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Ahlen entdecken: Zechengeschichte, Kunst und Literatur

Unterkünfte in Ahlen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Ahlen begegnen Ihnen verschiedene Seiten der Stadtgeschichte: die frühere Zeche Westfalen, Kunst und Museen, historische Bauwerke und literarische Spuren. Auch für gemeinsame Entdeckungen mit Kindern gibt es konkrete Anknüpfungspunkte. Zwei Rallyes führen mit Fragen an unterschiedliche Schauplätze und sprechen unterschiedliche Zielgruppen an.

Industriekultur und Rallyes

Der Ahlener Wasserturm wurde von 1915 bis 1917 erbaut. Ursprünglich diente er der Wasserversorgung der Zeche Westfalen und der Bergarbeiterkolonie. Damit erzählt seine Baugeschichte auch von der Infrastruktur, die den Zechenbetrieb und die Siedlung versorgte.

Das Gelände der ehemaligen Zeche Westfalen in Ahlen ist ein Ausflugsziel mit Spielplatz, Sportmöglichkeiten, Grünanlagen und Halde. Hier stehen unterschiedliche Angebote nebeneinander: Spiel, Bewegung und Grünflächen gehören ebenso zum Bild des Geländes wie seine Geschichte als Zechenstandort. Die Zechenrallye führt mit einem Fragebogen über das Gelände. Dabei begleitet der Maulwurf Koslowski Schülerinnen und Schüler der Grundschulen sowie weitere Interessierte.

Anders ausgerichtet ist die Ahlener Stadtrallye: Kinder entdecken anhand von Fragen die historische Innenstadt. Die Tour ist auf zwei Stunden angelegt und vorwiegend für Kinder zwischen acht und elf Jahren geeignet. Wenn Sie die Rallyes vergleichen, sind Schauplatz und Zielgruppe hilfreiche Anhaltspunkte: Bei der Zechenrallye steht das ehemalige Zechengelände im Mittelpunkt; die Stadtrallye führt durch die Innenstadt und nennt eine Altersgruppe sowie einen zeitlichen Rahmen.

Kunst und Ahlener Stadtgeschichte

Das Kunstmuseum Ahlen zeigt jährlich fünf wechselnde Ausstellungen mit Werken der Klassischen Moderne und der jüngeren, zeitgenössischen Kunst. Damit reicht das Spektrum von Kunst der Moderne bis zu zeitgenössischen Positionen. Wenn Sie einen Museumsbesuch planen, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchszeiten und Angaben zu den Sonntagstouren.

Im Heimatmuseum Ahlen stehen andere Zeitschichten im Vordergrund: Zu sehen sind steinzeitliche Funde aus dem Ahlener Raum, frühe Siedlungsspuren und mittelalterliche Stadtstrukturen. Auch die Entwicklung der Industrialisierung in Ahlen gehört zu den Themen. Das Museum öffnet derzeit nur zu besonderen Ausstellungszeiten; richten Sie einen geplanten Besuch daher nach diesen Terminen aus.

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Ein weiteres historisches Bauwerk ist der Peters’sche Hof in der Ahlener Altstadt. Das Vierständerhaus stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist ein Zeugnis der münsterländischen Ackerbürgerkultur. Die St.-Marien-Kirche in Ahlen wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Zusammen eröffnen diese Orte andere Zugänge zur Stadtgeschichte als die Sammlungs- und Ausstellungsthemen der Museen.

Augustin Wibbelt und Vorhelm

Der Heimatdichter Augustin Wibbelt schrieb Gedichte und Erzählungen sowohl auf Plattdeutsch als auch auf Hochdeutsch. Sein Geburtshaus ist eine Sehenswürdigkeit im Ahlener Stadtteil Vorhelm. Entlang der Wibbeltschleife in Vorhelm stehen sechs Steine mit Sprüchen aus seinen Werken; Skulpturen erinnern an den Dichter und seine Texte. So begegnen Ihnen seine literarischen Spuren in unterschiedlichen Formen: über die Sprachen seiner Werke, das Geburtshaus und die Zeichen entlang der Schleife.

Für die Reiseplanung lohnt sich außerdem der Blick auf die unterschiedlichen Besuchsbedingungen der Museen: Das Heimatmuseum öffnet nur zu besonderen Ausstellungszeiten, während das Kunstmuseum jährlich fünf wechselnde Ausstellungen zeigt. Prüfen Sie die aktuellen Termine, wenn ein Museumsbesuch zu Ihren festen Vorhaben gehört.

Weitere Reiseziele entdecken: Wadersloh, Telgte, Everswinkel, Sendenhorst, Drensteinfurt, Beckum, Oelde, Beelen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Warendorf.

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