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Herford zwischen Kunst, Architektur und Geschichte

Unterkünfte in Herford

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Herford verbindet zeitgenössische Kunst und markante Museumsarchitektur mit einer langen Kirchen- und Stadtgeschichte. Dazu kommen Aussichtspunkte und Natur im näheren Umfeld. Für Ihre Reiseplanung können Sie deshalb zunächst entscheiden, ob Sie vor allem die Museen und historischen Bauwerke der Stadt entdecken oder auch Themen in der weiteren Region einbeziehen möchten.

Kunst und Architektur im Marta Herford

Das Marta Herford ist ein international ausgerichtetes Museum für zeitgenössische Kunst. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Verbindungen zu Architektur und Design. Auch das Gebäude setzt einen eigenen Akzent: Seine Wände sind geschwungen und geneigt, die Fassade wurde vom US-amerikanischen Architekten Frank Gehry gestaltet. Die dynamischen Raumvolumen machen jede Ausstellung zu einem besonderen räumlichen Erlebnis. So begegnen Ihnen Kunst und Architektur hier nicht nur als Ausstellungsthemen, sondern auch in der Form des Museums selbst.

Wenn barrierefreie Erreichbarkeit für Ihre Planung wichtig ist, sind zwei Angaben hilfreich: Herford ist ein IC/ICE-Bahnhof, und das Marta Herford ist vom Bahnhofsvorplatz aus barrierefrei erreichbar. Alle Ausstellungs- und Besucherräume des Museums sind über Rampen oder einen Fahrstuhl zugänglich.

Kirchenbau und Stadtgeschichte

Das Herforder Münster war die Kirche des reichsunmittelbaren Frauenstifts und die Urpfarrkirche Herfords. Der Bau begann ab 1220 unter Äbtissin Gertrud II. zur Lippe über einem ottonischen Vorgängerbau und entstand im spätromanischen Stil. Das Münster gilt als erster Großbau einer Hallenkirche in Norddeutschland. Hoch- und spätgotische Anbauten erreichen die Dimensionen einer Bischofskirche. Zugleich war das Münster Vorbild für viele Kirchenbauten desselben Typs und gab wichtige Impulse zur Verbreitung der Gotik. Wer sich für Baugeschichte interessiert, findet hier mehrere Epochen und eine weitreichende architektonische Wirkung an einem benannten Bauwerk vereint.

Ein anderer Zugang zur über 1.200-jährigen Geschichte Herfords führt ins Daniel-Pöppelmann-Haus. Zum Gebäudeensemble gehören die Unternehmervilla Schönfeld und eine später angebaute Ausstellungshalle; schon die Architektur ist einen Blick wert. Im Städtischen Museum geben Exponate und Medienstationen einen vielseitigen Einblick in die Stadtgeschichte. Der Herforder Kunstverein und das Museum laden dort außerdem mit einem abwechslungsreichen Programm aus Kunst und Geschichte zum Besuch ein.

Stadt entdecken und Zeit einplanen

Die Schnitzeljagd durch Herford ist eine interaktive Stadtführung. Dabei lernen die Teilnehmenden die Stadt spielerisch kennen und entdecken historische, architektonische und kulturelle Aspekte. Planen Sie dafür etwa zwei bis drei Stunden ein. Eine weitere historische Perspektive bietet die Stadtführung „Zwischen Gotik und Gehry“: Sie behandelt die Gründung und Entwicklung Herfords bis zum Bau des Museums Marta. So können Sie den Blick auf die Stadtgeschichte entweder spielerisch oder entlang dieser historischen Themen richten.

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Aussicht und Natur im Umfeld

Auf dem Stuckenberg steht der Bismarckturm, ein bedeutendes historisches Denkmal und beliebtes Ausflugsziel in Herford. Von seiner Aussichtsplattform reicht der Blick beeindruckend über die Region. Im näheren Umfeld des Reiseziels liegt außerdem das 138 Hektar große Naturschutzgebiet Füllenbruch zwischen dem westlichen Stadtrand Herfords und Oetinghausen in der Gemeinde Hiddenhausen. Durch das Schutzgebiet verläuft die Trasse der ehemaligen Kleinbahn von Herford nach Enger, heute ein regional stark genutzter Rad- und Fußwanderweg. Aussichtspunkt und Weg durch das Schutzgebiet setzen damit unterschiedliche Akzente neben den Museen und historischen Bauwerken.

Weitere Facetten im übergeordneten Reiseziel Herford

Im übergeordneten Reiseziel Herford kommen weitere Landschafts- und Geschichtsthemen hinzu. Das Hücker Moor umfasst einen etwa zwölf Hektar großen Moorsee, der Ende des 18. Jahrhunderts durch Torfabstich entstand. In Vlotho wurde die Burg um 1250 von Heinrich von Oldenburg auf dem Deesberg, dem heutigen Amtshausberg, errichtet. Sie diente der Kontrolle der Weser und der in Vlotho zusammenlaufenden Handelswege. Der Hansaweg beginnt am Herforder Bahnhof, führt zunächst entlang der Werre und steigt anschließend aussichtsreich zum Bismarckturm an.

Auch die Wittekindsroute eröffnet einen größeren Blick auf das Reiseziel: Sie verläuft insgesamt 143 Kilometer durch Herford, Bad Salzuflen, Vlotho, Löhne, Kirchlengern, Bünde, Rödinghausen, Spenge und Enger. Die Route verfügt über 24 Stationen, an denen Geschichten zur Entwicklung der Region erzählt werden.

Weitere Reiseziele entdecken: Enger, Löhne, Spenge, Hiddenhausen, Kirchlengern, Vlotho, Sundern, Rödinghausen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Herford.

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