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Bruch: Viadukt und Sülztalbahn

Unterkünfte in Bruch

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bruch verbindet in der Reiseplanung zwei Blickwinkel: die Geschichte einer Bahnverbindung und eine heutige Rad- und Gehroute. Das fünfbogige Eisenbahnviadukt bildet den historischen Anker; die Sülztalbahn-Routen führen zu benannten Orten und zu einer ehemaligen Bahnstrecke, die von Brücken geprägt ist. Überlegen Sie, ob die Baugeschichte oder eine Tour entlang der Route den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll.

Eisenbahngeschichte und Denkmäler in Bruch

Am 2. Januar 1912 fuhr der erste Zug von Köln nach Lindlar über das fünfbogige Eisenbahnviadukt aus Bruchsteinen. Bei Lindlar-Bruch überspannt das Viadukt die Landstraße 284. Datum, Bahnverbindung, Material und Bogenform geben der Geschichte einen konkreten Rahmen: Sie lässt sich an einem Bauwerk und einer genau benannten Zugfahrt festmachen.

Zur denkmalgeschützten Bausubstanz gehören außerdem das Wegekreuz im Kreuzungsbereich der L284 und K29 sowie ein zweieinhalbgeschossiges Fachwerkhaus in Linde, Bruch 18. Zusammen stehen das Viadukt, das Wegekreuz und das Haus für unterschiedliche Bauformen und Maßstäbe. Wer sich für regionale Geschichte interessiert, findet damit mehr als ein einzelnes technisches Bauwerk.

Rad- und Gehwege mit verschiedenen Bezugspunkten

Die Sülztalbahn-Radroute führt von Falkenhof über das alte Bahnviadukt in Linde-Bruch zum historischen Wasserschloss Georghausen und weiter nach Overath-Bilstein. Auf der Sülztalbahn-Rad- und Gehroute ist Linde-Bruch Teil der beschriebenen Wegfolge mit Marktplatz Lindlar, Hommerich, Schloss Georghausen und Bilstein. Die genannten Orte helfen, den Routenverlauf einzuordnen und die Tour nicht nur auf das Viadukt zu reduzieren.

Der Sülzbahnsteig führt zur ehemaligen, von Brücken geprägten Bahnstrecke und hebt das vierbogige Viadukt Bruch hervor. Die vierbogige Talbrücke ist ein historisches Fotomotiv am Rad-Geh-Weg der Sülztalbahn. Damit bieten die Wegbeschreibungen unterschiedliche Anhaltspunkte: Die Radroute nennt eine Folge von Orten, während der Sülzbahnsteig die frühere Bahnstrecke und ihre Brücken in den Mittelpunkt rückt. Das fünfbogige Eisenbahnviadukt ist mit der Zugfahrt von 1912 verbunden; davon zu unterscheiden ist die vierbogige Talbrücke, ein historisches Fotomotiv am Rad-Geh-Weg der Sülztalbahn.

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Weitere Erlebnisse im übergeordneten Reiseziel Lindlar

Im übergeordneten Reiseziel Lindlar bietet der Freizeitpark Lindlar einen anderen Rahmen für einen Aufenthalt. Die öffentliche Parkanlage ist 5,6 Hektar groß und hat ein barrierefreies Spazierwegenetz entlang einer Teichanlage. Im Park befindet sich außerdem ein Abenteuerspielplatz mit Reifenschaukel, Rutsche, Seilbahn und Kletterburg. Ein weiterer Schwerpunkt ist der 6,2 Kilometer lange Rundwanderweg Steinhauerpfad, der Bergische Streifzug Nr. 8. Er führt vom Zentrum Lindlars zu den Steinbrüchen am Brungerst. Auf geführten Wanderungen gibt es Hintergrundinformationen zu Steinbrüchen, Grauwacke und dem ältesten Wald der Welt. Prüfen Sie vorab die Verfügbarkeit und Buchungsbedingungen der geführten Wanderungen.

Bei der Fossiliensuche in den Lindlarer Steinbrüchen können Besucher mit Hammer und Meißel große Steinblöcke nach jahrmillionenalten Versteinerungen durchsuchen. Das Angebot richtet sich an Gruppen und Familien und besteht von April bis einschließlich Oktober täglich außer sonntags und an Feiertagen. Wenn Sie diese saisonale Aktivität einplanen, prüfen Sie vor der Reise die Termine und Buchungsbedingungen.

Für Wohnmobilreisende gibt es im übergeordneten Reiseziel Lindlar zwei gebührenfreie Stellplätze mit Stromautomat sowie Wasser- und Abwasserversorgung. Sie liegen am Freizeitpark beziehungsweise Parkbad und in unmittelbarer Nähe zum Freilichtmuseum Lindlar sowie zum historischen Ortskern Lindlar. Prüfen Sie vor der Reise die aktuelle Verfügbarkeit.

Weitere Reiseziele entdecken: Fenke

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lindlar.

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