
Weitere Reiseziele entdecken: Steinigtwolmsdorf, Bretnig-Hauswalde, Schirgiswalde-Kirschau, Arnsdorf, Bautzen, Radibor, Doberschau-Gaußig, Großröhrsdorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kreis Bautzen.