Rüthen entdecken: Stadttore, Aussicht und Wege
Unterkünfte in Rüthen
Rüthen verbindet sichtbare Spuren seiner Stadtgeschichte mit Wegen durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Das Hachtor aus grünem Sandstein, der Hexenturm und das barocke Rathaus setzen historische Akzente; am Wasserturm kommt ein weiter Blick hinzu. Zugleich führt der MöhnetalRadweg durch Rüthen und durch eine Szenerie aus Wiesenauen, Wäldern und sanften Hügeln. Die folgenden Ziele geben dafür konkrete Anhaltspunkte, ohne eine einzige Art des Aufenthalts vorzugeben.
Spuren der Stadtgeschichte
Der Hexenturm ist der einzige vollständig erhaltene Wehrturm der Rüthener Befestigungsanlagen. In seinem Inneren befindet sich eine kleine Dokumentation mit Exponaten zu den Hexenprozessen; außerdem lässt er sich im Rahmen einer Stadtführung besichtigen. Da sich Besuchsmöglichkeiten ändern können, empfiehlt sich vorab ein Blick auf die aktuellen Bedingungen für die Führung.
Das Hachtor wurde um 1300 aus Rüthener Grünsandstein errichtet und ist das letzte erhaltene von vier Stadttoren. Im Vergleich zum Hexenturm zeigt das Tor eine andere Seite der historischen Stadtbefestigung. Haus Buuck steht für eine weitere Baugeschichte: Es gilt als wahrscheinlich ältestes Wohnhaus Rüthens und als typisches Kaufmannshaus der Hansezeit; sein dreigeschossiges Dachgeschoss stammt aus dem Jahr 1609.
Das historische Rathaus wurde zwischen 1726 und 1730 im Barockstil errichtet. Seine erhaltenen Innenräume werden für kulturelle Zwecke und standesamtliche Trauungen genutzt. Schloss Körtlinghausen wird als Veranstaltungsort für Feiern und Tagungen vermietet. Der Baubeginn wird auf etwa 1714 datiert; die Pläne werden dem Architekten Justus von Wehmer zugeschrieben. Schloss Körtlinghausen wurde am Standort einer älteren Burg errichtet, deren erste Erwähnung aus dem Jahr 1398 stammt. Wenn Sie eine Feier oder Tagung dort planen, prüfen Sie die aktuellen Buchungsarrangements.
Aussicht über die Stadt hinaus
Für einen Perspektivwechsel sorgt der Wasserturm. Er ist 35 Meter hoch; die begehbare Aussichtsplattform liegt auf 29 Metern. Von dort reicht der Blick in Richtung Haarstrang, zu den Höhen des Briloner Waldes und zum Naturpark Arnsberger Wald. Diese verschiedenen Blickrichtungen machen den Aussichtspunkt auch für Besucherinnen und Besucher interessant, die Landschaft lieber von oben betrachten.
Unterwegs zu Fuß und auf dem Rad
Auch zu Fuß gibt es eine klar umrissene Möglichkeit: Der Erlebniswanderweg beginnt am Parkplatz am Hachtor. Route I blau gilt als leicht und ist ungefähr zwei Kilometer lang. Diese Angaben erleichtern die Planung eines kürzeren Wanderabschnitts. Vor dem Aufbruch ist ein Blick auf die aktuellen Wegbedingungen sinnvoll. Für eine andere Art der Bewegung führt der MöhnetalRadweg durch Rüthen; entlang der Route prägen Wiesenauen, grüne Wälder und sanfte Hügel die Landschaft. Wandern und Radfahren eröffnen damit unterschiedliche Arten, die Landschaft zu erleben.
Kallenhardt: Natur und Aktivität
Im Bereich Rüthen-Kallenhardt liegt die Kulturhöhle Hohler Stein in einem Naturschutzgebiet, das nach dem Bach Lörmecke benannt ist. Der Discgolf-Parcours in Rüthen-Kallenhardt wird als Outdoor-Aktivität für Familien und Gruppen mit Bezug zum Naturpark Arnsberger Wald beworben. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Nutzungsmöglichkeiten des Parcours. Damit haben Kulturgeschichte und eine Outdoor-Aktivität in Kallenhardt unterschiedliche Anknüpfungspunkte.
Weitere Reiseziele entdecken
Vellinghausen, Erwitte, Werl, Lippstadt, Anröchte, Lippetal, Bad Sassendorf
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Soest.