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Ahaus entdecken: Schlossgeschichte und Stadtführungen

Unterkünfte in Ahaus

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ahaus verbindet Schlossgeschichte im Barock mit verschiedenen Zugängen zur Stadt: Konzerte, wechselnde Ausstellungen, ein Schulmuseum und Rundgänge setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Für Ihren Aufenthalt können Sie damit zwischen Bau- und Kulturgeschichte, selbstbestimmter Stadterkundung und geführten Touren wählen.

Schlossgeschichte und Kultur im Torhaus

Als Jagdschloss im Barockstil wurde Schloss Ahaus zwischen 1688 und 1695 im Auftrag des Fürstbischofs Friedrich Christian von Plettenberg durch den Kapuzinermönch Ambrosius von Oelde erbaut. Die Geschichte verbindet einen klaren Zeitraum, einen benannten Auftraggeber und eine konkrete Funktion; sie bietet einen sachlichen Einstieg, bevor Sie sich den weiteren Kulturthemen widmen.

Seit 1952 finden Schlosskonzerte im Fürstensaal statt. Die Konzerttradition ergänzt die Baugeschichte um einen musikalischen Schwerpunkt. Wenn ein Konzert für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie die Termine vorab.

Das Torhausmuseum Schloss Ahaus zeigt in wechselnden Ausstellungen Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens, Luxusartikel aus fürstbischöflichem Besitz und Zeugnisse aus Ahauser Fabriken. Das Format wechselnder Ausstellungen eröffnet unterschiedliche thematische Blickwinkel.

Im zweiten Torhaus von Schloss Ahaus befindet sich das Schulmuseum. Es wurde im Frühjahr 2002 eröffnet und zeigt anhand originaler Zeugnisse die Geschichte des Schulwesens. Damit kommt ein eigener Themenbereich zu den Ausstellungen im Torhausmuseum hinzu.

Ahaus auf eigene Weise oder geführt entdecken

Mit dem digitalen Stadtrundgang können Besucher die Sehenswürdigkeiten in Ahaus auf eigene Weise entdecken. So lässt sich die Erkundung im eigenen Tempo gestalten. In Ahaus gibt es außerdem eine Smart City Tour und klassische Stadtführungen – unterschiedliche Formen, die Stadt kennenzulernen. Zu Terminen sollten Sie sich vorab informieren.

Schloss Ahaus ist Start- und Zielpunkt der Flamingo-Route. Damit ist das Schloss auch ein klar benannter Bezugspunkt für die Routenplanung.

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Ein weiterer Blick im Reiseziel Borken

Der Blick auf das übergeordnete Reiseziel Borken erweitert den lokalen Kulturfokus um regionale Perspektiven. Der Kreis Borken liegt in Nordrhein-Westfalen und im Regierungsbezirk Münster, nördlich des Ruhrgebiets; er ist der westlichste Kreis des Münsterlandes.

Ein markantes Geschichtsthema ist die Wasserburg Gemen: Sie wurde vor mehr als 900 Jahren errichtet und steht auf zwei Inseln im ehemaligen Sumpfgebiet der Bocholter Aa. Seit 1946 führt das Bistum Münster die Wasserburg unter dem Namen „Jugendburg Gemen“ als Jugendbildungsstätte.

Im kult Westmünsterland in Vreden widmet sich eine Ausstellung der Geschichte und Kultur des Westmünsterlandes und der niederländischen Nachbarregion Achterhoek. Die Dauerausstellung betrachtet Grenzen aus verschiedenen Blickwinkeln: Handel und Verkehr, Schmuggel und Gesetz, Glaube und Religion, Globalisierung und regionale Identität sowie Vergangenheit und Gegenwart.

Wer draußen unterwegs sein möchte, findet im Kreis Borken eine eigene Radperspektive: Mehr als 5.000 Kilometer gut ausgebaute Radwege abseits verkehrsreicher Straßen laden zu Erkundungstouren ein. Zu den thematischen Radfahrangeboten im Kreis Borken und Münsterland gehören die 100-Schlösser-Route, die Hohe Mark RadRoute und die Flamingoroute.

Für Familien gibt es im Reiseziel Borken außerdem das kostenfreie Naturerlebnisgelände am Tiergarten Schloss Raesfeld. Die 5.000 m² große Fläche umfasst Kletter- und Balancierpfade, einen Niedrigseilgarten, eine Zapfenweitwurfanlage, eine Astbaustelle und weitere Naturspielangebote.

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Weitere Reiseziele entdecken

Alstätte, Stadtlohn, Bocholt, Südlohn, Gescher, Heek, Schöppingen, Raesfeld

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Borken.