Zum Inhalt

Kloster Lehnin: Klostergeschichte, Kirche und Klostersee

Unterkünfte in Kloster Lehnin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Kloster Lehnin lässt sich über zwei sehr unterschiedliche Themen entdecken: die Geschichte des Zisterzienserklosters und die Wasserlandschaft am Klostersee. Klosterkirche und Museum geben Einblicke in die Klosteranlage; Rundweg, Strandbad und Auenpark setzen eigene Schwerpunkte rund um Wasser und Landschaft. So stehen Kultur, Aktivität am Wasser und ein Weg durch die Auenlandschaft als unterschiedliche Optionen im Mittelpunkt.

Klosteranlage: Geschichte und Architektur

Das Kloster Lehnin wurde 1180 als erste Gründung des Zisterzienserordens in der Mark Brandenburg gegründet. Es diente als Hauskloster und Grablege der Askanier und Hohenzollern. Diese beiden Rollen führen Ordensgeschichte und dynastische Erinnerung an einem Ort zusammen; die Bauwerke ergänzen diese historische Perspektive um anschauliche Architektur.

Besonders anschaulich ist die St.-Marien-Klosterkirche: Sie gilt als herausragendes Beispiel der frühen norddeutschen Backsteinarchitektur. Ihr romanisch gestalteter Ostteil umfasst Chor, Chorhaus und ein Langhausjoch; der Westteil geht in den Stil der Frühgotik über. Wer sich für Architektur interessiert, kann an diesem Bau zwei Gestaltungsphasen unterscheiden.

Das Museum im Kloster befindet sich im barocken Amtshaus auf dem ehemaligen Wirtschaftshof der Klosteranlage. Seine Dauerausstellung behandelt das Leben und Arbeiten in der Anlage im Wandel der Jahrhunderte: Sie reicht vom mittelalterlichen Zisterzienserkloster bis zur heutigen Arbeit eines diakonischen Unternehmens. So ergänzt die Ausstellung den architektonischen Blick um Themen des Alltags und der Arbeit. Bei Bauarbeiten kann sich der Zugang zum Museum ändern.

Die Klosterkirche ist außerdem Aufführungsort der Konzerte der Lehniner Sommermusiken. Wenn Sie Ihren Aufenthalt auf ein Konzert ausrichten möchten, prüfen Sie die aktuellen Termine gesondert.

Klostersee und Wege im Freien

Der Klostersee erstreckt sich von Lehnin im Süden bis zum Ortsteil Nahmitz im Norden. Er ist 38 Hektar groß und etwa vier Meter tief. Über die Emster ist er mit dem Netzener See und anschließend mit dem Rietzer See verbunden. Größe, ungefähre Tiefe und die benannten Verbindungen beschreiben den See aus verschiedenen Blickwinkeln.

Anzeige

Der Rundweg Klostersee ist 7,2 Kilometer lang und beginnt und endet am Marktplatz an der Friedenseiche im Ortsteil Lehnin, vor dem Kloster-Café. Die Streckenlänge bietet Ihnen einen konkreten Anhaltspunkt für die Tagesplanung. Am Klostersee bietet das Strandbad Lehnin eine Kletterwelt, Beachvolleyball, Tischtennis, einen Spielplatz, eine Wasserrutsche, einen Sandstrand, Schwimmer- und Nichtschwimmerbereiche, eine Steganlage sowie Rettungsschwimmeraufsicht. Die Angebote können saisonal variieren; prüfen Sie vor der Reise den aktuellen Betrieb.

Auf der gegenüberliegenden Seeseite des Skulpturenparks am Klostersee liegt der Klosterauenpark. Ein sich schlängelnder Weg erschließt dort die Auenlandschaft für Besucher; der Park ist etwa 3,5 Hektar groß. Damit bietet er einen anderen Landschaftseindruck als das Strandbad oder der Rundweg.

Anreise und Aufenthalt planen

Zum Lehniner Busbahnhof führen die Buslinien 580, 550, 553 und 554 aus Bad Belzig, Potsdam, Groß Kreutz und Brandenburg. Linien und Fahrpläne können sich ändern; prüfen Sie sie vor der Anreise beim VBB.

Weitere Reiseziele entdecken: Borkheide, Caputh, Groß Kreutz, Bensdorf, Golm, Werder An Der Havel, Wollin, Beetzsee.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Potsdam-Mittelmark.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.