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Alzen: Fatima-Tradition und Skywalk

Unterkünfte in Alzen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Alzen vereint eine ausgeprägte Fatima-Tradition mit einem besonderen Ziel für einen Ausflug: dem Skywalk nahe dem Wanderparkplatz Alzen. So stehen unterschiedliche Interessen nebeneinander – die Geschichte der Wallfahrt und ein Besuch am Aussichtspunkt. Auch der Aussichtsturm auf der Hohen Hardt ist vom Wanderparkplatz aus erreichbar.

Fatima-Wallfahrt mit Geschichte

Die Herz-Mariä-Kirche in Alzen ist mit der Fatima-Madonna verbunden. Seit 1954 pilgern Menschen monatlich zu ihrem Bildnis; außerdem finden im Mai und Oktober Lichterprozessionen statt. Jeweils am 13. eines Monats von Mai bis Oktober ist die Kirche ein Wallfahrtsort zur Verehrung der Jungfrau von Fatima.

Die Geschichte der Madonna führt über Alzen hinaus: Am 2. Februar 1955 gelangte sie nach Alzen, nachdem sie zuvor auf einer Wallfahrt durch mehr als 300 Kirchen des Erzbistums Köln geführt worden war. Für Besucherinnen und Besucher, die sich für religiöse Traditionen interessieren, verbindet sich damit ein konkreter Ort mit einem außergewöhnlichen Weg durch viele Gemeinden und Kirchen. Die monatlichen Wallfahrten und die Lichterprozessionen setzen dazu eigene, im Jahreslauf wiederkehrende Akzente.

Skywalk und Aussichtsturm auf der Hohen Hardt

Der Skywalk liegt etwa 300 Meter vom Wanderparkplatz Alzen entfernt, in Richtung des Aussichtsturms auf der Hohen Hardt. Über eine Rampe ist der Skywalk mit dem Rollstuhl, dem Rollator oder einem Kinderwagen befahrbar. Der Aussichtsturm selbst ist ebenfalls vom Wanderparkplatz Alzen aus erreichbar.

Damit lassen sich die beiden Ziele anhand ihrer jeweiligen Angaben einordnen: Der Skywalk ist mit einer ungefähren Entfernung und seiner Rampe beschrieben, der Aussichtsturm als vom Parkplatz aus erreichbar. Wer eine Unterkunftsreise plant, kann überlegen, ob vor allem die Fatima-Tradition in Alzen oder auch die eigenständigen Wander- und Kulturziele im übergeordneten Reiseziel Morsbach den Aufenthalt prägen sollen.

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Wanderwege und Kultur im übergeordneten Reiseziel Morsbach

Im übergeordneten Reiseziel Morsbach bietet der Baumweg eine eigene Wanderorientierung. Im Gemeindegebiet führt er durch den Kurpark, entlang der Wisser und über Niederdorf auf die Hohe Hardt mit ihrem 35 Meter hohen Aussichtsturm. Der Rundwanderweg verläuft zunächst auf Wirtschaftswegen am Wisser Bach entlang nach Niederdorf, dann an Wiesen vorbei und durch den Wald hinauf zum Turm. Zum Schluss führt er über verkehrsarme Straßen durch den Ortskern von Morsbach.

Eine andere Wegführung bietet die zehnte Etappe des Bergischen Panoramasteigs: Sie beginnt am Busbahnhof Morsbach und führt auf Wirtschaftswegen und kleinen Pfaden steil hinauf zum Aussichtsturm Hohe Hardt. Die Wegbeschreibungen setzen unterschiedliche Akzente – vom Rundweg durch Kurpark, Wald und Ortskern bis zum steilen Anstieg einer Fernwanderetappe. Am Fuß des Turms steht eine Schutzhütte; bei geeignetem Wetter starten dort Gleitschirmflieger zu Rundflügen.

Auch die Kulturgeschichte in Morsbach hat ihren eigenen zeitlichen Rahmen. Die katholische Pfarrkirche St. Gertrud stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, ihr Turm aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Vom Heider Berg bietet sich ein Panoramablick auf Morsbach und das Wisserbachtal. Zum sogenannten „Drei-Türme-Blick“ gehören der Aussichtsturm, die Basilika und der evangelische Glockenturm.

Anreise und Schwerpunkt der Reise

Die Buslinie 347 verbindet Morsbach, Alzen, Birken und Wissen. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan. Für die Wahl des Reiseziels können Sie außerdem abwägen, ob die Fatima-Wallfahrt und der Skywalk in Alzen oder die Wanderwege und Kulturziele im übergeordneten Morsbach besser zu Ihren Reiseplänen passen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Morsbach.

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