Hückelhoven: Radfahren, Natur und Bergbaugeschichte
Unterkünfte in Hückelhoven
Hückelhoven liegt in der Rurniederung. Radfahren, Naturbeobachtung und Bergbaugeschichte setzen unterschiedliche Akzente für einen Aufenthalt: mal steht eine Tour auf zwei Rädern im Vordergrund, mal ein Fußweg mit Aussicht oder ein Blick in die Industriegeschichte. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, hilft die Frage, welche dieser Erlebnisse Ihren Tagesablauf prägen soll.
Radwege für kurze Ausflüge und längere Touren
Hückelhoven verfügt über ein gut ausgebautes Radwegenetz für kurze Ausflüge ebenso wie für längere Touren. Die flachen Strecken entlang der Rur gelten als familienfreundliches Radgelände. Für die Tourenplanung können Radfahrende das nummerierte Knotenpunktsystem nutzen und Routen mit der NiederRhein-Route oder dem RurUfer-Radweg einbeziehen. So lässt sich abwägen, ob eine kürzere Runde oder eine längere Tour zum geplanten Aufenthalt passt.
Halde und See: zwei Anlässe für Zeit im Freien
Die Millicher Halde ist ein Erholungsgebiet in Hückelhoven; von dort reicht der Blick über die Stadt, umliegende Siedlungen und die weitere Landschaft. Die Aussichtsplattform Himmelstreppe erreichen Sie über einen Fußweg von etwa 1,7 Kilometern ab dem Eingang an der Gronewaldstraße. Damit lässt sich die Aussichtstour als konkreter Fußweg einplanen. Eine geführte Haldenwanderung „Die Schöne“ auf der Millicher Halde wird für Gruppen ab sechs Personen angeboten. Der Adolfosee wird für Spaziergänge und Naturbeobachtung genutzt. An der Halde stehen Aussicht und Wegziel im Mittelpunkt, am Adolfosee Spaziergänge und Naturbeobachtung.
Bergbaugeschichte erleben
Schacht 3 ist ein Industriedenkmal und ein Wahrzeichen der Bergbauzeit Hückelhovens. Im übergeordneten Reiseziel Heinsberg können Besucher in Schacht 3 unter Tage erfahren, wie in der ehemaligen Zeche „Sophia-Jacoba“ bis 1997 Steinkohle abgebaut wurde. Den Barbarastollen können Sie im Rahmen geführter Touren besichtigen; auch Gruppen ab zehn Personen können eine Führung nach vorheriger Absprache besuchen. Im Mineralien- und Bergbaumuseum werden Führungen und Mikroskopabende für Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach vorheriger Anmeldung angeboten. Der Verein Mineralien- und Bergbaufreunde widmet sich Mineralien und Fossilien. So reicht das Thema Bergbau von der Geschichte des Abbaus bis zu Mineralien und Fossilien.
Baukultur und die Geschichte der Siedlung
Auch die evangelische Gemeindekirche von Hückelhoven verbindet unterschiedliche Zeitschichten: Sie ist eine neugotische Backstein-Hallenkirche aus den Jahren 1890/91. Ihr geschützter Orgelprospekt stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und ist damit deutlich älter als das Kirchengebäude. Von der Bergbaugeschichte erzählt auch die Siedlung Auf dem Hansberg. Die ehemalige Zeche Sophia-Jacoba begann um 1920 mit dem Bau dieser Bergarbeitersiedlung. Kirche und Siedlung bieten damit zwei unterschiedliche Zugänge zur Geschichte des Ortes.
Weitere Landschaften und Kultur im übergeordneten Reiseziel Heinsberg
Im übergeordneten Reiseziel Heinsberg umfasst die Landschaft Wald- und Heideflächen im Naturpark Schwalm-Nette. Der Naturpark verfügt über zertifizierte Premiumwander- und Premiumspazierwege. Die Teverener Heide ist ein 450 Hektar großes Naturschutzgebiet, das sich über Gebiete der Gemeinde Gangelt sowie der Städte Geilenkirchen und Übach-Palenberg erstreckt. Vier Rundwanderwege führen über 5,8, 6, 7,1 und 9,4 Kilometer; ihre Startpunkte liegen an ausgewiesenen Parkplätzen in Scherpenseel, Grotenrath und Hohenbusch. Im Meinweggebiet verbindet eine Wald-, Heide- und Moorlandschaft den Kreis Heinsberg und den Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen mit der niederländischen Provinz Limburg. Dort bietet die Nationalparkregion Rundwanderwege verschiedener Schwierigkeitsgrade mit Längen von 5 bis 13 Kilometern an, darunter Mühlenwanderungen, eine Schmugglerroute und Stadtrundgänge mit kulturhistorischen, kulinarischen oder naturbezogenen Schwerpunkten. Einen kulturellen Akzent setzt das BEGAS HAUS in der Stadt Heinsberg: Besucher lernen dort vier Generationen der Künstlerdynastie Begas kennen. Die Sammlung wird in einem historischen Bauensemble aus dem 16. bis 18. Jahrhundert präsentiert.
Weitere Reiseziele entdecken: Waldfeucht, Holzweiler, Gangelt, Erkelenz, Bocket, Tüddern, Heinsberg, Wassenberg
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Heinsberg.