Rinkerode entdecken
Unterkünfte in Rinkerode
Die St.-Pankratius-Kirche, ein Mühlen- und Gerätemuseum, historische Rundgänge und die waldreiche Davert eröffnen unterschiedliche Blickwinkel auf Rinkerode und seine Umgebung. Kulturinteressierte finden hier konkrete Bau- und Technikgeschichte; zu Fuß oder mit dem Fahrrad lassen sich außerdem beschilderte Wege und Touren erkunden. Welche Schwerpunkte Sie setzen, kann auch Ihre Wahl des Aufenthaltsortes in Rinkerode mitbestimmen.
Kirche und Mühlentechnik
Die heutige St.-Pankratius-Kirche in Rinkerode wurde von Gottfried Laurenz Pictorius in den Jahren 1721 bis 1724 erbaut. Der Zeitraum und der namentlich bekannte Architekt geben dem Kirchenbau einen konkreten historischen Rahmen. Wer sich für die Geschichte des Ortes interessiert, kann diesen Bau mit einem Besuch des Mühlen- und Gerätemuseums verbinden: Dort veranschaulichen Originalexemplare die historische Mehlproduktion und Mühlentechnik.
Ein besonderes Detail des Museums ist die Dampfmaschine. Sie kann bis heute besichtigt und in Bewegung gesetzt werden, allerdings nicht mehr mit Dampf. So geht es nicht nur um die Geräte selbst, sondern auch um ihre Funktion: Die Ausstellung macht anschaulich, wie Mühlentechnik mit der Verarbeitung von Getreide zusammenhängt. Das Museum liegt direkt an der Bundesstraße 54 südlich von Münster. Kirche und Museum bieten damit zwei verschiedene Zugänge zur Geschichte Rinkerodes – über den Kirchenbau und über die technische Arbeit in einer Mühle.
Rundgänge und Wege in Rinkerode
Der „Historische Ortsrundgang Rinkerode“ umfasst 21 Tafeln. Sie stehen im Ort und außerhalb des Ortes; erkunden lässt sich der Rundgang zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die Route wurde 2011 eingerichtet. Mit der Zahl der Tafeln und ihrer Verteilung bietet sie einen klar umrissenen Rahmen, um Rinkerode über mehrere Stationen kennenzulernen, statt sich auf einen einzelnen Besichtigungspunkt zu beschränken.
Daneben ist der „Historische Stadtrundgang“ in Drensteinfurt und Rinkerode ausgeschildert. Für eine Wanderung ist R 02 eine weitere Option: Die Rundwanderung beginnt an der St.-Pankratius-Kirche und führt nach etwa 2,5 Kilometern zum Haus Borg; von dort geht es zurück nach Rinkerode. R 02 verläuft über die mit X 3, X 15 und X 14 markierten Hauptwanderwege sowie über einen mit einer Raute gekennzeichneten Verbindungsweg. Die genannten Wegmarkierungen geben eine praktische Orientierung bei der Auswahl und beim Wiedererkennen der Route.
Davert: Natur und Radfahren
Die Davert ist mit 2.228 Hektar das größte Laubwaldgebiet des Münsterlandes. Sie ist als Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet und Vogelschutzgebiet geschützt und Bestandteil des europäischen Naturerbes NATURA 2000. R 02 führt durch die waldreiche Davert und den Drensteinfurter Stadtteil Rinkerode. Wer eine Wanderung in den Mittelpunkt stellt, findet hier einen anderen Schwerpunkt als auf den historischen Rundgängen im Ort: Der Weg verbindet den Ortsbezug mit dem Landschaftsraum.
Für das Radfahren bietet die „Drensteinfurter Acht“ einen Vergleich in einem anderen Maßstab. Die rund 61 Kilometer lange Tour führt durch die drei Ortsteile Drensteinfurt, Rinkerode und Walstedde und kann in zwei Etappen aufgeteilt werden. Während der Historische Ortsrundgang 21 Tafeln im und außerhalb des Ortes umfasst, beschreibt die Drensteinfurter Acht eine längere Radtour über drei Ortsteile. Die unterschiedlichen Wegformate helfen Ihnen, zwischen einer Erkundung mit historischen Stationen, einer Rundwanderung und einer mehrteiligen Radtour abzuwägen.
Für die Suche nach einer Unterkunft in Rinkerode können Sie daher zunächst überlegen, was Ihren Aufenthalt prägen soll: Kirchenbau und Mühlentechnik, die Stationen historischer Rundgänge, Wege in der Davert oder eine längere Radtour. Die geprüften Orts- und Routenthemen geben dafür konkrete Anknüpfungspunkte, ohne dass Sie Ihren Aufenthalt auf eine einzige Art der Erkundung festlegen müssen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Drensteinfurt.