Ibbenbüren: Aasee, Felsen und Bergbaugeschichte
Unterkünfte in Ibbenbüren
Ibbenbüren führt vom Ufer des Aasees zu den Sandsteintürmen der Dörenther Klippen und in die Geschichte des Bergbaus. Rundweg, Wasserangebote, Wanderwege und historische Spuren eröffnen unterschiedliche Schwerpunkte. Für Ihre Reiseplanung kann es helfen, zuerst zu entscheiden, ob Sie eher Zeit am See, draußen in der Landschaft oder mit Stadtgeschichte verbinden möchten.
Am Aasee: spazieren, spielen und Wasser erleben
Der Ibbenbürener Aasee bietet einen 2,7 Kilometer langen Rundweg zum Spazierengehen sowie einen Beachclub mit Sandstrand. Segeln und weitere Wassersportmöglichkeiten gehören ebenfalls zum Angebot. Das Gelände rund um den See ist ganzjährig frei zugänglich; zeitweilige örtliche Einschränkungen sind möglich.
Am Aasee gibt es außerdem einen Skatepark, eine Dirt-Bike-Anlage und mehrere Kinderspielplätze. Wenn eine dieser Einrichtungen für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie den aktuellen Stand vor Ort, denn Angebote können sich verändern. Vom Bahnhof Ibbenbüren erreichen Sie den See zu Fuß nach etwa 1,3 Kilometern; mit dem Auto führt die Anfahrt über die A30 und die Ausfahrt Ibbenbüren.
Wanderwege und Felsen an den Dörenther Klippen
Die Dörenther Klippen liegen südlich von Ibbenbüren am Rand des Teutoburger Waldes. Die Felsformation erstreckt sich über etwa vier Kilometer; ihre Sandsteintürme werden bis zu 20 Meter hoch. Zahlreiche Wanderwege führen entlang der Klippen und in den angrenzenden Teutoburger Wald, mit Ausblicken über das südliche Münsterland.
Die Teutoschleife Dörenther Klippen beginnt und endet am Parkplatz Dörenther Klippen in Ibbenbüren. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routenbedingungen. Klettern ist auf ausgewiesene Bereiche im Rahmen von Kursen der Bergfreunde Ibbenbüren e.V. oder der VHS Ibbenbüren beschränkt. Prüfen Sie vor einem Besuch die Kursverfügbarkeit und die geltenden Kletterregeln.
Mit dem Rad durch das Töddenland
Der Töddenland-Radweg ist eine 122 Kilometer lange Rundroute durch das historische Töddenland und führt durch Ibbenbüren. Ein Abschnitt verläuft am Aasee entlang; außerdem führt die Route in der Nähe des Teutoburger Waldes und des Schafberg-Plateaus vorbei. ÖPNV-Anschlüsse der Route gibt es an den Stationen Ibbenbüren-Laggenbeck, Ibbenbüren und Ibbenbüren-Esch in Püsselbüren. Ibbenbüren ist außerdem an die Dortmund-Ems-Kanal-Route und den Töddenland-Radweg angebunden. Prüfen Sie vor der Tour die aktuelle Wegweisung und den Routenverlauf.
Für die Anreise nach Ibbenbüren bestehen Busverbindungen aus Münster und Osnabrück sowie regelmäßige Zugverbindungen aus Rheine und Osnabrück. Prüfen Sie vor der Fahrt die Fahrpläne.
Stadtbild und Bergbaugeschichte
Das lebendige Zentrum ist durch Fachwerkhäuser und Ibbenbürener Sandstein geprägt und lädt zum Bummeln und Einkaufen ein. Das Stadtmuseum behandelt Ibbenbürens Geschichte vom frühen Siedlungsbeginn bis zur Entwicklung zur mittelgroßen Stadt; hinzu kommen gelegentliche Sonderausstellungen. Ein thematischer Rundgang mit dem Titel „Glück auf!“ folgt den historischen Spuren des Bergbaus.
Auch einzelne Bauwerke setzen historische Akzente: Die Ruinen des mit der Burg Ibbenbüren in Verbindung stehenden Heidenturms liegen nahe dem Ibbenbürener Aasee. Der Bau der heutigen Christuskirche begann 1523. Das Bergbaumuseum dokumentiert Ibbenbürens Bergbautradition mit Bergbaumaschinen, Werkzeugen, Grubenausrüstung, Dokumenten der Bergleute, Grubenplänen, Mineralien und Fossilien. Nach dem Stand vom 16. August 2026 ist das Museum vorübergehend geschlossen, während ein neues Konzept und ein neuer Standort entwickelt werden.
Eine weitere Aktivität: die Sommerrodelbahn
Der Freizeitpark Sommerrodelbahn bietet eine 100 Meter lange schienengeführte Rodelbahn. Zum Park gehören außerdem ein Märchenwald mit zwölf Grimm-Märchen, Wasserspiele, von Zwergen errichtete Elemente und 1.500 Quadratmeter Spielfläche. So stehen dort eine klar umrissene Fahrt und weitere Angebote rund um Spiel und Geschichten nebeneinander.
Richten Sie Ihre Auswahl an den Orten aus, die Sie besuchen möchten, und berücksichtigen Sie dabei die für Ihre Reise passende Anreiseform.
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